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Digitalisierungsförderung vor dem Aus: Was das Auslaufen von »go digital« für den #Mittelstand bedeutet
Heilbad Heiligenstadt, 14. Januar 2025
Zum Jahresende 2024 endet das #Förderprogramm »go digital«, eine entscheidende Stütze für kleine und mittelständische #Unternehmen (#KMU) auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Dieses Programm war nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern ein echter #Innovationsmotor.
Ein Rückblick auf »go digital«
«Go digital" wurde 2017 eingeführt, um KMU bei der #Digitalisierung zu unterstützen. Es war so konzipiert, dass Beratungsunternehmen gemeinsam mit Betrieben praxisnahe und strategische Lösungen entwickelten. Besonders hervorzuheben ist die Modularität des Programms. Es deckte IT Sicherheit, Digitalisierungsstrategien, Datenkompetenz, digitale Geschäftsprozesse und digitale Markterschließung ab – ein breites Spektrum, das den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wurde. Kleine Unternehmen, die oft keine dedizierte IT Abteilung haben, konnten dadurch Kompetenzen aufbauen, die ihnen sonst verschlossen geblieben wären.
Die Bedeutung moderner Datenmanagementsysteme Ein Schwerpunkt lag auf der Strukturierung und Nutzung von Daten. Gerade in Wachstumsphasen können Unternehmen an der zunehmenden Datenflut scheitern. Professionelle Informationsmanagementsysteme wie PIM (Product Information Management) ermöglichen es, Daten zentral zu bündeln, automatisiert zu prüfen und effizient einzusetzen. Ob für Online Shops, Produktkataloge oder soziale Medien – der Unterschied zwischen einer gut durchdachten IT Infrastruktur und chaotischen Einzellösungen ist oft der Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand.
Der Verlust eines wichtigen Werkzeugs Das Auslaufen von »go digital« zum 31. Dezember 2024 bedeutet, dass keine neuen Anträge mehr gestellt werden können. Bereits bewilligte Anträge werden zwar noch finanziert, doch ab 2025 fehlt dieses Werkzeug vollständig. Dieser Rückschritt wird von vielen als kritisch angesehen. »Go digital« hat zahlreichen Unternehmen nicht nur finanzielle Unterstützung gebracht, sondern auch den Mut gegeben, #Digitalisierung als #Chance zu begreifen. Dieser Anstoß wird fehlen – besonders in einer Zeit, in der die digitale Transformation weiterhin immense Herausforderungen und Chancen birgt.
Wie Unternehmen jetzt reagieren sollten Die Notwendigkeit, an der Digitalisierung festzuhalten, ist zentral. Es gilt, ganzheitliche Lösungen zu finden, die Prozesse optimieren und Wachstum unterstützen. Moderne PIM Systeme beispielsweise bündeln Daten, prüfen sie automatisch und geben sie in verschiedenen Formaten aus. Dies spart Zeit, reduziert Fehler und erhöht die Effizienz. Solche Systeme stellen keine Luxuslösung dar, sondern eine strategische Notwendigkeit.
Ein Blick in die Zukunft Auch ohne »go digital« gibt es Wege, die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten. Entscheidend ist die Bereitschaft, in nachhaltige IT Systeme zu investieren und Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Unternehmen, die diese Herausforderungen aktiv angehen, werden langfristig die Gewinner sein.
Das Ende von »go digital« markiert nicht das Ende der Digitalisierung. Vielmehr bietet es Unternehmen die Gelegenheit, neue Ansätze zu entwickeln und sich den Herausforderungen der Zukunft mit Entschlossenheit zu stellen.
Vita Ralf Halbhuber
Ralf #Halbhuber ist Gründer und CEO von »Studio1«, einer renommierten Agentur für #Marketingprozesse und Vertriebsprozesse, die sich auf die Digitalisierung und Prozessoptimierung in mittelständischen Unternehmen und Großkonzernen spezialisiert hat. Mit über 34 Jahren Erfahrung und einem Team aus 40 Experten bietet Halbhuber maßgeschneiderte Lösungen, die Unternehmen helfen, ihre Produktdaten zentral zu verwalten und automatisiert über alle relevanten Kanäle zu verteilen.
Eine enge, langjährige Freundschaft mit dem Inhaber von Otto Bock war dabei ein prägender Teil seiner beruflichen Laufbahn. Gemeinsam konnten sie wachsen und voneinander lernen – ein Beispiel für die Vertrauensbasis, die Ralf Halbhuber auch heute in alle seine Projekte einbringt. Bereits in den frühen Jahren seiner Karriere baute er sich durch kreative Designarbeit einen Namen auf und führte »Studio1« schließlich zu einer der führenden Agenturen für digitales #Marketing.
Heute liegt der Fokus seines Unternehmens auf innovativem Produktmanagement und Media Information Management (PIM/MAM). Diese Systeme bündeln und strukturieren die Daten zentral, sodass diese effizient in #Onlineshops, (Print-)Katalogen, Websites und #Social #Media Kanälen ausgespielt werden können. Ralf Halbhuber setzt auf strategische und individuelle Beratung statt auf vorgefertigte Pakete. Sein Portfolio reicht von Weblösungen für kleinere Budgets bis hin zu komplexen Großprojekten mit Millionenbudgets – für ihn steht immer die passgenaue Lösung für den Kunden im Vordergrund. Mehr …
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