Dr. med. Nurgül Akyol behandelt seit vielen Jahren Frauen nach einer Genitalverstümmelung., Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Klinikum Gütersloh hilft Frauen mit Genitalverstümmelung
Gütersloh, 5. Februar 2025
Am 6. Februar 2025 ist der »Internationale Tag der weiblichen Genitalverstümmelung« (»female genital mutilation« (FGM)). Die Beschneidung und Verstümmelung weiblicher Genitalien hat für die betroffenen Frauen schlimme Konsequenzen. Auch im #Klinikum #Gütersloh werden immer wieder Frauen nach einer Genitalverstümmelung behandelt.
»Genitalverstümmelung ist ein schweres Trauma, was in vielen Fällen zu einer lebenslangen Behinderung und starken Schmerzen führt«, erklärt Dr. med. Nurgül Akyol, Oberärztin an der Klinik für #Frauenheilkunde und #Geburtshilfe am Klinikum Gütersloh.
In einigen Kulturen werden die Klitoris und die inneren Vulvalippen von Mädchen ganz oder zum Teil entfernt. Bei der sogenannten »Infibulation«, wird die Wunde zusätzlich vernäht, sodass nur eine sehr kleine Öffnung für Urin und Menstruation bleibt. Auch im Klinikum Gütersloh werden solche Fälle wiederholt behandelt. Denn die Frauen leiden aufgrund der Vernarbungen nicht nur unter ständigen Schmerzen sondern haben auch Probleme bei einer natürlichen #Geburt.
Es gibt nur wenige Ärzte, die Erfahrung im Umgang mit Genitalverstümmelungen haben. Dr. Nurgül Akyol ist eine von ihnen: »Die Frauen, die zu uns kommen haben oft eine jahrelange Leidensgeschichte hinter sich, weil ihnen schon als Kind diese Verletzungen zugefügt wurden.«
In Ländern wie #Somalia, #Äthiopien oder #Eritrea ist die Beschneidung von Mädchen gesellschaftliche Normalität. In Somalia beispielsweise, sind 98 Prozent der Frauen betroffen. Doch diese Verletzung kann schreckliche gesundheitliche Folgen haben.
»Die Frauen, die ich hier mit diesen Verletzungen behandle, haben erhebliche gesundheitliche aber auch psychologische Beschwerden«, erklärt Oberärztin Nurgül Akyol. Die Spezialistin für #Genitalchirurgie kann den Frauen durch eine Operation sehr gut helfen. »Wir können die vaginale Öffnung wieder freilegen, aber auch in einem umfangreicheren Eingriff das Genital wieder vollständig rekonstruieren.«
Das Ministerium für #Kinder, #Jugend, #Familie, #Gleichstellung und #Integration hat einen runden Tisch gegen die Beschneidung von Mädchen ins Leben gerufen. In #Nordrhein #Westfalen leben nach Schätzungen der Landesregierung etwa 22.000 Betroffene sowie knapp 4.000 potenziell gefährdete Mädchen. Das Ziel des Runden Tisches ist es Expertinnen für das Thema regional miteinander zu vernetzen. Dr. Nurgül Akyol: »In Gütersloh funktioniert diese Zusammenarbeit schon sehr gut und wir können den betroffenen Frauen schnell und effektiv helfen.«
Klinikum Gütersloh gGmbH, mehr …
Reckenberger Straße 19
33332 Gütersloh
Telefon +4952418300
Telefax +4952418329083
E-Mail info@klinikum-guetersloh.de
www.klinikum-guetersloh.de
Externer Inhalt, Location Klinikum Gütersloh gGmbH
Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit Ihrer IP Adresse an Google gesendet, Cookies gesetzt und personenbezogene Daten zu Google übertragen und dort verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung.Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung
Februar 2027 | ||||||
---|---|---|---|---|---|---|
So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
28 |