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Bevor das Kotelett in die Pfanne kommt: Die, die in der Fleischproduktion arbeiten, sollen besser verdienen – nämlich mindestens 14,50 Euro pro Stunde. Das fordert die Gewerkschaft NGG Ostwestfalen Lippe. Foto: Tobias Seifert, NGG, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

NGG Region Ostwestfalen Lippe: Jobs in der Fleischindustrie – im Kreis sind 9.330 Menschen in der Branche beschäftigt

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  • Vom #Schnitzel bis zur Salami: 18.600 Tonnen Fleisch landen im Kreis Gütersloh pro Jahr auf dem Teller
  • NGG: »Fleischproduktion ist ›Knochenjob‹ – deshalb: Mindestens 14,50 Euro pro Stunde«

#Bielefeld, 28. Januar 2025

Vom Schweinekotelett bis zum Hähnchenschnitzel: Im Kreis Gütersloh werden pro Jahr rund 18.600 Tonnen Fleisch gegessen – rein statistisch jedenfalls. Denn im Schnitt lag der Pro Kopf Verbrauch von Fleisch bei zuletzt 51,6 Kilo im Jahr – und damit bei gut 140 Gramm am Tag. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten hingewiesen. Die NGG Ostwestfalen Lippe beruft sich dabei auf Zahlen des #Bundesinformationszentrums #Landwirtschaft (BZL).

»Die Menge an #Fleisch, die auf den Teller kommt, wird weniger: Der Pro Kopf Verzehr geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Trotzdem bleibt Fleisch ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Und dahinter steckt immer auch die Arbeit von Menschen«, sagt Thorsten Kleile. Der Geschäftsführer der NGG Ostwestfalen Lippe lenkt damit den Blick auf die Fleischproduktion: Neben der Haltung der Tiere sei auch deren Schlachtung und die Fleischverarbeitung ein »entscheidender Aspekt, den viele gerne ausblenden«, so Kleile.

Ein wichtiger Punkt sei dabei der Lohn: »Es geht darum, was die Menschen verdienen, die dafür sorgen, dass Filets, Salami, Kochschinken oder #Leberwurst auf den Tisch kommen«, sagt Thorsten Kleile. Der Geschäftsführer der NGG Ostwestfalen Lippe kritisiert, dass die Fleischindustrie immer noch eine Niedriglohnbranche ist. »Wer Tiere schlachtet oder #Grillwürste verpackt, verdient selbst nur einen Hungerlohn. Oft sogar nur den gesetzlichen Mindestlohn – aktuell also 12,82 Euro pro Stunde. Nur wer Glück hat, liegt ein paar Cent drüber«, so Thorsten Kleile. Doch mit der »Arbeit zum absoluten Billiglohn« müsse jetzt Schluss sein. Deshalb fordert die NGG Ostwestfalen Lippe mindestens 14,50 Euro pro Stunde als Untergrenze bei der Bezahlung für die Branche.

Insgesamt sind im Kreis Gütersloh nach Angaben der NGG aktuell rund 9.330 Menschen in der Fleischindustrie beschäftigt. Die #Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Arbeitsagentur. Wichtige Arbeitgeber seien #Tönnies und die #Sprehe Gruppe in #Rheda #Wiedenbrück, die Zur Mühlen Gruppe (ebenfalls Tönnies) in Gütersloh und #Versmold, The Family Butchers in Versmold und die PHW Gruppe (Marke unter anderem »Wiesenhof«) in #Rietberg.

Hinter der Fleischproduktion stecke eine harte Arbeit#: »Das ist ein Knochenjob. Allein beim Zerlegen von Schweinehälften wuchten die Beschäftigten eine tonnenschwere Last am Tag: Eine #Schweinekeule wiegt zwischen 5 und 10 Kilogramm. Und in einer Schicht trägt ein Zerleger mehr als 200 mal Keulen aufs Produktionsband«, erklärt Kleile.

Außerdem machten Hitze und Nässe den Beschäftigten im Schlachtbetrieb und bei der Fleischverarbeitung zu schaffen. »Ebenso die Kälte im #Kühlhaus. Das ist eine Arbeit bei ständig kalten 2 bis 3 Grad«, so Thorsten Kleile. Auf Dauer sei das für die Beschäftigten eine enorme #gesundheitliche #Belastung. Auch deshalb sei es höchste Zeit, die Arbeit in der Fleischindustrie »endlich besser zu bezahlen«. Die Gewerkschaft NGG werde jetzt alles tun, um ein Lohn Plus am Tariftisch durchzusetzen: 14,50 Euro pro Stunde soll der neue Mindestlohn der Branche sein. Die Tarifverhandlungen für die Fleischindustrie starten Anfang Februar 2025.

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