Doku über assistierten Suizid. Bild: WDR, Picture Alliance, Zoonar, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
WDR: Black Box Sterbehilfe – Doku über assistierten Suizid
Köln, 3. Februar 2025
Vor 5 Jahren, im Februar 2020, hat das #Bundesverfassungsgericht Historisches verkündet: Jeder Mensch habe das verfassungsmäßig geschützte Recht, sich selbst zu töten und dabei die Hilfe Dritter in Anspruch zu nehmen. Einzige Voraussetzung: Der #Sterbewillige entscheidet sich aus freiem Willen dazu. Dann spielt es keine Rolle, ob man jung oder alt ist, gesund oder krank oder einfach nur das Leben satthat.
Seit dem Urteil boomt die #Suizidhilfe in #Deutschland. Die Folge: #Sterbehilfeorganisationen, #Ärzte und auch #Menschen ohne medizinische Kenntnisse helfen zunehmend Suizidwilligen, sich das Leben zu nehmen. Die Zahl der Suizide stieg 2022 erstmals seit langem auf mehr als 10.000 im Jahr. Wie viel assistierte Suizide dazu beigetragen haben, ist aber ungewiss. Das #Statistische #Bundesamt erfasst sie nicht gesondert. Experten gehen aber davon aus, dass die straffreie Hilfe ein zentraler Faktor für viele Menschen ist, sich für das Sterben zu entscheiden.
Überhaupt liegt auf dem Gebiet vieles im Dunkeln. So kritisieren Fachleute, dass oftmals eine psychologische Begutachtung der Suizidwilligen fehle und dass medizinische Gutachter in vielen Fällen auch gleichzeitig Suizidhelfer sind, was Interessenskonflikte hervorrufen könnte. Zudem mangele es an Aufklärung über Alternativen zur Selbsttötung.
Das #ARD #Radiofeature »Black Box Sterbehilfe – Doku über assistierten Suizid« zeigt, dass die Hilfe zur Selbsttötung weitgehend unerforscht und intransparent ist. Die Helfer agieren bislang nach eigenen Regeln. Die Doku ist ab Montag, 3. Februar 2025, in 8 Wort und #Kulturwellen der ARD sowie in der ARD #Audiothek zu hören.
Martina Keller ist freie Journalistin in Hamburg. Sie schreibt für Printmedien wie #Frankfurter #Allgemeine #Sonntagszeitung oder »Zeit« und arbeitet für öffentlich rechtliche Hörfunk Sender, insbesondere #WDR, #SWR und #Deutschlandradio.
Ihr Schwerpunkt ist die Medizin, ihre Spezialität die investigative Recherche. 2012 gehörte sie einem Team des International Consortium of Investigative Journalists an, das den Machenschaften des internationalen Leichenhandels nachspürte.
Seit 2011 ist sie Gutachterin bei »Medien Doktor«, einem Projekt der #TU #Dortmund zur Qualitätssicherung im Medizinjournalismus.
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