Detlev Barczewski, Renate Worms, Reinhard Jaschke und Inka Stückemann vom Projekt »Bielefeld barrierefrei erleben!« testeten auch die Rudolf Oetker Halle. Foto: Matthias Cremer, Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Neuer Service von Bielefeld Bethel: Infos zu möglichen Barrieren ab sofort online
#Bielefeld #Bethel, 31. Januar 2025
Mit dem Projekt »Bielefeld barrierefrei erleben!« verbessert Bethel die selbstständige Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen. Rund 50 Kulturstätten, Freizeitstätten und Sportstätten mit 63 Gebäuden und 203 Räumen in Bielefeld wurden bereits auf mögliche Barrieren für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Höreinschränkungen, Seheinschränkungen oder kognitiven Einschränkungen getestet. Die gesammelten #Informationen stehen ab sofort allen Menschen auf verschiedenen Onlineplattformen und Websites zur Verfügung. So können sie sich vor ihrem Besuch umfangreich über die örtlichen Gegebenheiten informieren. Das Ziel ist: hinkommen, reinkommen und klarkommen!
Ein Theater oder ein #Museum besuchen, ins #Kino oder ins #Stadion gehen: Für viele Menschen ist das ganz normal. Aber nicht für alle. So treffen Menschen mit Beeinträchtigungen an solchen Orten häufig auf viele Hindernisse. Um das zu ändern und ihre Chancen auf Teilhabe in Bielefeld zu verbessern, hat Bethel das Projekt »Bielefeld barrierefrei erleben!« auf den Weg gebracht.
Das Projekt ist von der #Neuen #Schmiede, dem #Freizeitzentrum und #Kulturzentrum in Bethel, initiiert und von der Aktion Mensch gefördert worden. In erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld und Bielefeld Marketing sowie mit den vielen mitwirkenden Stätten gelingt diese Veröffentlichung.
#Ehrenamtliche mit und ohne Einschränkung besuchten in Teams die verschiedenen Kulturorte, #Freizeitstätten und #Sportstätten und testeten anhand von Fragebögen Gebäude und ihre Räume. Hierbei wurde genau Maß genommen, geschaut und geprüft aus Sicht der unterschiedlichen Bedarfe der Zielgruppen. So wie beispielsweise Reinhard Jaschke. Er ist Rollstuhlfahrer und fragt sich vor Besuchen von öffentlichen Gebäuden unter anderem, ob dort ein Fahrstuhl vorhanden ist und wie hoch die Türschwellen sind. »Unangenehm ist es für mich auch, wenn es dort nur Stehtische gibt. Dann gucke ich auf lauter Hintern«.
Die Test Ergebnisse stehen allen Bürgern ab sofort online zur Verfügung. Die Informationen können über die neue Webseite www.bielefeld barrierefrei.de sowie über die Seiten der einzelnen Stätten selbst und dem Bielefelder Veranstaltungskalender aufgerufen werden. Besucher haben so die Möglichkeit, sich vorab über die Orte umfangreich zu informieren: was sie dort vorfinden, worauf sie sich möglicherweise vorbereiten oder einstellen müssen.
Die Verantwortlichen der geprüften Stätten erhielten einen umfangreichen Ergebnisbericht mit individueller Beratung, wie mehr Barrierefreiheit geschaffen werden kann. Die Beratung beinhaltete auch finanzielle Förderungsmöglichkeiten für Umbaumaßnahmen. Meike Wanning, Marketingreferentin der #Bühnen und #Orchester der Stadt Bielefeld, berichtete beispielhaft von kürzlich angeschafften Höranlagen in der #Rudolf #Oetker #Halle und im Stadttheater, mit deren Hilfe sich der Bühnenton zu Menschen mit Höreinschränkung im Publikum transportieren lässt.
Die mitwirkenden Orte der #Kultur, #Freizeit und des #Sports sind so informiert über die Bedürfnisse der Menschen mit verschiedenen Einschränkungen. Mögliche Barrieren wurden sichtbar und können abgemildert oder aufgehoben werden.
Detlev Barczewski weiß gern vorab so viel wie möglich über Orte, die er womöglich besuchen wird. »Wenn dort alles Ton in Ton ist, es keine farblichen Kontraste gibt, habe ich Angst, gegen etwas zu stoßen«, berichtet der Mann, der eine Seh Beeinträchtigung hat. Renate Worms ist als Vertreterin des Seniorenrats Bielefeld ebenfalls ehrenamtliche Testerin: »Ich achte darauf, wie sich beispielsweise ein Saal und die Toiletten erreichen lassen, ob es Hindernisse, Stufen oder unzureichend beleuchtete Bereiche gibt, die für ältere Menschen problematisch sein können«.
Auch Reinhard Jaschke ist angetan: »Das neue #Portal wird für viele Menschen sehr hilfreich sein. Es bietet Orientierung und Sicherheit.« Detlev Barczewski bestätigt diese Einschätzung: »Wenn ich mich so gut über einen Ort informieren kann, gehe ich entspannter und mit mehr Vertrauen dorthin. Ich bin überzeugt, dass mehr Menschen als bisher sagen werden: Komm, das probieren wir mal aus.«
Das Sammeln solcher Informationen soll weiter ausgebaut werden. Das Projekt wird die Barriere Checks in 2025 fortsetzen. Weitere Kulturstätten, Freizeitstätten und Sportstätten sind herzlichst eingeladen, sich kostenfrei auf mögliche Barrieren testen zu lassen. »Wir freuen uns über jedes Interesse, bitte melden per E Mail an kultur@neue-schmiede.de.«
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