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Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit der IP Adresse des Users an Youtube gesendet und es werden Cookies gesetzt, personenbezogene Daten übertragen und verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung. Was bleibt, wenn nichts gesagt wird – Fragment einer Begegnung. Bild: »Dreifisch«, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

»Im Zwielicht der Erinnerung« (2025)

»Im Zwielicht der Erinnerung« (2025)

Loitz, 2. April 2025

Was bleibt, wenn nichts gesagt wird – Fragment einer Begegnung

Ein altes #Klavier. Verstimmt. Staub auf den Tasten. Ein einziger Ton – rau, schief, ehrlich. Ein Instrument, das lange geschwiegen hat – und nun beginnt zu erzählen. Nicht perfekt, aber wahr. Im Dunkel entsteht ein Klang, der nicht neu ist, sondern wiederkehrt. So öffnet sich die Tür zur Erinnerung – nicht mit einem Akkord, sondern mit dem leisen Atem der Vergangenheit.

Wie klingt Erinnerung?

In Im Zwielicht der Erinnerung wird Klang zur Sprache und Stille zum Ausdruck. Das sechsmütige Pilotstück eröffnet eine interdisziplinäre #Trilogie, die #Musik, #Sprache und #Bild zu einem poetischen Klangbild verdichtet – reduziert, fragmentarisch, intensiv.

Als Szene I der Trilogie der Stille bildet das Werk den Auftakt einer künstlerischen Erzählform zwischen Nähe und Distanz, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es stammt aus der Zusammenarbeit von Anselm Bonies (Idee und Text) und Nele Van Bonjes (Komposition und musikalische Leitung), produziert vom freien Kunstkollektiv »#Dreifisch«.

Im Mittelpunkt steht eine nächtliche Begegnung zweier Menschen, deren gemeinsame Geschichte im Schweigen verhallt. Ihre Stimmen sind vorsichtig, bruchstückhaft – das Eigentliche bleibt unausgesprochen. Was sich zeigt, ist das Dazwischen: Andeutung, Klang, Stille.

»Im Zwielicht der Erinnerung« ist keine Geschichte im klassischen Sinn – sondern eine klangliche Spurensuche zwischen Verlust, Nähe und dem Echo der Erinnerung.

Ein sinnlich verdichteter Erfahrungsraum aus Klang, Erinnerung und Stille entfaltet sich – offen für Assoziationen, für das, was nicht gesagt, sondern nur gespürt werden kann. Die Szene verzichtet auf lineare Erzählmuster und positioniert sich zwischen Hörszene, Filmmusik und installativer Klangpoesie.

Musikalisch getragen wird das Stück von einem verstimmten Klavier, elektronischen Flächen, feinen Geräuschtexturen und flüchtigen Sprachfragmenten. Die Bildgestaltung – eine Serie digital animierter Kohlezeichnungen – ergänzt die akustische Ebene als ruhige visuelle Projektion im 16 zu 9 Format. Gemeinsam entsteht ein Hörbild, das nicht benennt, sondern andeutet eine stille Reflexion in Tönen, Stimmen und Schatten.

Künstlerische Konzeption

»Im Zwielicht der Erinnerung« begreift Erinnerung nicht als Rückschau, sondern als Zustand. Klang begleitet hier nicht er führt. Entscheidend ist nicht das Gesagte, sondern das, was sich im Schweigen entfaltet, durch Geräusche hindurch, zwischen den Tönen.

Die Komposition folgt einer offenen Struktur. Klang wird zum Träger innerer Bewegung, Sprache zur Spur seelischer Zustände. Die Inszenierung nutzt Stille nicht als Leere, sondern als Resonanzraum für das, was unausgesprochen bleibt.

Zentrale Themen

  • Erinnerung als tastende Bewegung zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem
  • Nähe und Distanz als gleichzeitige Erfahrung
  • Stille als aktiver Ausdruck
  • Sprache als Fragment, nicht als Erklärung
  • Klang als emotionale Narration

Das Werk liegt in verschiedenen Formaten vor – Audio (WAV (48 Kilohertz, 24 Bit) und MP3 (320 Kilobit pro Sekunde), Video MP4 (Full HD, 16 zu 9, animierte Schautafel), Print Pressemappe, Klappentext, Booklet, Metadaten plattformübergreifend für #Bandcamp, »#YouTube«, »iTunes«, Archivsysteme.

Präsentation

  • Festivals, interdisziplinäre Formate, Hörstationen

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