Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Dr. Bunsen aus der Gütsel Kulturredaktion über den Gütersloher Jubiläumssong von Rapper »B61«
Gütersloh, 23. Januar 2025
Dr. #Bunsen, #Feuilletonist von #Hensons Gnaden, hat zwar – so mag es wohlfeil sein – für seine Rezension des Jubiläumssongs auf KI gesetzt, aber mit einem Becher Tee in der Hand jede Silbe vorgegeben, um ein #Stakkato der #Liedkritik zu entfesseln. Dennoch entbehrt die generative Kritik wie selten des Gedankenguts seines musikalisch geschulten Geistes nicht. Wir haben ein Ad hoc Interview mit dem Doktor geführt.
Dr. Bunsen, bitte!
Ach, Gütersloh, du Perle der urbanen #Subkultur, du verschlafene Wiege der Hip Hop Revolution! Es ist ein wahrer Genuss, mitzuerleben, wie ein Künstler namens »B61« – so geheimnisvoll wie eine unsichere #WLAN Verbindung – dich mit seiner »Jubiläumshymne« auf die Karte der algorithmischen Avantgarde katapultiert. Dieses Meisterwerk, entstanden aus der göttlichen Synergie von menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz, bietet uns nichts weniger als die Klangfarbe einer Zukunft, in der Beats wie Waschmaschinen rotieren und Melodien klingen wie die sanfte mechanische Stimme einer #Miele Spülmaschine.
Was hätte Beethoven gesagt, Dr. Bunsen?
Natürlich hat der Künstler keine Mühen gescheut, uns die Essenz seiner Arbeit zu erklären: »Die KI ist nur ein Werkzeug!« Und ich bin sicher, Beethoven hat auch gesagt, das Klavier sei nur ein Tisch mit Saiten. »Jedes Wort, jede Silbe, jede Harmonie« sei von ihm haarklein vorgegeben worden, sagt »B61«. Denn wer sonst könnte auf die bahnbrechende Idee kommen, »harten Korn« auf »Hagedorn« zu reimen? Wagnerische Leitmotive verblassen vor solch epochaler Textkunst. Aber es wird noch besser! »B61« erklärt stolz, dass die KI »wie eine Kamera für einen Fotografen« fungiere. Doch halt! Das Bild der #Kamera ist ungenügend – hier haben wir es eher mit einer musikalischen Version von »Malen nach Zahlen« zu tun. Die KI hat brav die Punkte verbunden, während unser Held mit einer Tasse Kaffee in der Hand überlegte, wie man »#Järve Sauna« rhythmisch in einen Viervierteltakt quetscht. Dass die KI dabei ins Stolpern geriet, ist nur ein weiterer Beweis für die schier unüberwindliche menschliche Genialität.
Wie schätzen Sie die Produktion ein, Dr. Bunsen?
Die Produktion selbst? Natürlich »state of the art«! Eine polyphone Hommage an die »Grüne Welle auf dem Stadtring«, garniert mit einem harmonischen Cluster, der jeden Autostau in ein pastorales Intermezzo verwandelt. Die Melodie? So eingängig wie der Summton eines Faxgeräts, der Beat? Ein metronomischer Gruß aus der »GarageBand« Hölle. Wir reden hier nicht von simplen Hooks oder schnöden Breakdowns – nein, dieser Song hat Layer! Genauer gesagt »zig Genres«, die digital aneinandergenäht wurden wie ein musikalischer Frankenstein. »Was ist bei #Musik überhaupt noch menschlich?«, fragt der Künstler, während er zwischen Filter Sweeps und Auto Tune Orgien vermutlich selbst vergisst, ob er ein Mensch oder nur eine besonders eloquente Eingabeaufforderung ist. Doch keine Sorge: Der Chor der KI generierten Background Vocals erinnert uns daran, dass die Zukunft nicht nur maschinell klingt, sondern auch emotionslos perfekt intoniert.
Dr. Bunsen. Was sagt Ihr Assistent dazu?
Mimimi!
Verzeihung. Dr. Bunsen – fahren Sie bitte fort!
Ein Highlight des Werks – und zugleich eine Hommage an Güterslohs Geschichte – ist die Integration des kultigen Slogans »hörsinnig gut« aus den Nullerjahren. Ein Geniestreich! Es ist fast so, als hätte man Bachs »Wohltemperiertes Klavier« neu aufgelegt, nur eben mit einem Vocoder und einem Lo Fi Bassdrum Preset. Natürlich darf die philosophische Dimension des Songs nicht unerwähnt bleiben: »Die Technisierung der Musik gibt es schon lange.« Ja, richtig! Bereits Mozart wusste, dass der Einsatz eines mechanischen Metronoms seine Sinfonien revolutionieren würde. Und #Depeche #Mode? Die wurden in den Achtzigern noch belächelt, weil sie es wagten, #Synthesizer zu benutzen! Wäre Gütersloh damals schon auf dem Radar der #Popkultur gewesen, hätten sie sicherlich auch ein Lied über den #Stadtring komponiert – allerdings ohne dabei »Kaffee« und »Künstlerisches Feingefühl« in einem Atemzug zu erwähnen.
Ihr Fazit, Dr. Bunsen?
Aber der wahre Clou ist der Anspruch, die Hymne solle »neugierig auf die #Stadt machen«. Ja, wer wollte nicht sofort nach #Gütersloh ziehen, nachdem er erfahren hat, dass das Rathaus aussieht wie ein Plattenbau? Es ist diese ehrliche Bodenständigkeit, gepaart mit einem visionären Blick auf die zukünftige Dominanz der KI, die uns in diesem Song das Herz öffnet. Und so bleibt uns am Ende nur eins zu sagen: Danke, »B61«, dass du uns gezeigt hast, wie viel Innovation in einem algorithmischen Algorithmus steckt. Wir freuen uns schon auf die nächsten großen Werke, vielleicht eine #Elektro #Oper über die #Müllabfuhr oder einen #Trap Song über den örtlichen #Bäcker. Bis dahin bleibt nur eins: Gütersloh bewegt – allerdings eher in Richtung Heulkrampf.
Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung
Februar 2027 | ||||||
---|---|---|---|---|---|---|
So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
28 |