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Topfpflanzen funken Wasserbedarf

Am Niederrhein testen Gärtnerinnen und Gärtner jetzt, ob Sensoren ihnen per Funk bei der Kontrolle ihrer Zierpflanzen im Freiland helfen können. In dem internationalen Projekt forscht die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Universität Wageningen und dem niederländischen Hersteller »Quantified« an einer technischen Lösung, um Topfpflanzen effizient und wassersparend zu bewässern.

Das Sensorsystem misst die Substratfeuchte in den Töpfen von Hortensien, Callunen, Christrosen sowie verschiedenen Stauden. Diese Daten werden direkt an eine Cloud geschickt, sodass die Gärtnerinnen und Gärtner mit ihren Handys jederzeit Zugriff auf die Daten haben. So können sie die Pflanzen auch aus größerer Entfernung kontrollieren und bei Bedarf direkt bewässern. Die neuen Sensoren bieten vor allem bei Hitze und langanhaltenden Dürreperioden Vorteile. Sensoren zur Messung der Feuchtigkeit im Boden haben sich bereits seit einigen Jahren bewährt. Im Gartenbau sind diese jedoch nur bedingt einsetzbar, da Zierpflanzen in Töpfen mit Substrat kultiviert werden.

Im Projekt arbeiten Gärtnerinnen und Gärtner eng mit der Forschung zusammen. So werden die Sensoren an die Herausforderungen und Wünsche der Praxis angepasst. Das Projekt ist Teil der europäischen Innovationspartnerschaft Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und wird von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Das EIP-Projekt »Nursery Stock Growing Support System« entwickelt ein praxisgeeignetes Bodenfeuchte-Sensorsystem zur ressourcenschonenderen Produktion von Topfpflanzen

In dem internationalen Forschungsprojekt »Nursery Stock Growing Support System« entwickeln die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die Universität Wageningen und das niederländische Start-Up »Quantified« gemeinsam mit niederrheinischen Zierpflanzengärtnern ein Bodenfeuchte-Sensorsystem zur Unterstützung des Bewässerungsmanagements. Der Niederrhein ist das Anbaugebiet in Deutschland für die Zierpflanzenproduktion. Die Region »euregio rhein-maas« ist das größte zusammenhängende Gartenbaugebiet Europas – hier produzieren mehr als 4.000 Unternehmen auf rund 18.000 Hektar Freilandfläche Produkte für den europäischen Verbraucher. Alleine in den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen und Neuss sind mehr als 700 Betriebe angesiedelt. Im Rahmen der europäischen Innovationspartnerschaft »Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft« (»EIP agri«) wird drei Jahre lang von 2020 bis 2023 gemeinsam an einer technischen Lösung geforscht, um bedarfsgerechter zu bewässern und Wasser einzusparen.

 
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