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Gütsel Presseschau am 15. Februar 2025, 200 Jahre Gütersloh
#Gütersloh, 15. Februar 2025
Es ist wahr, was im #Wochenkommentar steht – es geht ums »Gefühlte«, nicht um die Fakten. Und feiern kann man – warum nicht? Aber man sollte nicht nur und nicht einfach so feiern. Man sollte auch anpacken. Nach getaner #Arbeit feiert es sich nochmal so schön, nicht wahr?
Und in diesem Zusammenhang sollte man eben nicht nur zusammen feiern, sondern auch zusammen arbeiten (bessergesagt zusammenarbeiten). Was aber nur die allerwenigsten tun.
Genau das symbolisiert leider das seltsame #Jubiläumslogo – das #Stadtlogo »explodiert« buchstäblich zu buntem #Konfetti (auf den Gullydeckeln noch nicht einmal bunt). Eher müsste aber das bunte Konfetti wieder zusammengefügt werden.
Genau davon haben doch im Rahmen der Beseitigung von Morkes alle gesprochen. Oder etwa nicht? Wie schon mehrfach gesagt fehlen ganz offensichtlich die Vorbilder. Wer soll sich an wem orientieren? Sollen wir uns an buntem Konfetti orientieren?
Spaßig gefragt: an welchem Konfetto denn? Oder an allen Konfetti? An einigen Konfetti? An manchen und an manchen nicht? Sind wir alle Spaghetti? Spaghetti Güterslognese?
Die Gütersloher Nudelfabrik
Übrigens gab es in Gütersloh einst eine Nudelfabrik – das Gebäude steht sogar noch. Es wäre doch toll, wenn man auf dem Viktualienmarkt Gütersloher Nudeln bekäme. Das ist das, was noch fehlt. Sonst bekommt man tolle Sachen, nur eben keine Nudeln. Man bekommt beste, landwirtschaftliche Produkte, sogar »Auswärtiges« (Olivenöl, Dörrobst et cetera) und »Non Food« (Socken, Klamotten), sogar Pflanzen und Blumen, tolle Honigprodukte bei »Dr. Honig«, tolle Antipasti, einen sensationellen Kartoffelsalat und sensationelle Buletten (bei denen lediglich die Zwiebeln fehlen, aber die mag halt nicht jeder) … tollen Fisch … tollen Kaffee … tolle Bratswurst … und im Sommer gab’s sogar tolle #Kultur (die »Musikalische Mittagspause« – nicht aufdringlich, nicht überlaufen, nicht pseudoprätentiös) … und als »faire« Ergänzung gibt’s im #Weltladen auch noch Fairtradeprodukte (Food und Non Food) … eine runde Sache.
Rezept für Spaghetti Güterslognese
500 Gramm gemischtes Hackfleisch
400 Gramm #Tomaten
100 Gramm Bauchspeck
150 Gramm Zwiebeln
50 Gramm Möhren
50 Gramm Stangensellerie
200 Milliliter Vollmilch
40 Gramm #Butter
1 Esslöffel Pflanzenöl
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Lorbeerblatt, getrocknet
1 Messerspitze Muskatnuss
Salz und Schwarzer Pfeffer
Fast alles davon bekommt man auf dem Markt. Die Zubereitung ist mehr oder weniger bekannt und selbsterklärend.
Der Unterschied zwischen »Güterslognese« und »Bolognese«
Und was ist der Unterschied zwischen »Güterslognese« und »Bolognese«? Gar keiner. Nur der Name. Das spricht sich übrigens »Güterslohnjese« aus. Die vor allem (wenn nicht nur) in Deutschland bekannten und beliebten »Spaghetti Bolognese« sind übrigens gar kein italienisches Gericht. Das glauben zwar alle, aber es stimmt nicht. Dort kennt man »Sugo Bolognese«, aber »#Spaghetti #Bolognese« eigentlich nicht – nur für #Touristen. Die wahren Spaghettigerichte sind hier teilweise nicht allzu bekannt und beliebt, etwa »Spaghetti al burro« – das ist uns hier zu »unsaucig«. Verboten sind »Spaghetti Bolognese« indes nicht – ebensowenig wie »Pizza Hawaii«, »Schokopizza«, »Pizza Pommes«, »#Pizza Pasta«, »Dönerpizza«, »Pizza Schnitzel« und ähnliche Dinge. Ebensowenig sind geschälte und in Plastik verpackte #Bananen verboten (aber mit »idiotisch« noch verharmlosend umschrieben).
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