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»Langenachtderkunst« Gütersloh: »Tausendfalter – Friedensboten«, 17. Mai 2025
Mediendesign Michael Grohe, #Gütersloh, März 2025
Ein #Kunstprojekt mit 200 Papierkranichen auf beweglichen Stangen von Frieda #Amhoff und Michael #Grohe. Die #Installation spielt mit der #Natur, der #Bewegung und #Symbolik des Kranichzuges. Die Kraniche stehen für #Hoffnung, #Freiheit, #Glück und vor allem als Botschafter des Friedens. Unter dem Motto »Falten für den Frieden« wurden die Kraniche von Schülern der #Grundschule #Neißeweg (Gütersloh) unter Anleitung von Edda Gödde gefertigt. Das Projekt ist des weiteren eine Zusammenarbeit mit der Karla Wagner Stiftung Gütersloh und der Außenwerkstatt der Gesamtschule Harsewinkel - mit freundlicher Bereitstellung der Fläche für eine Projektdauer von 20 Tagen, über die #Evangelische #Kirchengemeinde Gütersloh (Apostelkirche).
Zum Background, Sadako Sasakis Geschichte
Sadako Sasaki, geboren 1943 in #Hiroshima, umgekommen 1955 ebenda, war eine japanische Schülerin und wurde zur weltweit bekanntesten Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki). Sasaki war zum Zeitpunkt des #Atombombenabwurfs durch die USA am 6. August 1945 zweieinhalb Jahre alt und wuchs danach als scheinbar gesundes, athletisches #Mädchen heran.
Am 10. Januar 1955 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine bei Überlebenden des Atombombenabwurfes häufig auftretende Krebserkrankung. Sadakos beste Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der tausend Origami Kraniche (Senbazuru) falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekäme. Sadako begann daraufhin, während ihres mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes Papierkraniche zu falten. Nachdem sie innerhalb von weniger als einem Monat tausend Kraniche fertiggestellt hatte, setzte sie ihre Arbeit in der Hoffnung auf Heilung fort. Ihr Bruder Masahiro Sasaki spricht von insgesamt rund 1.600 Kranichen, die Sadako bis zu ihrem Tod faltete.
Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Anteilnahme, die die Geschichte von Sadako Sasaki fand, wurden Origami Kraniche zu einem Symbol der internationalen Friedensbewegung und des Widerstands gegen den Atomkrieg. In Hiroshima wurde mit den in Sadakos Namen eingegangenen Spenden 1958 ein von Glaskästen umgebenes Monument, gestaltet von Kikuchi Kazuo mit der beflügelten Statue Sadakos, für den Weltkinderfrieden errichtet, das #Kinder #Friedensdenkmal. Die Kästen werden regelmäßig mit aus der ganzen Welt zugesandten Papierkranichen neu gefüllt, und seit 1989 findet dort jedes Jahr Ende Juli eine #Gedenkveranstaltung statt.
17. Mai 2025, 19 bis 24 Uhr, #Apostelkirche Gütersloh, Eintritt frei
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