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Termine und Infos der Bremer Shakespeare Company, März 2025Zoom Button

Foto: Mariann Menke, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Termine und Infos der Bremer Shakespeare Company, März 2025

Termine und Infos der Bremer Shakespeare Company, März 2025

Bremen, 7. Februar 2025

Die #Bundestagswahl ist gerade vorbei, der Frühling ist noch richtig da – trotzdem wollen wir nicht die Köpfe hängen lassen! Die Zukunft ist uns eine Festspielwoche wert, in der es um Utopien gehen soll: »Next Future, please!« »Ein Sommernachtstraum« feiert seine englische Premiere, »A Midsummer Night’s Dream«, und auch die Reihe »Aus den Akten auf die Bühne« beehrt uns mit einer neuen Premiere mit der szenischen Lesung »Ich wollte mein Recht«.

Festspiele vom 3. bis zum 9. März 2025: »Next Future, Please! Wo wollen wir hin?«

Festspiele für die Zukunft mit #Theater, #Tanz, #Musik und #Diskurs. Die Festspiele werden gefördert von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Das Produktionsteam: Produktion Renate Heitmann, Konzeption Renate Heitmann, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra Janina Schultz, Markus Seuß, Regie Julia Redder. Ausstattung Kerstin Narr, #Musik Felix Pallentin, Linus Wirth, Choreographie Helge Letonja.

Wir feiern die Zukunft: beim Festival »Next Future, please!« dreht sich alles ums utopische Denken: Theater, Musik und Tanz, Theorie und Praxis, Schauspiel und Diskussion, mit Experten und Publikum, Künstlern und Amateuren zum Zuhören, Zuschauen und Mitmachen. Herumspinnen erlaubt, sogar erwünscht!

Utopistenball

Schauspiel und Tanz mit den Schauspielern der #BSC und Tänzern von »Of Curious Nature«. Coproduktion der Bremer Shakespeare Company und Steptext Dance Company. Die Zukunft ist bunt und bewegt sich jeder wie er mag, gerne im Lieblingskostüm. Als Höhepunkt laden wir Sie zum gemeinsamen Tanzen ein auch das wollen wir zusammen proben.

Öffentliche Probe am Montag, 3. März 2025, um 19.30 Uhr, #Theater am #Leibnizplatz, Treffpunkt auf dem Quartiersplatz vor dem #Falstaff Eingang, Eintritt frei, Vorstellungen am Freitag, 7. März 2025, um 19.30 Uhr, im Theater am Leibnizplatz, und am Samstag, 8. März 2025, um 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz

Utospeech

Vortrag von Maria Hubert (Zukunftsforscherin) und Maja Delinic (Regisseurinn von »Unsere Welt neu denken« von Maja Göpel) und anschließende Diskussion.

Dienstag, 4. März 2025, um 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»Stille Utopost«

Ein Workshopnachmittag über das gute Leben Was ist das gute Leben? Und für wen? Wer entscheidet, was gut ist – und was, wenn sich unsere Vorstellungen davon verändern? Inspiriert von Michael Sandels »Das Unbehagen in der Demokratie« und aktuellen Diskursen über Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und digitale Zukunft, lädt »Stille Utopost« zu einem kreativen Workshop ein. Am 5. März 2025 von 15 bis 20 Uhr erkunden wir in vier interaktiven Räumen zentrale Aspekte des Lebens.

  • Wohnen – Nachbarschaft, Städtebau, Urbanität

Jedes Themenfeld wird von einem Fachexperten und einem Künstler begleitet. In einem dynamischen Wechsel aus Input und kreativer Gestaltung entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam Zukunftsvisionen – spielerisch, interaktiv und mit überraschenden Wendungen. Den Abschluss bildet am 9. März 2025 um 11 Uhr ein Showing beim »Katerfrühstück«, bei dem die entstandenen Utopien in Szene gesetzt werden.

Mittwoch, 5. März 2025, 15 bis 20 Uhr, Theater am Leibnizplatz. Eintritt frei.

Utopunk

Bremer Bands lassen die Wände im Theater wackeln!

Donnerstag, 6. März 2025, 19 Uhr, Theater am Leibnizplatz

Katerfrühstück

»Utopost« Performances mit kleinem Buffet Die Ergebnisse der Zukunftsworkshops von Mittwoch, dem 5.3., werden in Mini Performances präsentiert.

Sonntag, 9. März 2025, 11 Uhr, Theater am Leibnizplatz

Extra Tipp

Wer danach noch Lust hat, sich zu bewegen: Um 15 Uhr startet ein Workshop mit mit Nora Amin (Ägypten/ Deutschland) bei Steptext Dance Project, Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen. Alle Infos zur Veranstaltungsreihe mit Nora Amin vom 7. bis zum 9. März 2025.

Premiere: »A Midsummer Night's Dream«

  • Von William Shakespeare in einer »Pocket« Fassung für 4 Schauspieler. Spielfassung Patricia Benecke, Simon Elias, Regie Patricia Benecke, Bühne/Kostüme Rike Schimitschek, #Musik Simon Slater, mit Svea Auerbach, Simon Elias, Tim Lee, Magdalena Julia Simmel.

Das Drama um die 4 Liebenden, die im nächtlichen Wald von dem zerstrittenen Elfenkönigspaar ins »Bockshorn« gejagt werden zählt eindeutig zu Shakespeares stärksten Stücken. Mit nur ein paar einfachen Requisiten aus einem Koffer, aus ein paar Kisten auf der Bühne werfen sich 4 Schauspieler in rasant wendige Wechsel der Figuren und Spielsituationen.

Premiere am Freitag, 14. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, Samstag, 15. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, Mittwoch, 26. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, Donnerstag, 27. März 2025, 10 Uhr, Theater am Leibnizplatz

Premierenvorbereitung: Öffentliche Proben

  • Schwanengesang, Tragikomödie nach einer Erzählung von Anton #Tschechow, Regie Thomas Weber Schallauer, Bühne/Kostüme Heike Neugebauer, mit Erik Roßbander, Ilja Roßbander.

Der alte Provinzschauspieler Swetlowidow ist nach der Vorstellung betrunken im Theater eingeschlafen. Nun irrt er nachts über die leere Bühne. Zu ihm gesellt sich der junge Souffleur Iwanytsch, der kein Zuhause hat und immer im Theater übernachtet. Mit ihm als Partner in der Not resümiert der alte Schauspieler sein Leben, denkt laut über die großen Rollen der Weltliteratur nach und lässt beim Spielen verschiedener Szenen die Magie des Theaters aufblühen.

Das Stück wird vom Team bearbeitet und in Bezug gesetzt zu Erik Roßbanders eigener Karriere, die 1984 in der #DDR begann und mit den 35 Jahren intensiver Theaterarbeit in der Bremer Shakespeare Company ihre Fortsetzung fand. Die Premiere ist am 11. April 2025.

Mittwoch, 19. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz. Eintritt frei, Dienstag, 25. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, Eintritt frei

»Ein Sommernachtstraum«

Von William Shakespeare in einer »Pocket« Fassung für 4 Schauspieler. Spielfassung Patricia Benecke, Simon Elias, Regie Patricia Benecke, Bühne/Kostüme Rike Schimitschek, Musik Simon Slater, mit Svea Auerbach, Simon Elias, Tim Lee, Magdalena Julia Simmel.

Das Drama um die 4 Liebenden, die im nächtlichen Wald von dem zerstrittenen Elfenkönigspaar ins »Bockshorn« gejagt werden zählt eindeutig zu Shakespeares stärksten Stücken. Mit nur ein paar einfachen #Requisiten aus einem Koffer, aus ein paar Kisten auf der Bühne werfen sich 4 Schauspieler in rasant wendige Wechsel der Figuren und Spielsituationen.

Samstag, 1. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, Freitag, 28. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»#Hamlet«

  • Von William Shakespeare. In original Shakespeare English. Regie Guy Roberts, Bühne/Kostüme Heike Neugebauer, Musik Patrick Doyle, mit Simon Elias, Sabrina Hilde, Tim Lee, Sofie Miller, Erik Roßbander, Kathrin Steinweg.

“Hamlet”, by William Shakespeare, is the single play that encompasses the central questions of existence that applies to all humans. The play examines the conflict between private versus public duty and the individual’s obligation to the self and the State. It is rooted in classical principles of examining the essential questions – Who Am I? Why Do I Exist? What Must I Do?

What makes “Hamlet” unique is that it highlights how in today’s world everyone is Hamlet. Aside from the universality of human emotion, the story of Hamlet is compelling in itself. Who can resist a play with eight violent deaths, a ghost, adultery, incest, a mad woman and a fight in a grave? Is Hamlet a hero? Perhaps but the ambiguity of his heroic nature is what keeps him so fascinating.

Mittwoch, 12. März 2025, 10 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»Maria Stuart«

  • Von Friedrich Schiller. Regie Petra Janina Schultz. Bühne: Hannah Zimmermann. Musik/Sounds: Stefan Rapp. Mit: Ulrike Knospe, Franziska Mencz, Michael Meyer, Markus Seuß.

Friedrich Schiller stellt ein historisch nicht verbürgtes Treffen zwischen den beiden royalen Rivalinnen Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart in den Mittelpunkt seines Dramas. Elisabeth I. besitzt zwar Englands Thron, doch befriedet ist ihr Land nicht: ihr Vater, Heinrich VIII., hatte sich vom Papst losgesagt, und seitdem intrigieren katholische Widersacher im Geheimen gegen sie. Sie möchten die schottische Königin Maria auf dem Thron sehen, doch ist sie seit 19 Jahren unter englischem Arrest. Sie versucht, den fanatischen Mortimer zu instrumentalisieren Ein gefährliches Unterfangen, denn Vertrauen zum Falschen, kann sie den Kopf kosten.

Manipulation, Intrige und Verrat sind die einzigen Mittel der beiden Frauen, gegen offene Feinde und falsche Freunde zu bestehen. Als Elisabeth und Maria sich treffen, ist das Todesurteil über Maria bereits gefällt, doch Elisabeth zögert, es zu unterschreiben. Tut sie es nicht, verliert sie womöglich Thron und Leben, tut sie es aber, wird das die Welt auf immer spalten. Alle Blicke richten sich auf sie – muss wirklich sie es sein, die diese Entscheidung trifft?

Sonntag, 16. März 2025, 18 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»Kommt ein Clown in ein Hotel«

  • Texte Judith Kuckart, Svea Auerbach, Markus Seuß, Erik Rossbander, Matthias Romir, Spielfassung Judith Kuckart, Regie Judith Kuckart, Clowns Regie Matthias Romir, Bühne/Kostüme Heike Neugebauer, mit Svea M. Auerbach, Erik Roßbander, Markus Seuß.

Ein #Flughafenhotel in #Moskau, Transitbereich, die reinste Tristesse. Zwei Menschen sind hier gestrandet, den Flieger verpasst oder der Flug ist abgesagt, wohin soll man? In die Hotelbar, irgendwie abgeschnitten von der Welt und aus der Zeit gefallen, aber der Tresen ist der Rettungsanker und der Bartender Gott! So treffen sich Mirco Schön und Jorinde Nord. Sie sind beide »Handlungsreisende in Sachen Clownerie«.

Könnte man die drei, oder zumindest die beiden, als gescheiterte Existenzen bezeichnen? Nicht ganz aber, ja sie sind unglücklich mit ihrem Leben, gelangweilt und frustriert, denn sie wissen nicht, wohin es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie wissen nur, dass sie das, was sie gern möchten, nicht bekommen können, aber was sie bekommen könnten, nicht wollen. Aber: wenn das Leben schwer im Magen liegt, ist Lachen der Verdauungsschnaps. Der Bartender Gott! weckt ihr Lachen, ihre Fantasie, ihren »inneren Clown«, und mit dem, so entdecken sie kommen sie überall hin!

Freitag, 21. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»Orlando«

  • Von Virginia #Woolf in der Textfassung von Sarah Ruhl in Deutscher Erstaufführung, Text Sarah Ruhl, Übersetzung Evelyn und Rainer Iwersen, Regie Rodrigo Garcia Alves, Bühne und Kostüme Heike Neugebauer, Musik/Sounddesign Konstantin von Sichart, Bewegungstrainerin Mab Cardoso, mit Simon Elias, Tim Lee, Michael Meyer, Magdalena Julia Simmel, Sofie Alice Miller, Erik Roßbander, Kathrin Steinweg.

In ihrem #Roman schickt Virginia Woolf ihre Titelfigur Orlando auf eine fantastische, 300 jährige Lebensreise durch unterschiedliche Zeiten und Genderrollen. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1928 hat dieser Roman Generationen von Lesern fasziniert und inspiriert, besonders Menschen, die sich keinem der für sie vorgesehenen sozialen und sexuellen Rollenmodelle wiederfanden. »Orlando« spielt die Möglichkeit durch, spielerisch oder existenziell ein anderes Lebensmodell zu erproben. Die Titelfigur Orlando wird im 16. Jahrhundert als Mann, Spross eines alten Adelsgeschlechts, geboren. Er wird zum Günstling Elisabeth I. bis er sich unglücklich in eine russische Prinzessin verliebt und gegen die Hofetikette verstößt. Er verwandelt sich im 18. Jahrhundert, während er als Gesandter in Konstantinopel lebt, in eine Frau und lernt mit Mühe und Amüsement die Bequemlichkeiten, aber auch Zwänge der neuen Geschlechterrolle kennen. Im 19. Jahrhundert begehrt sie die immer restriktiveren Rollenvorstellungen auf und registriert verwundert den enger werdenden Gefühls und Aktionsradius des gesellschaftlichen Umgangs. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts erleben wir sie als eine Frau, die in ihrer Zeit lebt, einer Zeit, in der sich die Menschen durch gesteigerte Mobilität und vielfältigen Konsum voneinander entfremden, aber sich hinter der der bisher ungekannten individuellen Freiheit auch der Zwang, bzw. die Verführung zur Konformität verbergen. Eine mehr als 300j ährige Lebensreise durch Epochen und Gender, die gesellschaftliche Konventionen und die Dimension von Zeit in Frage stellt und die Literatur und Imagination als Lebenskonstante feiert. Der brasilianische Regisseur und Performance Künstler und das Ensemble zeigen in der Inszenierung hervorragendes Schauspiel, ein wandelbares Bühnenbild und opulente Kostüme im Zusammenspiel. Das choreografierte Spiel des »Chores« spiegelt den ironischen Unterton der Romanerzählung, zudem schlüpfen die vier Spieler immer wieder in die Einzelrollen der jeweiligen Weggefährten Orlandos in den unterschiedlichen Epochen. Der Soundtrack präsentiert musikalische Ikonen und subkulturelle Einflüsse.

Samstag, 22. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, mit Einführung 30 Minuten vor Beginn, Samstag, 29. März 2025, 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz, mit Einführung 30 Minuten vor Beginn

Premiere: 22. szenische #Lesung der Reihe »Aus den Akten auf die Bühne«

  • »Ich wollte mein Recht«, über 40 Jahre lang staatenlos – die Ausbürgerung der Bremerin Wilma Szwajka,die 22. szenische Lesung der Reihe »Aus den Akten auf die Bühne«, Kooperation mit der #Universität Bremen, Konzeption Dr. Eva Schöck Quinteros, Einrichtung Text/Szene Peter Lüchinger, mit Peter Lüchinger, Petra Janina Schultz, N. N.

Am 4. Juni 1949, zwei Wochen nach Inkrafttreten des Grundgesetzes, heiratet die Bremerin Wilma Helmers den ehemaligen Zwangsarbeiter Oleksa Szwajka, der 1942 mit 19 Jahren von den Nazis aus Galizien nach Bremen verschleppt wurde und schwer lungenkrank überlebt hat. 6 Wochen nach der Hochzeit entziehen Bremer Behörden Wilma Szwajka aufgrund eines Reichs und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 die deutsche Staatsangehörigkeit. Über 40 Jahre muss die Familie (Oleksa, Wilma und ihre drei Kinder) staatenlos leben. Regelmäßig muss sie zur Ausländerpolizei, um ihre Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern und bestätigen zu lassen, dass »das Leben der Frau B. keinen Anlaß zu Beschwerden« gibt.

Erst 1986 erklärt sich ein Anwalt bereit, sie zu vertreten: der 31 Jahre alte Bernhard Docke aus der Kanzlei Heinrich Hannover. 1991 entscheidet das Verwaltungsgericht endlich, dass Wilma Szwajka ihre deutsche Staatsangehörigkeit nie verloren habe. 1993 übergibt Bürgermeister Wedemeier Oleksa Szwajka die Einbürgerungsurkunde und bittet im Namen Bremens um Entschuldigung für erlittenes Unrecht.

Montag, 24. März um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz.

»Mind the Gap«

  • Tanztheater des 13. Jahrgangs im Leistungskurs Darstellendes Spiel der Oberschule Leibnizplatz, Kooperation der Oberschule am Leibnizplatz, Bremer Shakespeare Company und #Tanzwerk Bremen, Projektleitung Elisabeth Machemer, Choreografie Marion Amschwand, entwickelt und getanzt von Esther Engelke, Noah Heinemann, Karlotta Lange, Kimia Malektaj, Wini Neander, Neon Michelbrink, Blanca Riekenberg, Tasnim Saadeddin, Raùl Stadler Torrijos

Unterwegs sein, alleine und im Kollektiv. Mit diesem Thema beschäftigen sich die Schüler des Leistungskurses Darstellendes Spiel Jahrgang 13 der Oberschule am Leibnizplatz. Sie verwandeln sich in Passagiere, die sich auf einer Fahrt ins Ungewisse in Parallelwelten voller heimlicher und unheimlicher Visionen begeben

Dienstag, 18. März 2025, 10 und 18.30 Uhr, Theater am Leibnizplatz

»Satzwende«: Lesung und Gespräch mit Katja Oskamp

  • Eine Lesereihe von Literaturhaus, Literaturkontor und bremer shakespeare company.

In der »Satzwende« Reihe liest Katja Oskamp aus ihrem Roman »Die vorletzte Frau«(park x ullstein) und präsentiert ihre für das digitale Literaturmagazin verfasste Kolumne zum Monatsthema #LUST. Die 90 minütige Veranstaltung wird von Heike Müller vom #Literaturhaus moderiert.

Sie lernt ihn kennen, als sie noch jung ist und er beinahe schon alt. Er, der berühmte Schriftsteller. Sie, die mit dem Schreiben gerade anfängt und Mutter einer kleinen Tochter ist. Sie wird seine Schülerin, seine Geliebte, seine Vertraute, und beide schwören, sich einander zuzumuten »mit allen Meisen und Absonderlichkeiten«. Eine Beziehung voller Lust und Hingabe und Heiterkeit. Dann aber, als die Tochter mitten in der Pubertät steckt, erhält er eine Diagnose, die alles ändert. Die Beziehung wird zum Ausnahmezustand und sie von der Geliebten zur Pflegerin. Die Zeit der Abschiede beginnt. Und noch etwas: ein neues Leben. Katja Oskamp erzählt zärtlich und rückhaltlos von den Verwandlungen, die das Dasein bereithält, von brüchigen Lebensläufen, von den Rollen einer Frau und den Körpern in ihrer ganzen Herrlichkeit und Hässlichkeit. Vor allem aber erzählt sie die Geschichte einer großen Liebe.

Katja Oskamp, geb. 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2004 veröffentlichte sie als Debüt ihren Erzählungsband Halbschwimmer, es folgten die Romane Die Staubfängerin und Hellersdorfer Perle. 2019 erschien bei Hanser Berlin Marzahn, mon amour. Für die englische Ausgabe des Bestseller Romans erhielt Oskamp 2023 zusammen mit der Übersetzerin den Dublin Literary Award erhielt, den höchst dotierten europäischen Literaturpreis, der für ein einzelnes Werk vergeben wird.

Donnerstag, 20. März 2025, 19 Uhr, Theater am Leibnizplatz

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