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Niedersächsisches Landesmuseum Hannover: »In Echt? Virtuelle Begegnungen mit NS Zeitzeugen. Virtual Reality Erlebnis im Rahmen der Sonderausstellung KZ überlebt«Zoom Button

2 Schüler der Wilhelm Raabe Schule mit VR Brille in Ausstellung KZ überlebt. Foto: Landesmuseum Hannover, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover: »In Echt? Virtuelle Begegnungen mit NS Zeitzeugen. Virtual Reality Erlebnis im Rahmen der Sonderausstellung KZ überlebt«

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover: »In Echt? Virtuelle Begegnungen mit NS Zeitzeugen. Virtual Reality Erlebnis im Rahmen der Sonderausstellung KZ überlebt«

  • »In Echt? Virtuelle Begegnungen mit NS Zeitzeugen. Virtual Reality Erlebnis im Rahmen der Sonderausstellung KZ überlebt«, Niedersächsisches #Landesmuseum #Hannover

Hannover, 14. Januar 2025

Am 15. Januar 2025 eröffnet das Landesmuseum Hannover das VR Erlebnis »In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS Zeitzeugen«. Es ermöglicht auf digitale Weise unmittelbare Begegnungen mit Überlebenden der NS Zeit. 

Die letzten Überlebenden werden nicht müde, ihre Erinnerungen mit den nachfolgenden Generationen zu teilen. Ihr Engagement dient uns als Mahnung, ihre Geschichten sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Die Ausstellung »In Echt?« ist interaktiv, diskursiv und partizipativ. Sie zeigt einen möglichen Weg, wie virtuelle Zeitzeugengespräche die Erzählungen der Überlebenden bewahren und die Lücke füllen können, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt.

Das VR Erlebnis wird im Rahmen der noch bis 2. Februar gezeigten Sonderausstellung »KZ überlebt. Porträts von Stefan Hanke« angeboten und in Kooperation mit dem Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte präsentiert. Damit bekommen Schulklassen und Besuchern im Landesmuseum Hannover vom 15. Januar bis zum 2. Februar 2025 Gelegenheit, mit »In Echt?« neue Wege des Erinnerns kennenzulernen.

In der Umgebung der beeindruckenden Fotografien von KZ Überlebenden des Regensburger Fotografen Stefan Hanke entfaltet sich ein mehrschichtiger Diskurs über die Möglichkeiten der #Medien #Fotografie und Virtual Reality Experience für die Erinnerungsarbeit.

»In Echt?« will die Potenziale und Grenzen moderner Medien in der Geschichtsvermittlung und Erinnerungskultur nach dem baldigen Ende der NS Zeitzeugenschaft untersuchen. Ziel der diskursiven Ausstellung ist der Test, ob sich Virtual Reality für diese Begegnungssituation eignet. Für zukünftige Generationen gilt es herauszufinden, ob die Erzählungen von NS Unrecht auf diese Weise nachvollziehbar gemacht werden können, sodass sich auch virtuelle Erinnerungen als Türöffner für ein weiterführendes Interesse erweisen können. 

In volumetrischen Aufnahmen werden 5 Menschen gezeigt, die die Zeit des Nationalsozialismus als Kinder oder Jugendliche erlebt haben, darunter auch der #Arzt und Holocaust Überlebende Leon Weintraub, dem neben dem Fotoporträt und nun auch virtuell begegnet werden kann:

  • Charlotte Knobloch (geboren 1932 in München), geborene Neuland: #Holocaust Überlebende, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Inge Auerbacher (geboren 1934 in Kippenheim am Schwarzwald): Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt, Chemikerin
  • Ruth Winkelmann (geborene 1928 in Hohen Neudorf bei Berlin), geb. Jacks: Holocaust Überlebende, Schneiderin
  • Leon Weintraub (geborene 1926 in Łódź): Überlebender von 4 Konzentrationslagern, Arzt
  • Kurt Hillmann (geborene 1933 in Berlin): Holocaust Überlebender, Diplom Wirtschaftler

Diese heute hochbetagten Frauen und Männer engagieren sich seit vielen Jahren gegen das Vergessen, indem sie zum Beispiel in Schulen ihre Geschichte erzählen. Hier können die Besucher ihnen mit einer VR Brille dabei zusehen und zuhören. Fast fühlt es sich an, als würden diese Menschen »in echt« vor ihnen sitzen.

Förderer

Die Ausstellung im Brandenburg Museum basiert auf dem gleichnamigen Projekt »In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS Zeitzeugen«, das von 2022 bis 2024 von der Brandenburgischen Gesellschaft für #Kultur und #Geschichte (BKG) konzipiert, in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf realisiert und im Rahmen der Bildungsagenda NS Unrecht vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gefördert wurde.

Die Anschaffung von Virtual Reality Headsets als neues Vermittlungselement für das Landesmuseum Hannover wurde durch die Rut und Klaus Bahlsen Stiftung ermöglicht.

Workshop für Schulklassen

Exklusiv im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 31. Januar 2025 bieten wir einen Workshop für Schulklassen an, der die Ausstellung »KZ überlebt« mit dem VR Erlebnis »In Echt?« verbindet. Das VR Erlebnis bietet einen emphatischen, individuellen und emotionalen Einstieg in die NS Geschichte und ergänzt den analogen Teil des Workshops, welcher sich mit den Biografien der Menschen hinter den in der Ausstellung gezeigten Porträts von Stefan Hanke befasst. Somit fördert der Workshop multiperspektivisches Denken und den Austausch untereinander. Gleichzeitig vermittelt er Medienkompetenz und erörtert die Frage: Ist eine virtuelle Begegnung ein geeignetes Mittel, um ein Bewusstsein für Menschenrechte zu schaffen? Der Workshop für Schulklassen ist ausgebucht.

Informationen zur Ausstellung

Die Ausstellung »KZ überlebt. Porträts von Stefan Hanke« ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kann mit dem normalen Museumseintritt besucht werden. Empfohlen wird die Nutzung des VR Erlebnisses »In Echt?« ab einem Alter von 14 Jahren. Insbesondere für Schulklassen gibt es Dienstag bis Freitag ein umfangreiches Workshop und Begleitprogramm (bereits ausgebucht). Allen anderen Besucher steht das VR Erlebnis »In Echt?« von Freitag, 14 Uhr, bis Sonntag 18 Uhr zur Verfügung.

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