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Wie lange dauert es, bis THC abgebaut wird?

Wie lange dauert es, bis THC abgebaut wird?

Zu wissen, wie lange die Verbindung THC (Tetrahydrocannabinol) im Körper verbleibt, ist eine nützliche Information für medizinische und Freizeit-Cannabiskonsumenten sowie Personen, die im Rahmen ihrer Beschäftigung oder aufgrund rechtlicher Probleme wie Bewährung einem Drogentest unterzogen werden können.

Die Zeit und die Geschwindigkeit, mit der THC abgebaut und aus dem Körper entgiftet wird, ist jedoch bei jeder Person unterschiedlich und ist durch ihr Muster des Konsums von Cannabis und ihren Körpertyp mitbestimmt. Außerdem hat die Art oder Methode des verwendeten Tests und des getesteten Materials einen erheblichen Einfluss auf die Nachweisbarkeit.

In diesem Artikel wird erläutert, wie THC aufgenommen und schließlich im Körper verstoffwechselt wird und wie sich verschiedene Faktoren bei verschiedenen Testmethoden auf den Stoffwechsel und die Zeitabläufe auswirken.

Wie wird THC im Körper abgebaut?

THC gelangt nach dem Cannabiskonsum schnell in den Blutkreislauf und erreicht rasch das Gehirn, wo es die Wirkung auslöst, die viele Konsumenten schätzen. Kurz darauf beginnt die Leber, den Wirkstoff THC in verschiedene Stoffwechselprodukte, sogenannte Metaboliten, umzuwandeln. Diese Metaboliten binden sich an Zellstrukturen und werden schließlich größtenteils über den Kot und in geringerem Umfang über den Urin aus dem Körper ausgeschieden.

Ein wichtiger Punkt ist, dass die akute Wirkung von THC, also der Rausch, nach wenigen Stunden abklingt. Trotzdem können THC-Metaboliten noch wesentlich länger im Körper nachgewiesen werden, da sie je nach Testmethode und Konsummuster über Wochen nachweisbar bleiben können.

Besonders ein Teil der Metaboliten, wie THC-Carbonsäure, wird im Körperfett gespeichert, da diese Stoffe fettlöslich sind. Das führt dazu, dass die Ausscheidung länger dauert, insbesondere bei regelmäßigen oder chronischen Konsumenten. Dadurch bleibt THC bei diesen Personen deutlich länger im Körper nachweisbar.

Bei Patientinnen und Patienten, die medizinisches Cannabis regelmäßig anwenden, kann sich der Körper zudem an die Substanz gewöhnen. Der Stoffwechsel passt sich an den regelmäßigen Wirkstoffeintrag an, was dazu führen kann, dass die psychoaktiven Effekte mit der Zeit schwächer wahrgenommen werden. Diese sogenannte Toleranzentwicklung ist aus therapeutischer Sicht häufig erwünscht, da sie eine stabile, alltagstaugliche Anwendung ermöglicht – ohne den klassischen Rauschzustand, den man vom Freizeitkonsum kennt.

Welche Elemente beeinflussen den THC-Stoffwechsel hauptsächlich?

Der Abbau von THC und die Ausscheidung der Abbauprodukte hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Wie oft wird es verwendet?

  • Einmaliger Konsum: Selbst in wissenschaftlichen Studien, in denen Cannabis nur einmal konsumiert wurde, haben Konsumenten aktives THC und andere Metabolite durchschnittlich 2 bis 3 Tage nach dem Konsum im Körper. Schon der einmalige Konsum von Marihuana kann etwa 3 Tage lang Spuren vom Abbauprodukt THC-COOH im Urin hinterlassen.

  • Regelmäßiger Gebrauch: Bei regelmäßigem Konsum ist dieser noch nach etwa einer Woche nachweisbar und kann bis zu zwei Wochen im Körper bleiben, wenn du Cannabis etwa ein- bis dreimal pro Woche konsumierst.

  • Chronischer Konsum: Bei chronischem oder nahezu chronischem Konsum können viele Abbauprodukte des THC im Körper vorhanden sein, was zu einem verlängerten Nachweisfenster von über 30 Tagen führt, selbst nach dem letzten Rausch. Hierbei lässt sich der genaue Zeitraum jedoch nicht exakt abschätzen.

Körperfett und Stoffwechsel

THC-Metaboliten neigen dazu, sich in Fettzellen einzulagern. Daher führt ein Anstieg des Körperfettanteils auch zu einer verlängerten Nachweisbarkeit im Körper. Umgekehrt haben Menschen mit einem schnelleren Stoffwechsel bessere Chancen, beispielsweise THC im Blut und Urin auch rasch auszuscheiden und so unter einen möglichen Grenzwert zu rutschen.

Dosierung und Wirksamkeit

Eine Erhöhung der THC-Dosis oder eine Erhöhung der THC-Konzentration im Produkt, beispielsweise in hoch konzentrierten Blüten, Konzentraten oder Esswaren, führt zu einer längeren Eliminationszeit des THC.

Flüssigkeitszufuhr und körperliche Aktivität

Diese Effekte sind jedoch individuell variabel. Flüssigkeitszufuhr und vermehrte körperliche Aktivität können die Ausscheidung beschleunigen. Es wird angenommen, dass körperliche Betätigung die Freisetzung von gespeichertem THC aus dem Fettgewebe in den Blutkreislauf bewirkt, was zu einem vorübergehenden Anstieg des THC-Spiegels im Blut führt, bevor es dann ausgeschieden wird.

Was ist mit medizinischem Cannabis?

Medizinisches Cannabis wird in Deutschland zunehmend zur Behandlung chronischer Schmerzen, Spastiken, Schlaf- oder Angststörungen eingesetzt – in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin. Die Therapie kann auch online über spezialisierte Anbieter gestartet werden.Viele Betroffene teilen mittlerweile ihre Cannabis Rezept online Erfahrungen – und berichten von der unkomplizierten digitalen Beratung, schnellen Rezeptausstellung und zügigen Lieferung über zertifizierte Apotheken. Für Patient:innen mit wenig Mobilität oder großem Beratungsbedarf bedeutet dieser Zugang eine erhebliche Erleichterung im Alltag.

Das Rezept kann bei Bedarf problemlos bei Verkehrskontrollen vorgezeigt werden. Laut Bundesregierung dürfen Patient:innen mit ärztlicher Verordnung Auto fahren – sofern die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt ist. Gerade zu Beginn der Behandlung oder bei Dosisänderungen kann es zu Nebenwirkungen wie Schwindel oder verlangsamter Reaktion kommen. In solchen Fällen sollte auf das Autofahren verzichtet werden – immer in enger Abstimmung mit dem Arzt.

Wie lange können verschiedene Testmethoden THC nachweisen?

Besprechen wir nun die unterschiedlichen THC-Erkennungsfenster bei verschiedenen Testmethoden untersuchen. Wichtig ist hierbei, dass keine Garantien für eine entsprechend schnelle Ausscheidung bestehen und das Zeitfenster extrem individuell ist.

Urintests

Urintests sind die am häufigsten verwendeten Methoden zum Nachweis von THC. Bei gelegentlichem Konsum kann THC bis zu 3 Tage im Urin nachweisbar sein, während sie bei chronischen Konsumenten abhängig von verschiedenen Faktoren bis zu 30 Tage oder länger anhalten kann.

Urintests konzentrieren sich auf THC-COOH, ein wirkungsinaktives Molekül, welches meist die längste Nachweiszeit hat.

Bluttests

Bluttests messen das Vorhandensein von aktivem THC nach Konsum von Cannabis. Hierbei geht es um die Substanz, die nach einem Joint »high« macht, aber weniger lange nachweisbar ist als in einer Urinprobe. Bei Gelegenheitskonsumenten kann THC durch Bluttests bis zu 2 Tage lang im Blutkreislauf nachgewiesen werden. Bei chronischen Konsumenten ist THC meist um 7 Tage lang im Blut nachweisbar.

Blutuntersuchungen werden häufig zur Identifizierung von kürzlich zurückliegendem Konsums entweder zur Bestätigung eines Konsums in einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr eingesetzt und bestimmt mit darüber, ob eine MPU nötig ist.

Speicheltests

THC ist im Speichel enthalten und Spuren davon können durch Tests nachgewiesen werden. THC ist im Speichel von Gelegenheitskonsumenten zwischen 24 und 72 Stunden nachweisbar. In chronischen, aber nicht so extremen Fällen ist THC beträgt das Zeitfenster etwa fünf bis sieben Tage. Speicheltests sind am einfachsten durchzuführenden Tests, werden jedoch im Vergleich zu Urin- und Bluttests am wenigsten bevorzugt.

Haartests

Der Haartest soll von allen Tests die längste Nachweisdauer haben. Spuren von THC sind auch länger als die üblichen 90 Tage nachweisbar. Denn THC wird beim Haarwachstum in die Haarwurzeln eingebaut.

Haartests helfen dabei, den Zeitraum abzuschätzen, in dem jemand bereits Cannabis konsumiert. Für die Beurteilung eines frischen Konsums ist die Haartestung jedoch unzureichend, da es eine Woche dauert, bis THC in die gewachsenen Haare gelangt.

Zeitleiste zur THC-Aufschlüsselung nach Häufigkeit der Verwendung

Unten findest Du eine Auflistung des zeitlichen Verlaufs des THC-Abbaus basierend auf der Häufigkeit des Konsums und des verwendeten Testverfahrens.

Häufigkeit des Konsums Urintest Blutprobe Speicheltest Haartest
Gelegentlich (1-3 Tage) etwa 3 Tage 1-2 Tage 1-3 Tage etwa 90 Tage
Mäßig (wöchentlich) etwa 14 Tage meist 2-7 Tage < 1 Woche 90 Tage oder länger
Chronisch (Täglich) 30 Tage oder mehr 7 Tage oder länger meist < 1 Woche 90 Tage oder länger

Wie kannst du THC schneller abbauen?

Der Stoffwechsel zum Abbau von THC dauert natürlicherweise eine gewisse Zeit. Du kannst aber mit Einfluss auf diese Dauer nehmen durch verschiedene Verhaltensweisen. Insbesondere muss beachtet werden, dass die konsumierte Menge und die Konzentration eine entscheidende Rolle spielen, wie lange THC nachgewiesen werden kann.

  1. Flüssigkeitszufuhr: Durch das Trinken von ausreichend Wasser können die allgemeine Gesundheit und die natürlichen Entgiftungsprozesse im Körper unterstützt werden - allerdings nur zu einem Teil, da viele Stoffwechselprodukte in nicht-wasserlöslicher Form vorliegen.

  2. Diät: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Balaststoffen führt zu einer raschen Ausscheidung über den Stuhlgang.

  3. Regelmäßige Übungen: Wenn das Körperfett durch regelmäßige Übungen reduziert wird, werden weniger THC-Metaboliten im Körper gespeichert. Zu intensives Training direkt vor einem geplanten Test ist aber nicht sinnvoll, da dadurch mehr THC wieder in den Kreislauf gelangt.

Zusammenfassung

Die Zeit, die THC braucht, um im Körper abgebaut zu werden, kann von mehreren Faktoren beeinflusst werden. Zu diesen Faktoren gehören Stoffwechsel, Körperfett, Häufigkeit des Konsums und Stärke des konsumierten Cannabis. Bei gelegentlichem Konsum ist das THC höchstwahrscheinlich innerhalb weniger Tage aus dem Körper verschwunden, bei chronischem Konsum kann es jedoch etwa einen Monat oder länger dauern. Diese Zeiten sind zudem vom durchgeführten Test (Urin, Blut, Haare) stark abhängig. Die Kenntnis der Faktoren, die den Abbau und die Erkennung von THC bestimmen, ist für Einzelpersonen ein wichtiges Hilfsmittel bei der Entscheidungsfindung bezüglich des Cannabiskonsums, insbesondere wenn Testungen anstehen.

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