Prof. Martin Diers leitet das Forschungsteam. Foto: Dietmar Wäsche, LWL, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Neue Studie: Warum Placebos eine positive Wirkung auf Schmerzverarbeitung haben
#Bochum, 11. Februar 2025
Das Forschungsteam um Prof. Martin Diers in der #LWL #Universitätsklinik für #Psychosomatische #Medizin und #Psychotherapie der #Ruhr #Universität #Bochum im »Landschaftsverband Westfalen Lippe« (LWL) ist seit vielen Jahren spezialisiert auf die Erforschung chronischer Schmerzen. Eine aktuelle Studie untersucht, wie die positive Wirkung von Placebos, das heißt Medikamenten ohne tatsächlichen Wirkstoff, zu erklären ist. Teilnehmen werden gesunde Personen sowie Fibromyalgie erkrankte Frauen.
Placebos können im Allgemeinen sehr günstige Auswirkungen auf verschiedene Erkrankungen haben, unter anderem bei chronischen Schmerzen. Erstaunlicherweise treten diese positiven Effekte auch dann auf, wenn die betroffene Person weiß, dass es sich beim eingesetzten #Medikament um ein #Placebo handelt, das heißt, wenn eine sogenannte offene Placebo Gabe oder auch Open Label Placebo Behandlung (OLP) erfolgt. Prof. Diers und sein Forschungsteam möchten mit ihren Untersuchungen nun dazu beitragen, die Entstehung, Aufrechterhaltung und #Therapie von chronischen Schmerzen am Beispiel des #Fibromyalgie Syndroms (#FMS) besser zu verstehen. Untersuchungsverfahren der Hirnbildgebung (funktionelle #Magnetresonanztomographie, #FMRT) und der Verhaltensforschung machen es möglich, mehr über die Verarbeitung unangenehmer Sinneseindrücke, zum Beispiel in Form eines dosierten Hitzeschmerzes, und den Einfluss einer Placebo Behandlung zu erfahren.
Psychisch und körperlich Gesunde sind eingeladen, sich als Kontrollpersonen für diese und eine Reihe anderer Untersuchungen der Arbeitsgruppe anzumelden, ebenso wie Patientinnen, die von einem Fibromyalgie Syndrom betroffen sind und einen Forschungsbeitrag leisten möchten. Interessierte sollten sich bereitfühlen, Fragebögen auszufüllen und, je nach Studie, bei verschiedenen Tests am #Tablet, #Computer oder im #MRT mitzumachen. Die Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Interessierte melden sich beim Studienleiter Benjamin Mosch mit dem Stichwort »Gesunder Proband Forschung« oder »Patientin FMS Forschung«, um sich über die genauen Forschungsinhalte zu informieren. E Mail verhaltensmedizin@rub.de.
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