Gisbert Strotdrees. Foto: Farina Schildmann, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Verl: Veranstaltungsprogramm zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren
#Verl, 21. Januar 2025
Am 8. Mai 2025 jähren sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Dieses historische Datum nehmen der #Heimatverein Verl und die Stadt Verl zum Anlass für eine Reihe von Veranstaltungen. »Das Kriegsende markiert nicht nur das Ende einer dunklen Epoche, sondern auch einen Neuanfang für #Frieden und #Demokratie. »Wir möchten die Erinnerung wachhalten und gleichzeitig unsere gesellschaftliche Verantwortung betonen, auch mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen unserer heutigen Zeit«, erläutert Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner.
Matthias Holzmeier, Vorstandsmitglied des Heimatvereins, ergänzt: »Auch 80 Jahre nach der Befreiung von #Auschwitz erleben wir ein Wiedererstarken des Antisemitismus in Deutschland und eine Zunahme antisemitischer Gewalttaten. Deshalb ist es wichtig zu informieren, aber auch Raum für Austausch und Diskussion zu schaffen, um eine Brücke zu den Herausforderungen der Gegenwart zu schlagen.«
Auftakt ist eine Lesung am Dienstag, 28. Januar 2025, anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocausts (27. Januar). Im Heimathaus liest Gisbert Strotdrees aus seinem Buch »Jüdisches Landleben – vergessene Welten in Westfalen« (2024), in dem der Historiker und Autor auch Bezüge zur Verler Ortsgeschichte aufgreift. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Ab dem 18. März 2025 wird im #Heimathaus noch einmal die #Ausstellung »Bewahren der Erinnerung« aus dem Jahr 2020 gezeigt. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen von 18 Zeitzeugen an ihre #Kindheit und #Jugend in Verl während der NS Zeit. Eröffnet wird die Ausstellung am 18. März 2025 um 19 Uhr. An die Befreiung von fast 800 jüdischen Frauen #in Kaunitz wird am 1. April erinnert. Die Frauen kamen aus dem Vernichtungslager Auschwitz und mussten in #Lippstadt #Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten. Als die #Alliierten vorrückten, schickte man sie auf einen Todesmarsch zum #Konzentrationslager #Bergen #Belsen. Am Weg »Zum Sennebach« flohen ihre Bewacher jedoch vor den US Truppen, die die Frauen schließlich befreiten. Näheres zu der Veranstaltung wird noch bekanntgegeben.
Daran anknüpfend wird am 2. April 2025 der Film »Was uns bleibt – SchülerInnen der #Anne #Frank #Gesamtschule auf den Spuren jüdischer Zwangsarbeiter« gezeigt. Für die Dokumentation begleitete Filmemacherin Barbara Lipinska Leidinger einige der in Kaunitz befreiten Frauen mit der #Kamera bei ihrer Rückkehr an diesen und weitere Orte im Jahr 1993. »Die Erinnerung hat keine der Frauen je losgelassen. Es ist ein sehr berührender Film, der auch zeigt, wie wichtig es ist, dass sich die jüngere Generation mit diesem Kapitel unserer Geschichte auseinandersetzt«, sagt die städtische Kulturbeauftragte Pauline Meckes.
Am 7. Mai 2025 ist Andrea von Treuenfeld zu Gast und liest aus ihrem #Buch »Jüdisch jetzt«. Wie stellt sich jüdisches Leben im heutigen Deutschland dar? Wie fühlen sich Jüdinnen und Juden in diesem Land? Dazu befragte die Autorin 26 Juden aus unterschiedlichen Lebens und Arbeitswelten. Entstanden ist ein informatives sowie überraschendes Werk über vielfältige jüdische Identitäten und jüdisches Leben heute in Deutschland. Beginn ist um 19.30 Uhr im Haus Verl Nummer 8, der Eintritt ist frei.
Abschluss ist am 9. Mai 2025 (nachmittags) eine Führung in der Dokumentationsstätte #Stalag #326. Zwischen 1941 und 1945 durchlief jeder 3. sowjetische Kriegsgefangene dieses Lager, von dem aus Arbeitseinsätze bis ins Ruhrgebiet organisiert wurden. Historische Räume und Dokumente zeigen den unmenschlichen Umgang mit den Gefangenen. Die Fahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften ab Heimathaus. Eine Anmeldung ist per E Mail an matthias.holzmeier@heimatverein-verl.de erforderlich.
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