Die Türme von Sankt Patrokli, Sankt Petri und Sankt Pauli sind nur ein Teil der imposanten Kirchturmsilhouette des weltweit einmaligen Grünsandstein Ensembles »Altstadt Soest«. Foto: Wirtschaft und Marketing Soest, Gero Sliwa, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
#Soest: »Friedensangebot« für Karnevalsmuffel
Soest, 21. Januar 2025
Die Städte #Köln und #Soest waren eine Zeitlang nicht besonders gut aufeinander zu sprechen. Schließlich haben die Soester 1444 einen recht unfreundlichen Fehde Brief formuliert in dem sie zum Ausdruck brachten, dass sie allem, was kölsch ist, Feind sein möchten. Ihre Stadtmauern konnten die Soester trotz mehrerer Sturmversuche und jahrelanger Belagerung durch die daraufhin vom #Kölner #Erzbischof Dietrich von Moers entsendeten Truppen mit Müh und Not verteidigen. Bis diese schließlich wieder abzogen, weil der Sold ausblieb. Der Fehde Handschuh ist zum Glück schon lange begraben und Soest öffnet seine Tore heute gern freiwillig für Kölner. Als nachträgliches kleines »Friedensangebot« lädt Soest jetzt sogar karnevalsmuffelige Rheinländer dazu ein, während der »tollen Tage« einen ruhigen Zufluchtsort zu finden – was im närrischen Westfalen gar nicht so einfach ist.
Es ist nicht so, dass die Soester nicht feiern könnten. Das beweisen sie besonders eindrucksvoll im November. Die 5. Jahreszeit heißt in Soest Allerheiligenkirmes und der schönste Donnerstag im ganzen Jahr ist nicht der Weiberfastnachts Tag, sondern der #Pferdemarkt Tag.
Während in den umliegenden Dörfern und Gemeinden der Soester Börde aber #König #Karneval regiert, bleiben die Soester stoisch. Einen Karnevals Umzug, Gardetanz Auftritte und rote Nasen sucht man hier vergeblich. Es ist herrlich ruhig, in den urigen Gaststätten und Kneipen findet man mühelos einen Platz und die historische #Stadtmauer – einst Schauplatz erbitterter Auseinandersetzungen zwischen beiden Städten – lädt zu winterlichen Spaziergängen ein.
Die »karnevalistische Feierschwäche« der Soester hängt damit zusammen, dass die Stadtgeschichte nicht nur durch die Soester Fehde, sondern auch durch die Reformationsbewegung geprägt wurde. Immer mehr ruhesuchende Rheinländer wissen genau das zu schätzen und legen während der karnevalistischen Hochzeit eine ruhige Auszeit in der Bördestadt ein. Und genau für diese (und natürlich auch für einheimische Soester) bietet die Soester #Touristinformation in diesem Jahr auch erstmalig am Rosenmontag, 3. März 2025, pünktlich um 11.11 Uhr, eine »kleine Alternative« zu den großen Karnevals Umzügen in Form einer »Stadtführung für Karnevalsmuffel« an, in der genau diese Zusammenhänge näher erläutert werden. Dieses Angebot kommt garantiert ohne #Kamelle, #Alaaf und #Büttenrede – nicht aber ohne eine gute Portion Humor und ein gewisses Augenzwinkern – aus.
Weitere Informationen zu Soest, eine passende Unterkunft und Tickets für die Führung …
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