Neuerscheinung: Gotthard Jedlicka (Engramme, Band I). Bild: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA), Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Neuerscheinung: Gotthard Jedlicka (Engramme, Band I)
#Zürich, 28. Januar 2025
Das #Schweizerische #Institut für #Kunstwissenschaft (SIK ISEA) freut sich, die Lancierung der neuen Buchreihe »Engramme. Positionen der Kunstgeschichte« bekanntzugeben. Der erste Band ist Gotthard #Jedlicka (1899 bis 1965) gewidmet – #Kunsthistoriker, #Kunstschriftsteller und #Ordinarius für #Kunstgeschichte an der #Universität #Zürich sowie einer der Initianten und Gründer von SIK ISEA.
Die Reihe »Engramme« soll wichtige Positionen der kunsthistorischen Forschung vorstellen und für den aktuellen #Diskurs fruchtbar machen. Die einzelnen Bände befassen sich jeweils mit einer Persönlichkeit, die innerhalb der damaligen Kunstgeschichte in ihren verschiedenen Ausprägungen, etwa auch in der Kunstkritik, eine starke Stimme hatte. Im ersten Teil des Buches befragen mehrere Aufsätze das Schaffen des Kunsthistorikers, der Kunsthistorikerin aus heutiger Perspektive, während der zweite Teil eine Auswahl von Originaltexten enthält, denen jeweils ein kurzer Kommentar der Herausgeberschaft vorangestellt ist.
Gotthard Jedlicka, der bedeutende Monografien über Henri de #Toulouse #Lautrec, Pieter #Bruegel, Edouard #Manet und Max #Gubler verfasste, war nicht zuletzt dank seiner umfangreichen publizistischen Tätigkeit in der schweizerischen und ausländischen Tagespresse und in Fachzeitschriften seit Ende der 1920er Jahre eine der prägenden Figuren der Schweizer Kunstgeschichte. Die Auseinandersetzung mit dem einzelnen Kunstwerk stand für ihn im Vordergrund. Dabei vertrat er die Auffassung, dass die Betrachtung eines Kunstwerks stets den ‹ganzen Menschen› einbeziehen müsse, also nicht nur intellektuelle Kompetenz erfordere, sondern auch Gefühle, Ahnungen und Intuition.
»Ich bin dabei der Überzeugung, daß Kunstgeschichte schon der nächsten Gegenwart in einem viel größeren Ausmaß, als es bis heute geschehen ist, der kunsthistorischen, stilkritischen, ästhetischen, ja sogar psychologischen Erfassung und Darstellung des einzelnen Kunstwerkes gelten wird.«
»Es gibt so viele Wege zum Kunstwerk als es erlebende Individuen gibt … und so lange, als der Weg zum #Kunstwerk zugleich ein seelisches und geistiges Abenteuer begreift, wird er ein richtiger Weg sein.« Die Online Version des Buches ist frei zugänglich. Die Publikation wurde von der Schweizerischen Akademie der Geistes und Sozialwissenschaften (SAGW) und diversen Stiftungen finanziell unterstützt.
Angaben zur Publikation
Roger Fayet, Marianne Wackernagel (Herausgeber), Gotthard Jedlicka (Reihe »Engramme. Positionen der Kunstgeschichte«, Band 1), mit Texten von Roger Fayet, Gotthard Jedlicka, Regula Krähenbühl, Anna Pawlak und Marianne Wackernagel, Gestaltung Jiri Oplatek, Claudiabasel, Zürich: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA)/Berlin: Hatje Cantz, ISBN 978 3 7757 5916 8, 23 mal 16 Zentimeter, 444 Seiten, 70 Abbildungen, in Leinen gebunden, fadengeheftet, 50 Schweizer Franken.
Vorwort von Roger Fayet und Marianne Wackernagel. Aufsatz »Gotthard Jedlicka. Begegnung, Beschreibung, Erlebnis« von Roger Fayet, Aufsatz »Jedlickas Bruegel. #Ekphrasis und #Exegese« von Anna Pawlak, Aufsatz »›Was man als Ziel genommen hat …‹ Jedlickas literarische Ambitionen« von Regula Krähenbühl. Texte von Gottfried Jedlicka in 12 Kapiteln: »Henri de Toulouse Lautrec: Ausgangspunkt und Referenz«, »Begegnungen mit Künstlern der Gegenwart«, »Pablo #Picasso: Türen ins Unbekannte«, »Peter Paul Rubens: Antrittsvorlesung zu einem Gemälde«, »Pieter Bruegel: durch Beschreibung zum Verständnis«, »Edouard Manet: Nahe der Vollendung«, »Pierre Bonnard: Dem Künstler und sich selbst begegnen«, »René Auberjonois: Porträt eines Porträtierenden«, »Zur schweizerischen #Malerei der Gegenwart«, »Max Gubler: Farben aus dem Grund der Seele«, »Alberto Giacometti: zitternde Spannung zwischen Ich und Welt«, »Wege zum Kunstwerk«, mit Einleitungen von Roger Fayet und Marianne Wackernagel. Im Anhang Biografie und Bibliografie zu Gotthard Jedlicka.
Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA)
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK ISEA) ist seit über 7 Jahrzehnten das führende kunsthistorische und kunsttechnologische Kompetenzzentrum in der Schweiz. Schwerpunkte seiner Aktivitäten sind Forschung, Dokumentation, Wissensvermittlung und Dienstleistungen im Bereich der bildenden #Kunst. Im Zentrum steht dabei das Kunstschaffen in der Schweiz vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Das landesweit tätige Institut mit Hauptsitz in Zürich, einer Antenne romande an der #Universität #Lausanne (UNIL) und einem Ufficio di contatto am Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI) in #Lugano hat den Status eines autonomen und nicht profitorientierten Forschungsinstituts. Mehr …
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