Für die Suche nach Inhalten geben Sie »Content:« vor den Suchbegriffen ein, für die Suche nach Orten geben Sie »Orte:« oder »Ort:« vor den Suchbegriffen ein. Wenn Sie nichts eingeben, wird in beiden Bereichen gesucht.

 

 

Energiewende oder Neuanfang? Wie Kommunen ihre Energiezukunft selbst in die Hand nehmen können.Zoom Button

In der Gemeinschaft sind wir stark. Die Bürger., Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Energiewende oder Neuanfang? Wie Kommunen ihre Energiezukunft selbst in die Hand nehmen können.

#Energiewende oder #Neuanfang? Wie Kommunen ihre Energiezukunft selbst in die Hand nehmen können.

  • Die Energiewende beginnt vor Ort: Wie Gemeinden mit Bürgerbeteiligung, Technik und Mut zur Veränderung ihre #Energieversorgung selbst gestalten – und dabei #Klima und #Region stärken.
#London, 23. März 2025

Die #Energiewende ist längst keine abstrakte Idee mehr – sie ist Realität. Und sie ist dringend. Denn während Extremwetter, globale Krisen und instabile Energiemärkte das Vertrauen in alte Versorgungsstrukturen erschüttern, stehen viele Städte und Gemeinden vor einer einfachen, aber tiefgreifenden Frage: Was, wenn wir unsere Energieversorgung selbst gestalten würden? Was, wenn die Lösung nicht bei Konzernen oder in Brüssel liegt, sondern in der eigenen Kommune – auf dem eigenen Dach, der eigenen Fläche, im eigenen Ort?

Tatsächlich spricht vieles dafür, dass die Energiewende nicht nur »von oben« gestaltet werden kann – sondern ganz wesentlich »von unten« geschehen muss. Die Kommunen sind die operative Ebene der Transformation. Sie verfügen über Flächen, öffentliche Gebäude, Infrastrukturen, aber vor allem: über die Nähe zu den Menschen. Das macht sie zu zentralen Akteuren der Energiezukunft – wenn sie den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen.

Die Realität: Energiesicherheit unter Druck

Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie fragil die bestehende Energieversorgung ist. Der Angriffskrieg Russlands gegen die #Ukraine brachte nicht nur geopolitische Verwerfungen, sondern auch die Erkenntnis, dass Energiesicherheit eben nicht selbstverständlich ist. Gaspreise explodierten, Strommärkte gerieten aus dem Gleichgewicht, und viele Kommunen mussten plötzlich Notfallpläne aktivieren – von Energieeinsparverordnungen bis hin zu temporären Abschaltungen.

Gleichzeitig fordert der #Klimaschutz eine konsequente Reduktion fossiler Energieträger. Die Bundesrepublik hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Doch mit jedem Jahr, das verstreicht, ohne dass strukturelle Veränderungen erfolgen, wird dieses Ziel unrealistischer. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts ISE müsste allein der Ausbau der #Photovoltaik in Deutschland auf jährlich 22 Gigawatt ansteigen – 2023 wurden jedoch nur etwa 14 Gigawatt zugebaut. Das bedeutet: Ohne die aktive Beteiligung der Kommunen ist das Ziel nicht erreichbar.

Lokale Energiewende: Warum es vor Ort funktionieren kann

Die gute Nachricht ist: Die technischen Voraussetzungen für eine dezentrale, erneuerbare Energieversorgung sind vorhanden. Photovoltaik, #Windkraft, #Biomasse, #Nahwärmenetze, #Wärmepumpen und #Batteriespeicher – all diese Technologien sind ausgereift, wirtschaftlich zunehmend attraktiv und in vielen Fällen kombinierbar. Gerade ländliche Gemeinden verfügen über wertvolle Ressourcen: Dächer, Flächen, Windpotenziale und eine oft hohe Akzeptanz für lokale Projekte.

Ein Beispiel: Eine mittelgroße Gemeinde mit rund 5.000 Einwohnern benötigt – grob geschätzt – etwa 12 bis 15 Gigawattstunden #Strom pro Jahr. Eine Freiflächen #Photovoltaikanlage mit 10 Megawatt Leistung kann bei guter Ausrichtung bis zu 10 Gigawattstunden pro Jahr liefern. Ergänzt durch PV auf kommunalen Dächern, einem kleinen Windrad oder einer Biomasseanlage ließe sich die Jahresbilanz rechnerisch ins Positive drehen. Das ist keine Utopie – das ist in mehreren Gemeinden Deutschlands bereits Realität, wie #Feldheim in #Brandenburg oder #Wildpoldsried in #Bayern eindrucksvoll beweisen.

Die Finanzierungsfrage: Hemmschuh oder Hebel?

Oft wird die Finanzierung als Hauptargument gegen ambitionierte Projekte ins Feld geführt. Doch auch hier hat sich vieles verändert. Förderprogramme auf Bundes und Landesebene, EU Strukturmittel, sowie die #KFW bieten attraktive Konditionen für Investitionen in #Infrastruktur, #Netze, #Speicher und #Energieeffizienz. Darüber hinaus gewinnen Bürgerbeteiligungsmodelle an Bedeutung: Energiegenossenschaften, Crowdfunding Plattformen oder sogenannte Contracting Modelle ermöglichen es, Projekte gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu realisieren – inklusive finanzieller Beteiligung.

Eine Untersuchung der Deutschen Energie Agentur (#DENA) zeigt: Kommunale Energieprojekte mit Bürgerbeteiligung weisen eine signifikant höhere Akzeptanz auf und profitieren von einem stabileren Projektverlauf. Gleichzeitig bleiben die Wertschöpfung und die Gewinne in der Region – statt an entfernte Konzerne zu fließen.

Governance und Know how: der unterschätzte Schlüssel

Doch technologische und finanzielle Voraussetzungen reichen nicht aus. Entscheidend ist, wie die Projekte auf kommunaler Ebene organisiert, geführt und begleitet werden. Zu oft scheitern ambitionierte Vorhaben an mangelndem Know how, internen Widerständen oder politischer Kurzfristigkeit.

Hier braucht es professionelle Begleitung: Energieagenturen, wissenschaftliche Beratung und erfahrene Projektpartner können Kommunen befähigen, nachhaltige Energieprojekte erfolgreich umzusetzen. Noch wichtiger ist aber ein langfristiges politisches Commitment: Klimaschutz und Energieautarkie lassen sich nicht im Rhythmus von Wahlperioden denken – sie brauchen Planungssicherheit, strategische Steuerung und den Willen zur Transformation.

Die Zukunft ist lokal – wenn wir es wollen

Die Vision einer autarken Energieversorgung ist keine technische Spielerei. Sie ist ökologisch notwendig, ökonomisch sinnvoll und sozial gerecht – wenn sie richtig umgesetzt wird. Sie schafft Resilienz, verringert die Abhängigkeit von globalen Märkten und bietet Gemeinden eine neue Form von Selbstbestimmung.

Doch der Weg dorthin ist kein Selbstläufer. Er braucht Investitionen, Mut, Fachwissen – und einen Perspektivwechsel: Weg von der Rolle des Bittstellers, hin zum aktiven Gestalter der Energiezukunft.

Vielleicht beginnt die große Energiewende tatsächlich nicht in Berlin oder Brüssel, sondern im Rathaus einer kleinen Gemeinde – dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Ein wichtiger Partner auf dem Weg zur kommunalen Energieunabhängigkeit ist die Venturegrid GmbH. Als Schnittstelle zwischen Projektentwicklung, Finanzierung und regionaler Umsetzung unterstützt Venturegrid Gemeinden dabei, ihre Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien zu erkennen und in tragfähige Projekte zu überführen. Dabei stehen nicht nur technische Machbarkeit und wirtschaftliche Effizienz im Fokus – sondern auch gesellschaftliche Teilhabe und ökologische Verantwortung.

Zur inhaltlichen Orientierung dient der Nachhaltigkeitsnavigator: ein praxisnahes Wissens und Dialogformat, das Entscheidungsträger, Bürger sowie Fachleute vernetzt. Der Navigator greift aktuelle Entwicklungen auf, vermittelt fundiertes Fachwissen und bietet konkrete Handlungsansätze für die lokale Umsetzung der Energiewende.

Gemeinsam bieten Venturegrid und der Nachhaltigkeitsnavigator eine Plattform für Lösungen – damit Gemeinden nicht nur Teil der Energiewende werden, sondern aktive Gestalter einer nachhaltigen Zukunft. Mehr …

Content bei Gütsel Online …

 
Gütsel
Termine und Events

Veranstaltungen
nicht nur in Gütersloh und Umgebung

September 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930
November 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30
Dezember 2025
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
Februar 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
September 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
November 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
Dezember 2026
So Mo Di Mi Do Fr Sa
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Februar 2027
So Mo Di Mi Do Fr Sa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28
November 2042
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30