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Carmen Miosga am 2. Februar 2025
Gütersloh, 3. Februar 2025
Oh je. Frau Weidel lässt sich von Carmen Miosga vorführen. Und eines muss man ganz klar sagen: Sie redet mehr als Unsinn. Man wisse hierzulande genug über das sogenannte »Dritte Reich« – das ist falsch, was offensichtlich ist, und was jeder weiß (beziehungsweise eben nicht weiß).
Übrigens waren der #Zweite #Weltkrieg, das sogenannte »#Dritte #Reich« und der #Holocaust zu meiner Zeit an der #Schule praktisch kein Thema.
Aber von einem »Schuldkult« darf man nicht sprechen. Vielleicht meint sie das bezüglich der Konsequenzen, die man daraus zieht, anders. Deutschland hat damals Schande über die Menschheit gebracht. Wer von »Schuldkult« spricht, tut das also entweder absichtlich, oder er ist so dumm, dass er nicht genau weiß, dass gewisse Leute das dann missverstehen und missverstehen wollen (vorausgesetzt, es wäre nicht genau so gemeint).
Freilich haben auch Leute mit einer gewissen #Lesart gewisser Dinge damals #Jörg #Friedrich wegen »Der Brand« den Vorwurf gemacht, er stelle Deutschland als Opfer des Zweiten Weltkriegs dar. Aber einerseits sind Kriege immer ambivalent, und andererseits ist eine andere, mögliche Lesart die, dass Friedrich aufgezeigt habe, dass Handlungen Konsequenzen haben.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass es schlicht trockene und sachliche #Wissenschaft war, wie zum Beispiel auch in »#Yalu«. Jedenfalls sind das 2 sehr wichtige Bücher – »Der #Brand« über den Bombenkrieg in Deutschland und »Yalu« über den Koreakrieg – beide aus der wissenschaftlichen Sicht eines deutschen Historikers verfasst.
Ebenso wertvoll und wichtig ist der schwedische Fernsehsechsteiler »#Evil« (aktuell im #HR) – ebenso ein Lehrstück darüber, dass Handlungen Konsequenzen haben.
Im Grunde genommen ist es wohl Zeit für so etwas wie einen »positiven« und vor allem vernunftbasierten »#Populismus« … mit #Elitismus kommt man nicht weiter, mit #Moralismus ebensowenig, mit einer Paarung aus beidem schon gar nicht.
Das Dumme ist, dass dann eben zwei Welten aufeinanderprallen. Die Allermeisten denken »anekdotisch«, nur wenige (vor allem Politiker und Wissenschaftler) denken generalistisch (die einen eher ideologisch geprägt, die andern eher vernunftgeprägt). Mit anderen Worten: für die Allermeisten sind Anekdoten #Daten, für #Wissenschaftler sind #Anekdoten keine Daten. Politiker hängen gezwungenermaßen irgendwo in der Mitte, weil sie (zumindest sollte es so sein) faktenbasiert handeln müssen, und andererseits eher (wenn man so will) »anekdotisch« kommunizieren müssen (weil sie sonst nicht verstanden werden). Und das alles dann auch noch vor dem Hintergrund, dass man nie genau wissen kann, wie ehrlich oder unehrlich jemand ist. Es gibt auch korrumpierte Wissenschaft … man mag es kaum glauben. Harald #Schmidt hat diese Problematik übrigens auch schon lange erkannt (nicht die mit der Wissenschaft).
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