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»Was uns bleibt«: Filmabend über Erinnerung und den Umgang mit Erinnerung, Rathaus Verl, 2. April 2025
Verl, 24. März 2025
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es immer weniger Zeitzeugen des #Holocaust. Umso wichtiger sind Dokumente wie der Film »Was uns bleibt«, der 11 Frauen an die Orte ihrer Erinnerungen begleitet. Die zweiteilige Dokumentation von 1993 wird am Mittwoch, 2. April 2025, um 18 Uhr, im Verler #Rathaus (Paderborner Straße 5) gezeigt. Der Eintritt ist frei. Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe des Heimatvereins und der Stadt zum 80. Jahrestags des Kriegsendes in Deutschland und der Befreiung Europas vom #Nationalsozialismus.
1989 war eine Schülergruppe der #Anne #Frank #Gesamtschule (AFS) #Gütersloh auf das Schicksal der rund 800 Frauen gestoßen, die 1945 während eines Todesmarsches von #Lippstadt in das #KZ #Bergen #Belsen in #Kaunitz von amerikanischen Soldaten befreit worden waren. Die Schüler begannen mit Recherchen und stellten Kontakt zu einigen der Frauen her. 1993 schließlich reisten 11 der Frauen aus allen Teilen der Welt noch einmal nach Deutschland, um sich in Kaunitz, Gütersloh und #Lippstadt auf die Spuren ihrer Erinnerung zu begeben. Die Filmemacherin Barbara Lipinska Leidinger begleitete sie dabei mit der Kamera.
Dokumentiert sind zudem die Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Kaunitz an die erste Zeit nach Kriegsende, die Einquartierung der befreiten Frauen auf den umliegenden Höfen und das zum Teil schwierige Zusammenleben. Ebenso geht es um die durchaus kontroversen Debatten in den 1990er Jahren zur Errichtung einer Gedenktafel zu Ehren der Frauen. »Damals war der Umgang mit Erinnerung noch ein anderer. Es gab unterschiedliche Meinungen darüber, ob und wie man das Thema öffentlich würdigen sollte«, sagt die städtische Kulturbeauftragte Pauline Meckes. »Auch das ist ein wichtiges Zeugnis und zeigt, wie sich Erinnerungskultur im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt hat.«
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