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Ein Beitrag zur #Immigrationsdebatte
#Gütersloh, 28. Januar 2025
Zur Wahrheit im Rahmen der Immigrationsdebatte gehört, dass es eine volkstümlerische Gesinnung in Deutschland nur vereinzelt gab und gibt – der Mensch ist ein Opportunist. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren etwa Flüchtlinge wie #Ostpreußen oder #Sudeten in Deutschland alles andere als willkommen. In Gütersloh gab es zu der Zeit ein Barackenlager, in dem Flüchtlinge untergebracht worden waren.
Mit »#Rassismus« hat das ganze Thema wenig zu tun, sondern mit »Fremdenfeindlichkeit«, die offenbar ganz normal ist. Jedenfalls dann, wenn man das Gefühl hat, es gehe einem wegen der »Fremden« schlechter oder es könne einem wegen ihrer nicht besser gehen.
Ein einfaches Gedankenexperiment
Was wäre, wenn 10 Millionen #Afrikaner übers #Mittelmeer kämen, und jeder brächte 1 Milliarde Euro mit? Sie wären mit 100 prozentiger Sicherheit mehr als willkommen. Man würde ihnen Überfahrten übers Mittelmeer mit Luxusschiffen bieten und sie in Sänften von Italien nach Deutschland tragen. Sie hätten die freie Wahl, in welches Land in Europa sie einwandern wollten.
Die Frage nach arm und reich
Letztlich steht nach wie vor die Frage im Raum, warum die »Herkunftsländer« offenbar nicht willens und/oder nicht in der Lage sind, in ihren eigenen Ländern den Lebensstandard zu etablieren, den sie in Europa, vor allem in Deutschland, suchen und finden. Und warum hat Europa damals den Rest der Welt kolonialisiert und nicht umgekehrt? Hatte der Rest der Welt nicht den Willen und nicht die Ambitionen? Nicht die Mittel? Oder beides nicht? Der amerikanische Evolutionsbiologe, Physiologe und Biogeograph #Jared #Diamond schlägt als Ursache die Zahl der domestizierbaren Arten vor. Freilich ist nicht bewiesen, dass die Zahlen die Ursache sind. Jedenfalls gibt es klare Korrelationen. Der #Wirtschaftswissenschaftler und #Soziologe Gunnar Heinsohn sieht vor allem »Überschüsse« an jungen Männern als Ursache oder Voraussetzung für #Migration und #Kriege.
Innerhalb Europas herrscht zwar Freizügigkeit, aber sie wird kaum genutzt. Noch nicht einmal diejenigen, die als »Lohnsklaven« bezeichnet werden, ziehen nach Deutschland. Sie kommen lediglich zum Geldverdienen – was für uns Billigstlöhne sind, ist für sie viel Geld. Jedenfalls genug Geld, um sich die Behandlung gefallen zu lassen, die wir ihnen angedeihen lassen.
Der große Vorsprung Europas
Jedenfalls ist der große Vorsprung Europas auf #Krieg und #Kolonialisierung (mit Mitteln der Gewalt) zurückzuführen. Jedenfalls sowohl der finanzielle als auch der technische Vorsprung. Er war es immer. Das ganze Unglück begann nach Meinung mancher Historiker mit der Erfindung des Langbogens. In der Antike war die Weltlage noch ausgeglichener – erst mit dem #Mittelalter, den »Dark Ages«, das vor allem religiös geprägt war, gelange Europa auf die vermeintliche Überholspur. In anderen Weltregionen lief die Entwicklung anders ab – in der Chinesischen Antike gab es vor allem einen großen, kulturellen Vorsprung Chinas, aber offenbar kaum kolonialistische Ambitionen. Anders im Japan des frühen 20. Jahrhunderts – als sich dort der #Faschismus breitmachte, gab es wie immer im Faschismus Größenwahn und damit einhergehende Weltherrschaftsphantasien, zumindest überregionale Herrschaftsphantasien.
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