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LWL Museum für Archäologie und Kultur in Herne: »Knochen, Steine und Statistik: Wie geht Geschlechterforschung in der Archäologie?«Zoom Button

Der Vortrag von Dr. Jana Esther Fries findet im Rahmen der aktuellen Wanderausstellung »Ein gut Theil Eigenheit – Lebenswege früher Archäologinnen« statt. Grafik: Jens Notroff (Zeichnungen), LWL, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

LWL Museum für Archäologie und Kultur in Herne: »Knochen, Steine und Statistik: Wie geht Geschlechterforschung in der Archäologie?«

LWL Museum für Archäologie und Kultur in Herne: »Knochen, Steine und Statistik: Wie geht Geschlechterforschung in der Archäologie?«

  • Kostenloser Vortrag im LWL Museum für Archäologie und Kultur in Herne

Herne, 10. Februar 2025

Am Donnerstag, 13. Februar 2025, um 19 Uhr, lädt das #LWL #Museum für #Archäologie und #Kultur in #Herne zu einem kostenlosen Vortrag ein. Im Rahmen der aktuellen #Wanderausstellung »Ein gut Theil Eigenheit« über Lebenswege früher Archäologinnen spricht Dr. Jana Esther Fries über Geschlechterforschung in der Archäologie.

Fries ist seit Juli 2007 Referatsleiterin für Archäologie beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Mit ihr rückte in Niedersachsen erstmals eine Frau auf eine Schlüsselposition in der Denkmalpflege. In ihrem Vortrag stellt sie die grundlegenden theoretischen Konzepte der prähistorischen Geschlechterarchäologie, einige ihrer Ergebnisse und offene Fragen vor.

Die prähistorische, das heißt urgeschichtliche Archäologie wurde in Deutschland vor allem von Amateuren aus der bürgerlichen Mittelschicht des 19. Jahrhunderts entwickelt. Dies ist ein Grund, warum sie lange Zeit ein meist unausgesprochenes Denkmuster zur Geschlechterrolle enthielt. Es stammt aus dem traditionellen Bild der bürgerlichen Familie, ist in der heutigen Archäologie in Teilen immer noch wirksam und besonders in populären Vorstellungen von der Urgeschichte zu finden.

In den vergangenen 30 Jahren haben feministische Archäologinnen dieses unausgesprochene Denkmuster in Frage gestellt, ihr eigenes Fach zum Untersuchungsgegenstand gemacht und Methoden zur Erforschung von Geschlechterkonzepten der Vergangenheit entwickelt. Die Erforschung von Geschlechtermustern in Zeiten ohne schriftliche Aufzeichnungen konfrontiert die Fachleute mit den eigenen, mehr oder weniger unbewussten Konzepten. Dafür sind ein theoretischer Rahmen und Methoden erforderlich, die der Gefahr von Vorurteilen über die Geschlechter Rechnung tragen.

Der Vortrag ist live auch über den »YouTube« Kanal des LWL Museums im Internet zu sehen.

Zur Referentin

Fries studierte Urgeschichte und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Pädagogik an den Universitäten #Gießen und #Kiel. Den ersten Abschnitt ihres Studiums schloss sie 1995 mit dem Magister ab. 2004 promovierte sie mit einer Arbeit zur »Hallstattzeit im Nördlinger Ries«.

Von 1996 bis 2006 war sie bei verschiedenen Landesdenkmalämtern beschäftigt, darunter in Brandenburg, Rheinland Pfalz, Sachsen und Sachsen Anhalt, wo sie jeweils Rettungsgrabungen leitete. Seit Juli 2007 ist sie Referatsleiterin für Archäologie im Stützpunkt Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und zuständig für den Bereich Weser Ems. Fries ist Lehrbeauftragte an der Universität Oldenburg.

Ihre Forschungsinteressen liegen in der Eisenzeit, der Siedlungsarchäologie, der feministischen Archäologie und Geschlechterforschung sowie in der Außenwirkung von Archäologie. Im »FemArc Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen« ist sie seit seiner Gründung im Jahr 1991 aktiv und Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Schriftenreihe »Frauen Forschung Archäologie«. In der Arbeitsgemeinschaft Geschlechterforschung bei den Deutschen Verbänden für Altertumsforschung ist Fries Co Sprecherin. Mehr

Der Vortrag von Dr. Jana Esther Fries findet im Rahmen der aktuellen Wanderausstellung »Ein gut Theil Eigenheit – Lebenswege früher Archäologinnen« statt. Grafik: Jens Notroff (Zeichnungen), LWL

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