Für die Suche nach Inhalten geben Sie »Content:« vor den Suchbegriffen ein, für die Suche nach Orten geben Sie »Orte:« oder »Ort:« vor den Suchbegriffen ein. Wenn Sie nichts eingeben, wird in beiden Bereichen gesucht.

 

 

Gütsel Presseschau am 3. Januar 2025Zoom Button

Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Gütsel Presseschau am 3. Januar 2025

Gütsel Presseschau am 3. Januar 2025

Gütersloh, 3. Januar 2025

Die #Leserbriefe sind mal wieder das Beste.

Verkehrswende (»Change Mobility«)

Zur »#Verkehrswende« (»Change Mobility«) muss eines klarsein: Was aktuell stattfindet, ist alles #Firlefanz. Es müsste ein grundsätzliches Umdenken stattfinden – und dafür müssten die Grundlagen geschaffen werden. Etwa die ganze Innenstadt zur »Fahrradstraße« zu machen, fürs Busfahren in der Stadt eine Pauschale einzuführen, das Chaos der #Bahn in jeglicher Hinsicht entwirren (»Decluttering«) … aktuell treten die typisch deutsche #Überelaboration und ihre #Dysfunktionalität immer deutlicher zu Tage.

Das »Primärarztsystem«

Die Sache mit dem »Primärarztsystem« ist charmant. Ein »Primärarzt« als Lotse. Das große Aber ist das: Derjenige #Arzt müsste auch kompetent genug, gar weise sein. Und er müsste auch existieren – und zwar in ausreichender Zahl. »Primärärzte« dürften nichts anderes machen, als Indikationen festzustellen (oder eben nicht festzustellen). Das ist der große Haken. Mittelfristig bis langfristig würden zweifellos alle anderen Ärzte deutlich, teils sehr deutlich, »entlastet« und es würden womöglich »Human Ressources« für »Primärärzte« frei. Aber man kann bekanntlich das #Pferd nicht von hinten aufzäumen. Zumal unklar ist, ob das dann überhaupt im Interesse aller anderen Ärzte wäre? Was machen denn Praxen oder Kliniken, wenn ihre teure Diagnostik auf einmal kaum noch ausgelastet wird? Das ganze ist im Grunde genommen ein #Teufelskreis, eine teuflische Spirale, der Circulus diaboli, eine verhängnisvolle Eigendynamik.

Die »Aktienrente«

Ebenso charmant klingt die »Aktienrente«. Ausnahme: ein Börsencrash. Dann wäre alles weg. Oder ein »Nullwachstum«. Dann brächte sie gar nichts. Oder eine Rezession. Dann würde das Geld weniger. Die Prämisse ist also die, dass das Wachstum immer weitergeht. Das war freilich in der Vergangenheit noch nie der Fall. Man könnte es einfach so machen – aber das würde letztlich zu einer Art von Inflationskappung führen. Das Geld würde bei einer solchen Stagnation zwar nicht weniger, aber auch nicht mehr wert.

Unter dieser Prämisse muss man indes gar keine »Aktienrente« veranstalten. Man kann auch einfach Kredite aufnehmen und verteilen. Auch dann landet das Geld im Wirtschaftskreislauf (wie bei der »Aktienrente« auch). Gehupft wie gesprungen. Allerdings werden bei der »Aktienrente« auch Broker, Finanzberater, Verbände, Fondsmanager, Banken und wer weiß wer noch reichlich Geld abgreifen. Womöglich ist das so gewollt.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie denn eine »Aktienrente« genau gestaltet werden soll? Sollen die Erträge lediglich die Dividenden sein? Wenn es denn überhaupt welche gibt? Oder soll das Aktienkapital unter Umständen auch realisiert werden? Was dann zu Kursabstürzen führen würde, die aber langfristig nivelliert würden. Das ganze scheint also nicht so recht durchdacht zu sein. Woher soll die Rendite kommen? Reden wir hier auch von Bonds? Aber auch die müssten dann gehandelt werden.

Das einzig denkbare und sinnvolle Szenario wäre es, dass diese »Aktienrente« wie »BlackRock« agiert. Aber will man das? Und kann man das? Würde das Kapital überhaupt jemals ausreichen? »BlackRock« verwaltet aktuell mehr als 10 Billionen Dollar, was ein unvorstellbarer Betrag ist. Ein paar Milliärdchen sind nichts dagegen. Peanuts. Und wenn – im Einzelfall betrachtet – Susi am Ende ihres Arbeitslebens 10.000 Euro in Aktien hält … was für eine Rendite will man denn da erwarten? Ebenfalls Peanuts. Zumal dieses #Aktienkapital kumuliert ist – eine Rendite ab dem Zielzeitpunkt wird um die in der Rückwärtsbetrachtung entgangenen Renditen geschmälert, die zwar wohl thesauriert werden, aber ebenfalls nur Peanuts sind. Der Zinseszinseffekt ist marginal, weil das Kapital im Verhältnis zur angenommenen Laufzeit zu gering ist (und umgekehrt).

Eine Möglichkeit wäre #Leverage. Aber hochriskant. Warren Buffet und andere raten von so etwas ab. Immerhin käme man damit auf Beträge, die dann sinnvoll wären. Dann würde sich allerdings die Frage anschließen, wer es machen soll? Eine noch zu schaffende #Behörde?

Content bei Gütsel Online …

 
Gütsel
Termine und Events

Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung

September 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930
November 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30
Dezember 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
Februar 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
September 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
November 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
Dezember 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Februar 2027
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28
November 2042
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30