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Museum Würth 2 zeigt große Einzelausstellung zu Emil Nolde, 7. April 2025 bis 28. September 2025Zoom Button

Emil Nolde, »Wolkenspiegelung in der Marsch«, um 1935, Aquarell, 35 mal 48 cm, Sammlung Würth, Inventarnummer 3. Foto: Ufuk Arslan, Nolde Stiftung Seebüll, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Museum Würth 2 zeigt große Einzelausstellung zu Emil Nolde, 7. April 2025 bis 28. September 2025

#Museum #Würth 2 zeigt große Einzelausstellung zu #Emil #Nolde, 7. April 2025 bis 28. September 2025

Künzelsau, 4. April 2025

Ab dem 7. April 2025 widmet das Museum Würth 2 in Künzelsau in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll die monografische Ausstellung »Emil Nolde – Welt und Heimat« dem deutschen #Expressionisten. Anlass ist der 90. Geburtstag des Sammlers und Unternehmers Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth. Der Jubilar erwarb 1972 Emil Noldes Aquarell »Wolkenspiegelung in der #Marsch« von 1935 als eines der ersten Werke für die Sammlung Würth.

Die von der Nolde Stiftung Seebüll konzipierte und für die Präsentation in Künzelsau umfänglich ergänzte Ausstellung widmet sich nicht nur den unterschiedlichen Schaffensphasen und vielfältigen Motivwelten des farbgewaltigen Expressionisten, sondern auch seiner mittlerweile von Mythen und Legenden befreite Lebensgeschichte. Ausgangspunkt der Schau ist das Spannungsfeld zwischen Welt und Heimat im Werk Noldes. Die Ausstellung präsentiert insgesamt 146 Gemälde, Aquarelle, Grafiken sowie volkskundliche Objekte und #Exotika, die dank der Nolde Stiftung #Seebüll in den Dialog mit den 18 Werken der Sammlung Würth treten.

Landschaftsdarstellungen mit tief liegendem Horizont, dramatische Wolkenberge, das aufgewühlte Meer sowie leuchtende Blumengemälde wie der »Große #Mohn (rot, rot, rot)« von 1942 spiegeln das tiefe Verständnis des Künstlers für seine Heimat wider. Emil Nolde, 1867 als Emil Hansen im Dorf Nolde geboren, dessen Namen er später annimmt, wuchs im deutsch dänischen Grenzgebiet als Bauernsohn auf. Seine Werke, die häufig bis an den Rand der Gegenstandslosigkeit reichen, berühren das zeitlose Bedürfnis nach Emotion und unveränderter Natur jenseits der modernen Großstadt seiner Zeit. So genügt dem Künstler »eine vage Vorstellung nur in Glut und Farbe« wie er selbst sagt, um den Bilderstrom der Fantasie auszulösen. In seinem Selbstverständnis durch Landschaft, Menschen und Sagengestalten ohnehin als nordischer Künstler gekennzeichnet, bescheinigte er seinem Schaffen bald ein unverfälschtes starkes deutsches Kunstwollen.

Fest verwurzelt im Norden drängte es Nolde früh in die Welt hinaus: Neben Europa führte es ihn 1913/14 über Moskau, Sibirien, Korea, Japan und China in die deutsche Kolonie Deutsch Neuguinea, die er als inoffizieller Teilnehmer einer wissenschaftlichen Expedition begleitete. Diese neuen Eindrücke und die Suche nach dem Ursprünglichen beeinflussen seine künstlerische Entwicklung nachhaltig und zeigen faszinierende Blickwechsel. Von seinen Reisen brachte der Künstler volkskundliche Objekte und Exotika mit, die mit der Zeit zu einer wundersamen Studiensammlung zusammenwuchsen sowie in seinen Stillleben und Figurenbilden noch lange einen Nachklang fanden wie das Gemälde »Stilleben E (Hirschgruppe, Kissen, Tamburin)« von 1914 verdeutlicht. Nolde schuf daraus erstaunlich kosmopolitische und doch unverwechselbare Bildwelten, die entgegen seiner verstörenden politischen Gesinnung malerische Konventionen und kulturelle Grenzen mühelos überwinden.

Der Unternehmer und Sammler Reinhold Würth erinnert sich im Katalog zur Ausstellung an einen gemeinsamen Galeriebesuch mit seinem Freund, dem Fotografen Paul Swiridoff 1972 im Tessin: »Dort sah ich das Aquarell von Emil Nolde, welches es mir spontan angetan hatte. Die starken, lebendigen Rot /Orange und Blautöne zogen mich völlig in den Bann, erinnerte ich mich doch genau an diese leuchtenden Farben, wie ich sie in der Realität bei meinen Besuchen im hohen Norden von #Deutschland und #Dänemark gesehen hatte. Mein Entschluss, das Werk zu kaufen, war schnell gefasst.« 

Mit dem Erwerb von »Wolkenspiegelung in der Marsch« begründete Reinhold Würth den Aufbau einer Kunstsammlung, die heute über 20.000 Werke umfasst.

Die Ausstellung »Leben und Wirken« im Atrium feiert Doppeljubiläum

Im Rahmen des 90. Geburtstages von Reinhold Würth und des Unternehmensjubiläums präsentiert das Museum Würth 2 rund um das Atrium ab dem 7. April mit der Ausstellung »Leben & Wirken. 90 Jahre Reinhold Würth – 80 Jahre Würth Gruppe« eine inspirierende Zeitreise.

Sie beleuchtet historische und aktuelle Aspekte und zeigt die enge Verknüpfung zwischen dem Unternehmer und seinem Unternehmen. Denn die beeindruckende Entwicklung vom Zweimannbetrieb zum Weltmarktführer in der Montage und Befestigungstechnik ist das Lebenswerk von Reinhold Würth. Verschiedene Stationen gespickt mit #Videos, #Fotografien und #Objekten aus 8 Jahrzehnten vermitteln Höhepunkte und Facetten auf diesem Weg. Sie geben interaktive Einblicke, beispielweise in den Vertrieb, die Produktentwicklung oder in die Bereiche des kulturellen und sozialen Engagements. Eine Bandbreite an Archivmaterial steht dafür zum Anfassen, Anhören und Anschauen bereit.

7. April 2025 bis 28. September 2025, Museum Würth 2, Am Forumsplatz 1, 74653 Künzelsau, täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei

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