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KZVWL fordert unabhängige Prüfung der Datensicherheit im #Gesundheitswesen
Münster, 27. Januar 2025
Die jüngsten Enthüllungen des #Chaos #Computer #Clubs (CCC) über gravierende Sicherheitslücken bei der D Trust GmbH, einem Tochterunternehmen der #Bundesdruckerei, haben alarmierende Defizite in der #Datensicherheit des deutschen Gesundheitswesens offengelegt.
Die #Kassenzahnärztliche #Vereinigung #Westfalen #Lippe (#KZVWL) fordert: So kann es nicht weitergehen! Die Datensicherheit muss höchste Priorität haben und endlich extern und unabhängig geprüft werden. Es ist inakzeptabel, dass Unternehmen, die für die Datensicherheit im Gesundheitswesen eine so große Rolle spielen, erst vom CCC auf ihre eklatanten Sicherheitslücken aufmerksam gemacht werden müssen.
Michael Evelt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KZVWL und TI Vorstand, verlangt: »Wir brauchen endlich einen professionellen und dem Wert der Daten angemessenen Umgang mit dieser Situation. Das Gesundheitswesen ist kein Experimentierfeld!«
Die KZVWL fordert deshalb, folgende Maßnahmen unverzüglich umzusetzen
Die Sicherheit der Gesundheitsdaten und eine patientenzentrierte Digitalisierung müssen oberste Priorität haben. Alles andere ist unverantwortlich.
Zum Hintergrund
Die D Trust GmbH, ein Tochterunternehmen der Bundesdruckerei, ist für die Ausstellung von Zertifikaten und Sicherheitslösungen in der Telematikinfrastruktur (TI) des deutschen Gesundheitswesens verantwortlich. Diese Zertifikate sind essenziell, um eine sichere digitale Identität für Praxen, Apotheken und andere Akteure im Gesundheitswesen zu gewährleisten. Der Chaos Computer Club (CCC) deckte nun gravierende #Sicherheitslücken in den Systemen von D Trust auf, die potenziell dazu führen könnten, dass Unbefugte Zugriff auf geschützte Gesundheitsdaten erhalten.
Besonders brisant ist dieser Vorfall im Zusammenhang mit der geplanten Einführung der elektronischen Patientenakte (EPA), die ab 2025 für alle gesetzlich Versicherten angelegt werden soll. Ohne solide Sicherheitsvorkehrungen droht das Vertrauen in dieses zentrale Digitalisierungsprojekt schwer beschädigt zu werden. Die aktuellen Enthüllungen zeigen, dass grundlegende Schutzmechanismen offenbar nicht ausreichend geprüft wurden – ein unhaltbarer Zustand, wenn es um hochsensible Patientendaten geht.
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