Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit der IP Adresse des Users an Youtube gesendet und es werden Cookies gesetzt, personenbezogene Daten übertragen und verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung. Foto: Die Arche Kinderstiftung, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Bundestagswahl 2025: Hilfsorganisationen am Limit
Berlin, 4. Februar 2025
Bei all den aktuellen Ereignissen und aufkommenden Wahlkampfthemen der Parteien, scheint es bei manchen Politikern fraglich, ob sie tatsächlich jemals eine #Flüchtlingseinrichtung besucht haben oder eine der Organisationen, die sich um die Flüchtlinge kümmern.
Wir haben gerade unglaublich große Schwierigkeiten in unserem Land zu bewältigen, doch keine der Parteien behandelt diese in ihrem Wahlprogramm ernsthaft. Die »Grünen« fordern den Nachzug von Familienangehörigen auch für illegal in Deutschland lebende Flüchtlinge, was jedoch eine große Welle der #Obdachlosigkeit mit sich bringen würde. Am ehemaligen #Flughafen in #Berlin #Tegel müssten dann noch mehr Betten aufgebaut werden, obwohl dort schon so viele Menschen untergebracht sind. Darunter auch fast 1.000 #Kinder, die nicht zur #Schule gehen können, weil es für sie keine Lehrer gibt. Dabei fehlen allein in Berlin bereits 1.000 Lehrkräfte für die normalen Schulen. Wohin soll das bitte noch führen?
Uns steht das Wasser bis zum Hals und es entsteht immer mehr das Gefühl, dass Organisationen wie die Arche als Bodensatz der Gesellschaft genutzt werden. Wenn immer wieder geflüchtete Eltern zu uns kommen müssen, um überhaupt einen Deutschkurs besuchen zu können. Sie tun das auf Empfehlung des Jugendamts, da sie dort nicht genug Personal dafür vermitteln können. Oder deren Kinder, die keinen Kitaplatz erhalten, werden dann ebenfalls in die Arche geschickt, weil sie hier gut aufgehoben sind.
Überall gehen Menschen auf die Straße, um für ihre Löhne zu demonstrieren, weil die #Lebenshaltungskosten schneller steigen als das Gehalt. Wir geben 1,6 Milliarden Euro aus im Jahr für 40.000 Menschen, die nicht abgeschoben werden. Wie soll das weiter funktionieren? Wir haben Befürchtungen, dass die Zukunft unserer Gesellschaft ins Wanken gerät, wenn wir nicht besser zusammenarbeiten.
Das ist kein #Appell an die #Extremisten in dieser Gesellschaft, sondern an die bürgerliche Mitte, an die Parteien, die Verantwortung tragen, die Profil zeigen müssen, die sagen: Wir müssen etwas verändern! Wir können es uns nicht leisten, Menschen in Obdachlosigkeit zu bringen, die in unserem Land Schutz und Sicherheit suchen. Wir haben bisher gute humanitäre Hilfe geleistet. Die Frage ist nun, ob wir uns unserer Verantwortung immer noch bewusst sind oder ob wir nicht die Kontrolle verloren haben. Wo wird die Reise hingehen, wenn die vielen Menschen, die in unser Land kommen, nur bei ehrenamtlichen Organisationen geparkt werden?
Wir versprechen unseren Kindern ein sicheres Land und eine sichere Zukunft. Doch wir werden dazu nicht mehr in der Lage sein, wenn wir nicht jetzt sofort etwas verändern. Was wir in der Arche erleben, ist gesamtgesellschaftlich gesehen nur ein ganz kleiner Bruchteil von dem, was überall auch in anderen sozialen Einrichtungen stattfindet, auf die sich unser Staat verlässt. Doch ein Krankenhaus, das nur 50 Betten hat, kann nicht 5.000 Patienten aufnehmen. Das merken wir in der Arche und wir merken es innerhalb unserer Gesellschaft. Es ist ein Hilferuf an die Politik, endlich etwas zu verändern.
Die Arche Kinderstiftung, Christliches Kinder und Jugendwerk …
Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung
Februar 2027 | ||||||
---|---|---|---|---|---|---|
So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
28 |