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Ohne Pestizide keine Lebensmittel? Foodwatch Report entlarvt Mythen der Agrarindustrie Zoom Button

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Ohne Pestizide keine Lebensmittel? Foodwatch Report entlarvt Mythen der Agrarindustrie 

Ohne Pestizide keine Lebensmittel? Foodwatch Report entlarvt Mythen der Agrarindustrie 

#Berlin, 17. Januar 2025

Ohne Pestizide drohe eine Lebensmittelknappheit – behauptet die Agrarindustrie gerne. Ein neuer Foodwatch Report zeigt jedoch: Das ist falsch. Denn tatsächlich werden gerade einmal 16 Prozent der in Deutschland eingesetzten Pestizide direkt für die Produktion von Lebensmitteln verwendet. Ein Großteil der Ackergifte – knapp 45 Prozent – landet auf Flächen, auf denen Tierfutter, Energiepflanzen oder Genussmittel wie Zucker angebaut werden. Foodwatch forderte die kommende Bundesregierung auf, endlich einen umfassenden Plan für einen Pestizid Ausstieg bis 2035 vorzulegen. In einem ersten Schritt müssten Ackergifte dort reduziert werden, wo es am einfachsten ist – etwa bei Futtermitteln, Energiepflanzen und Genussmitteln wie Zucker, so die Verbraucherorganisation. 

»Die Erzählung, dass wir ohne Pestizide nicht genug Lebensmittel produzieren können, ist schlicht falsch. Die Agrarindustrie schürt bewusst Angst, um ihre giftigen Geschäftspraktiken zu schützen. Die Wahrheit ist: Wir vergeuden unsere Ackerböden für Tierfutter, Biogas und Zucker und setzen dabei Unmengen an Ackergiften ein – mit katastrophalen Folgen für Umwelt, #Artenvielfalt und #Gesundheit«, sagte Annemarie Botzki von Foodwatch. »Die Fakten zeigen: Wir können auf Pestizide verzichten und trotzdem satt werden. Es ist höchste Zeit, den Pestizid Wahnsinn zu beenden.«

Für den Report »Die Hungerlüge aufgedeckt – warum wir auch ohne Ackergifte satt werden« hat Foodwatch untersucht, welche Erntemengen in Deutschland zur Verfügung stehen, was auf der Ackerfläche hierzulande wächst, und wie viele Pestizide eingesetzt werden. Ergebnis: Nur rund 13 Prozent der gesamten Erntemenge wird direkt für Lebensmittel verwendet, während fast 65 Prozent in Futtermitteln, Bio Energie oder Genussmitteln wie Zucker und #Alkohol landen – hierfür werden die großen Mengen an Pestiziden hauptsächlich eingesetzt.

So macht beispielsweise allein Silo Mais 38 Prozent der gesamten Erntemenge in Deutschland aus. Dieser wird nur als Tierfutter verwendet oder zur Energiegewinnung genutzt. Dabei gilt der Einsatz von Silomais für Biogasanlagen als ineffizient: Laut Umweltbundesamt könnte eine Photovoltaikanlage auf derselben Fläche 40 mal mehr #Strom liefern. Auch der massive Einsatz von Pestiziden für die Produktion von gesundheitsschädlichen Genussmitteln wie Zucker oder Alkohol könne nicht mit dem Argument »Lebensmittelsicherheit« begründet werden, kritisierte Foodwatch.

Foodwatch fordert Pestizid Ausstieg

Foodwatch forderte einen schrittweisen Komplett Ausstieg aus Pestiziden bis 2035. Ein Anbau ohne Ackergifte sollte zunächst bei Getreide und Mais beginnen, wo eine Reduzierung am einfachsten und kostengünstigsten umzusetzen sei. Danach könnten andere Pflanzen, wie etwa Raps oder Zuckerrüben, folgen. Dieses schrittweise Vorgehen würde laut der Verbraucherorganisation die Menge der eingesetzten Ackergifte reduzieren, ohne die landwirtschaftliche Produktivität zu beeinträchtigen.

Die kommende Bundesregierung müsse sich endlich für einen konkreten Ausstiegsplan einsetzen, flankiert von einer EU weiten Steuer auf Pestizide und einer Verschärfung der Zulassungspraxis, forderte Foodwatch. Länder wie Dänemark zeigten, dass eine Pestizid Abgabe den Einsatz von Ackergiften schnell und effektiv senken könne, so die Verbraucherorganisation.

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