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Emotionale Unreife – eine stille Epidemie
#Gütersloh, 16. Januar 2025
Viele Menschen sind #Kinder in erwachsenen Körpern. #Emotionale #Unreife ist ein oft übersehenes, aber weitverbreitetes Phänomen. Wenn Kinder nicht alle Entwicklungsstufen durchlaufen, weil ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden, tragen sie dieses Defizit ins Erwachsenenalter. Unter Stress neigen sie dann zu regressivem Verhalten wie #Spott, #Wutausbrüchen, #Schweigen oder #Weglaufen.
In Beziehungen fehlen ihnen oft wichtige Fähigkeiten wie emotionale Regulation, Konfliktlösung und gesunde Kommunikation. Solche Menschen empfinden Beziehungen oft als anstrengend und geben dem Partner die Schuld für Probleme, anstatt Verantwortung zu übernehmen. Perfekte Freunde oder Partner gibt es nicht. Aber emotional reife Menschen sind besser in der Lage, langfristige, stabile Beziehungen aufzubauen. Sie können sowohl geben als auch empfangen und übernehmen Verantwortung für ihre Rolle in Konflikten.
Zwar kämpfen alle manchmal mit emotionaler Unreife, aber der Unterschied liegt darin, ob man bereit ist, daran zu arbeiten, oder nicht.
Woran erkennt man emotionale Reife?
1. Sie können mit Stress umgehen
#Emotional #reife #Menschen fühlen sich zwar auch gestresst, können aber damit umgehen. Sie verschwinden nicht oder ignorieren Probleme, sondern kommunizieren und suchen Lösungen. Freilich werfen Mobber und Narzissten ihren Opfern dieses Verhalten vor und drehen den Spieß um.
2. Sie geben nicht allen anderen die #Schuld
Sie reflektieren sich selbst und erkennen ihre eigene Verantwortung. Emotional unreife Menschen hingegen neigen dazu, anderen immer die Schuld zuzuschieben. Das bedeutet indes nicht, dass es nicht auch möglich ist, dass es tatsächlich unschuldige Opfer gibt.
3. Sie sind nicht impulsiv
Reife Menschen können ihre Gefühle aushalten, ohne impulsiv zu handeln. Sie sind dadurch verlässlich und beständig. Allerdings hat wohl jeder Mensch eine Grenze. Auch die geübtesten Zen Buddhisten lassen sich unter Umständen provozieren.
4. Sie können zuhören, auch wenn sie anderer Meinung sind
Mit einem gefestigten Selbstbild können sie Meinungsverschiedenheiten ertragen, ohne ihre #Identität bedroht zu fühlen. Emotionale Unreife hingegen sieht in jeder Meinungsverschiedenheit eine Gefahr und verweigert den Dialog beziehungsweise inszeniert ergebnislose Pseudodialoge oder gar Monologe.
Emotionale Reife ist kein Zustand, sondern ein Prozess, den man bewusst fördern kann. Der Schlüssel liegt in der Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und zu wachsen.
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