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#AOK #Bundesverband: Reimann zum Start der »ePA« Pilotphase – »Gut, dass es endlich losgeht«
Berlin, 15. Januar 2025
Heute beginnen die AOKs mit dem Anlegen der elektronischen #Patientenakte für ihre #Versicherten (»ePA für alle«). Diese erhält jeder, der im Vorfeld keinen Widerspruch eingelegt hat. Gestartet wird in den 3 Pilotregionen #Hamburg, #Franken und in #Teilen #Nordrhein #Westfalens, danach soll der bundesweite #Rollout folgen. Die Vorstandsvorsitzende des #AOK Bundesverbandes begrüßt dies als wichtige Etappe für die #Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens, zugleich warnt sie vor zu hohen Erwartungen an die neue Akte in den ersten Wochen und Monaten:
»Das Digitalisierungsdefizit im deutschen Gesundheitssystem ist gigantisch. Darum ist es eine sehr gute Nachricht, dass es jetzt endlich losgeht mit der ›ePA‹ für alle. Es ist offensichtlich, dass sie in punkto #Transparenz, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, #Zugang, #Qualität und #Sicherheit der Gesundheitsversorgung unschätzbare Vorteile bietet, die wir endlich nutzen sollten. Wir haben #Nachholbedarf!
Positiv ist auch die prinzipielle Aufgeschlossenheit der Bevölkerung gegenüber der ›ePA‹. Die bisherige Widerspruchsquote der AOK Versicherten liegt aktuell bei nur 2,9 Prozent. Dieser Vertrauensvorschuss darf nicht verloren gehen. Daher ist es auch notwendig, dass die zuletzt vom Chaos Computer Club identifizierten Sicherheitslücken schnellstmöglich geschlossen werden, selbst wenn die Phase des Rollouts sich dadurch etwas nach hinten verschieben sollte. Datenschutz und Datensicherheit sind wichtig, dürfen allerdings nicht dazu führen, dass das deutsche Gesundheitswesen im digitalen Steinzeitalter verharrt. Auch in anderen sensiblen Bereichen wie beim Onlinebanking haben wir die Abwägung von Nutzen und Risiko hinbekommen.
Digitale Großprojekte, das wissen wir mittlerweile auch, brauchen einen langen Atem und erfordern ständige Nacharbeiten. Dass noch eine längere Wegstrecke zu gehen und viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, zeigen auch die jüngsten kritischen Wortmeldungen aus der Ärzteschaft. Um den praktischen Nutzen zu vermitteln, müssen die Mehrwerte der ›ePA‹ erlebbar werden, und das Handling der ›ePA‹ muss sich einspielen. Das wird noch dauern und gilt übrigens für #Ärzte und #Versicherte gleichermaßen.
Konkret im Praxisalltag anwenden und ausprobieren können die Akte zunächst nur gesetzlich Versicherte und Arztpraxen in den Modellregionen. Die Erfahrungen aus den Pilotregionen können dann als Grundlage für die Entscheidung dienen, wie lange es für den bundesweiten Rollout braucht.«
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