Noch ist es klirrend kalt auf Sylt. Aber schon bald verabschieden die Biikefeuer den Winter – zumindest symbolisch. Foto: Finn Anjes, Sylt Marketing, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Sinneswandel auf Sylt
#Sylt, 14. Februar 2025
Die #Winternacht hat die Feuchtigkeit aus der Luft ausgefroren, glitzernder Reif liegt über der Insel, in der frühen Morgensonne glitzert es wie Milliarden Sterne. Über den höchsten Erhebungen der Insel scheint bereits die Sonne, die tiefen Lagen liegen noch im eiskalten Nebel. Wer früh aufgestanden ist, hat diese stille Pracht für sich allein. Das ist das Besondere an winterlichen Wanderungen, die heute im Sylter Osten startet. Der #Spazierweg am #Morsum #Kliff führt hinunter in die #Einsamkeit, die #Heide ist von feinem Frost gezuckert. Dort, wo die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen, erstrahlt die Landschaft in Herrlichkeit. Der Weg hinunter zum Wattufer führt durch einen Gürtel aus Reet. Auch hier unten herrscht eine seltene, sonderbare Stille. Der sonst ständige Wind ist an diesem Wintermorgen still. Einzig ein melodischer Vogelruf ist zu hören. Eine schöne Einsamkeit.
Die Schritte knirschen über den Reif und klirren dort, wo Pfützen gefroren sind. Die Ufer des Wattenmeeres duften hier und heute ganz klar und frisch nach Meer. Das Kliff liegt im Schatten und scheint doch an manchen Stellen in erdigen Farben zu leuchten. Dieses einzigartige Stück geologischer Geschichte Sylts schimmert von Karamell-Farben über rötliche Töne bis hin zu tiefem Schwarz. Farbspiele schöner als gemalt. Bald flutet Licht in dieses Schattenkabinett, dort wo das Kliff eine Einsenkung hat und der Wanderweg wieder hinausführt, strömt das Licht bis hinunter ans Ufer und hinaus auf das Wattenmeer. Das Reet erstrahlt mit seinen Hauben aus Reif und die Parade Brandgänse dahinter scheint zu leuchten. Auch der Aufstieg bietet zauberhafte Farbspiele; gelb der Ginster und golden die kleinen Dünen, dahinter strahlt das #Watt in allen Tönen Blau.
Die Winterwanderung findet ihre Fortsetzung in der #Braderuper #Heide. Der Blick reicht über das Watt, das in eisigen, blauen Tönen dort liegt. Der schwarz-weiße Leuchtturm und von Wind verbogene Bäume scheinen die einzigen Landmarken in diesem seltsam leeren Raum. In Kampen führt der Weg auf die Westseite hinunter an die Nordsee. Es ist erst Nachmittag und doch steht die Sonne bereits so tief, dass sie das Rote Kliff golden aufleuchten lässt. Je tiefer die Sonne sinkt, desto kräftiger und intensiver die Farben, desto deutlicher und modellierter erscheinen die Konturen. In mehreren Staffeln werfen sich die Wellen nun an den Strand, der kalte Ostwind hat gedreht. Weiß schäumend und zischend auf dem Sand laufen sie zurück ins #Meer. Von Osten kriecht langsam die Nacht heran, ein letzter Blick noch auf die Sonne, bevor sie langsam in der Nordsee versinkt. Was für ein schöner Abschluss für diesen Wintertag auf Sylt. Mehr …
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