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Jörn Kriebel »Save the Ocean«: das ist der kleine #Orca – Gefangenschaft bis zu seinem Tod im #Loro #Parque
Während der Loro Parque die Geburt eines neuen Orca Kalbs als großen Erfolg feiert, sieht Jörn Kriebel, Gründer der Privatinitiative »Save the Ocean«, darin ein weiteres Beispiel für die systematische Ausbeutung von Meeressäugern in Delfinarien weltweit. Das #Kalb kam am 31. März 2025 in einem engen Betonbecken zur Welt – weit entfernt von der #Weite und #Freiheit des #Ozeans, in dem Orcas eigentlich leben sollten.
Morgan: ein Leben in Gefangenschaft statt in Freiheit
#Morgan wurde 2010 geschwächt an der niederländischen Küste gefunden. Anstatt ihr die Möglichkeit zu geben, in den Ozean zurückzukehren, wurde sie nach Loro Parque gebracht – offiziell zur Rettung ihres Lebens. »Doch von Anfang an war klar, dass es nie um Rettung ging, sondern um kommerzielle Interessen«, erklärt Jörn Kriebel.
Obwohl anfangs versichert wurde, dass Morgan nicht zur Zucht verwendet wird, ist dies nun bereits ihr 2. Kalb in Gefangenschaft. »Es ist absurd zu behaupten, dass diese Geburt dem Artenschutz dient. Dieses Kalb wird niemals im offenen Meer jagen, niemals eine natürliche Sozialstruktur erleben – es ist ein Gefangener von Geburt an«, kritisiert Kriebel.
Ist Keto der Vater von Morgans Kalb?
Orca Keto war ein Zuchtbulle, dessen Sperma weltweit genutzt wurde. Es liegt nahe, dass auch Morgan mit ihm gezielt befruchtet wurde. In #Teneriffa gibt es Spekulationen, dass genau das passiert sein könnte.
Keto wurde 1995 in der »#SeaWorld #Orlando« geboren und verbrachte sein gesamtes Leben in Gefangenschaft. Nach Stationen in SeaWorld San Diego und San Antonio wurde er 2006 nach Loro Parque gebracht, wo er bis zu seinem Tod in einem kleinen Betonbecken gehalten und für Shows eingesetzt wurde. Während der Park diese als Bildungsprogramme vermarktete, sehen Kritiker darin lediglich eine Form der Ausbeutung.
Gefangenschaft ist keine Alternative – auch nicht in Europa
Die Geburt dieses Orca Kalbs wirft erneut die Frage auf, warum Meeressäuger in Europa noch immer in Delfinarien gehalten werden. »Ob in #Deutschland, Frankreich, #Malta oder #Griechenland – diese Einrichtungen zwingen hochintelligente Tiere zu einem unnatürlichen Leben in engen Betonbecken und degradieren sie zu Unterhaltern für zahlende Besucher«, so Kriebel. »Sie haben nichts mit Artenschutz zu tun, sondern dienen allein wirtschaftlichen Interessen.«
Immerhin hat #Frankreich ein Verbot der Zucht und Haltung von Delfinen und Orcas beschlossen. Deutschland jedoch erlaubt noch immer den Betrieb von 2 Delfinarien: im Nürnberger Tiergarten und im #Duisburger #Zoo.
»Save the Ocean« fordert Meeresreservate statt Delfinarien
Jörn Kriebel und seine Initiative »Save the Ocean« setzen sich für ein europaweites Ende der Gefangenschaft von Meeressäugern ein. »Es gibt Alternativen: Meeresreservate und betreute Schutzgebiete, in denen Delfine und Orcas unter natürlichen Bedingungen leben können, ohne für Shows ausgebeutet zu werden.«
Er ruft Touristen dazu auf, keine Delfinarien zu besuchen: »Jedes gekaufte Ticket unterstützt die Gefangenschaft dieser Tiere. Die einzige Möglichkeit, diese grausame Industrie zu stoppen, ist, ihr die finanzielle Grundlage zu entziehen.«
Für Loro Parque mag die Geburt dieses Orca Kalbs eine Erfolgsgeschichte sein. Für den Schutz der Ozeane und die Freiheit der Meeressäuger bleibt sie jedoch ein weiteres tragisches Kapitel der Ausbeutung dieser faszinierenden Tiere.
»Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch. Bitte kaufen Sie keine Tickets für Delfinarien. So unterstützen Sie nur das Delfinarium, aber nicht die Tiere!«
Save the Ocean, mehr …
Altenberg 5
35606 Solms Oberbiel
E-Mail info@save-the-ocean.de
www.save-the-ocean.de
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