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»Zero plus«: die Stunde Null in der Kunst und ihre Nachwirkungen, Ausstellung im Kunstraum Gewerbepark Süd in Hilden, 6. April bis 15. Juni 2025Zoom Button

Otto Piene, »PAX Paris«, 1969, Leihgabe Galerie Löhrl. Bild: VG Bild Kunst, Bonn 2025, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

»Zero plus«: die Stunde Null in der Kunst und ihre Nachwirkungen, Ausstellung im Kunstraum Gewerbepark Süd in Hilden, 6. April bis 15. Juni 2025

»Zero plus«: die Stunde Null in der Kunst und ihre Nachwirkungen, Ausstellung im Kunstraum Gewerbepark Süd in Hilden, 6. April bis 15. Juni 2025

Düsseldorf, 24. März 2025  

Die sogenannte »Stunde Null« wurde in der Kunst Ende der 50 er Jahre von den Künstlern Heinz #Mack, Otto #Piene und später Günther #Uecker eingeläutet. In einem künstlerischen Befreiungsakt sollte der Ballast des Zweiten Weltkriegs abgeworfen werden, den sie zunehmend als Belastung der Kunst empfanden und dem sie etwas Neues, Helles und Positives entgegensetzen wollten. Die Bewegung »Zero« (»Null«) war geboren.

 Vom 6. April bis zum 15. Juni 2025 präsentiert der Kunstraum Gewerbepark Süd in Hilden die Werkschau »Zero plus«. Die Ausstellung versammelt nicht nur eine Auswahl repräsentativer Werke von Mack, Piene und Uecker, sondern zeigt unter anderem mit Arbeiten der Künstler Mischa #Kuball, Ólafur #Eliasson und Hartmut #Neumann, wie das Erbe von »Zero« weiterlebt.

Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 6. April 2025, um 11 Uhr. Begrüßt werden die Gäste von Bürgermeister Dr. Claus Pommer und von Sylvia Braun, Tochter von Hans Jürgen Braun, Kunstfreund und Hausherr. Die Familien Braun stellen für die Ausstellung Werke aus ihrer »Zero« Sammlung zur Verfügung. Nach der Begrüßung führt Dorothée Coßmann, Geschäftsführerin der Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, im Gespräch mit dem Konzeptkünstler Mischa Kuball in die »Zero« Welt ein. Für die musikalische Untermalung sorgen der Saxophonist Erich Leininger und Peter Funda am Schlagzeug.

Nach den Schrecken und Traumatisierungen des Krieges gewann das Licht in der Kunst eine immense Bedeutung: #Reflektierende #Materialien, #Spiegelungen und dynamische Raumkonstruktionen zogen die »Zero« Künstler magisch an. Bisherigen kunstästhetischen Idealen wurde der Rücken zugekehrt und neue philosophische Aspekte hielten Einzug in die Überlegungen der #Kunst. Der »Zero« Gedanke wurde schnell in die Welt getragen.

»Zero« lebt weiter

Vor dem Hintergrund eines sich abzeichnenden gesellschaftlichen Wandels apostrophierte die Künstlergruppe bereits 1966, »Zero« sei tot, und löste sich im gleichen Jahr als Formation auf. Parallel brachte die beginnende Zeit der Umbrüche neue fruchtbare Projekte wie die von Charles Wilp und Yves Klein hervor, die schon 1961 sprichwörtlich in die Leere gingen und so den Fixpunkt zwischen Geburt und Tod neu definierten. 2 Jahre zuvor entstand bereits die LP »#Musik der Leere/Tanz der Leere« der Künstlerfreunde. Ihre Konzepte sind ebenfalls Thema der Ausstellung, genauso wie das Erbe von »Zero«, das in vielen Kunstideen weiterlebt und gewachsen ist. Wie beispielsweise in den Licht Raum Installationen des Konzeptkünstlers Mischa Kuball, der mit seinen auf die Architektur bezogenen Werken den Betrachter in seinen Bann zieht und die Wahrnehmung für den Moment des Kunsterlebnisses ganzheitlich verändert, oder Ólafur Eliasson, der uns mit seinen Arbeiten vielleicht eine neue Richtung aufzeigt. Kosmisch wird es in den Fotografien von Hartmut Neumann, die im Kontrast zu seinen farbintensiven Malereien stehen. Die Ausstellung zeichnet auch die Geschichte »Zeros« nach. So werden neben repräsentativen Werken von Mack, Piene und Uecker auch Porträts der drei Altmeister von den Fotografen Michael Dannenmann sowie von Sabine und Ansgar van Treeck Teil der Präsentation sein.

Rahmenprogramm

  • Donnerstag, 17. April 2025, 18 Uhr, Kuratorenführung mit Dr. Sandra Abend
  • Freitag, 25. April 2025, 18 Uhr, »#Art und #Wein« – »Zero Einfluss – Hero Wein« Wenn der Wein und nicht der Winzer die Richtung vorgibt, moderierte Weinprobe mit der Weinexpertin Daniela Rothschuh
  • Samstag, 10. Mai 2025, 15.30 Uhr, #Kunstcafé mit Dr. Barbara Könches, Director »Zero« Foundation & Dorothée Coßmann, Geschäftsführerin der Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, moderiert von Dr. Sandra Abend
  • Samstag, 10. Mai 2025, 17.30 Uhr, #Lichterfest und #BBQ,   Zoran Velinov verwandelt den Kunstraum mit eigenen Kompositionen in eine Projektionsfläche und Soundkulisse

Leihgeber der ausgestellten Werke sind die Familien Braun, die Sammler Lisa & Stephan Oehmen, Ingrid von Droste zu Hülshoff Wilp, die Galerie Löhrl, die Galerie Beck & Eggeling und der Künstler Mischa Kuball.

Der #Kunstraum #Gewerbepark #Süd

Der Kunstraum Gewerbepark Süd gehört zum Ensemble der 1904 gegründeten Industrieanlage einer Schirmfurniturenfabrik. 1990 wurde der Industriebetrieb zu einem Gewerbepark mit mehr als 23.000 Quadratmeter Bürofläche und Gewerbefläche umgestaltet. Auch heute befindet sich der Betrieb immer noch in Familienbesitz – mittlerweile in 4. und 5. Generation.

Gemeinsam mit der Stadt Hilden engagieren sich die Eigentümer des Gewerbeparks seit 1997 für die Durchführung von Kunst und Kulturveranstaltungen. Im Kunstraum Gewerbepark Süd wurden schon Arbeiten von weltberühmten Künstlern wie Heinz Mack, Hans Peter Feldmann oder Karl Otto Goetz ausgestellt. »Für 2025 haben wir unter Berücksichtigung der schwierigen Haushaltslage der Stadt Hilden unser finanzielles Engagement für Ausstellungen im Kunstraum Gewerbepark Süd deutlich erhöht«, betont Hans Jürgen Braun. Ermöglicht wird das Engagement durch die Vermietung von Gewerbeimmobilien. Mehr

Vernissage am Sonntag, 6. April 2025, 11 Uhr, Kunstraum Gewerbepark Süd, Hofstraße 64, 40723 Hilden, dienstags bis freitags 14 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 11 bis 16 Uhr, die Ausstellung läuft bis zum 15. Juni 2025, der Eintritt ist frei

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