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Die Spiekergasse Gütersloh mutiert zur Straße und zum Parkplatz
Gütersloh, 22. März 2025
Das Gütersloher Einkaufsquartier »#Spiekergasse« wird schon lange stiefmütterlich behandelt. Mittlerweile mutiert sie zur Straße und zum Parkplatz. Zunehmend wird dort herumgefahren und herumgeparkt, was unter Umständen nicht nur belästigend und gefährlich ist, sondern auch subtil einen schlechten Eindruck vermittelt und so etwas wie einen »Trading Down Effekt« oder »Broken Window Effekt« auslöst.
Wer erinnert sich heute schon noch an die Entwicklung des Quartiers in den 80er und 90er Jahren, als das Hannen Fass zu den bekanntesten Kneipen der Stadt gehörte – später hatte der Wirt Sixten Engemann dort jahrelang fulminante Bandwettbewerbe veranstaltet, oder als das #Spiekercafé ein beliebter Treffpunkt war. Einige der bekanntesten Geschäfte sind oder waren dort ansässig, unter anderem das alteingesessene Geschäft »#Europa Schmuck«, »Style de Christine« mit exklusivem Badzubehör, das Kosmetikstudio »KosmeTick«, eine bekannte #Apotheke oder »Giovannis Pizzeria«. Heute gibt es unter anderem einen Friseursalon, »Evas Klamotteria« mit exklusiver Second Hand #Mode, exklusive Hochzeitsmode, Bubble Tea, eine Fahrschule, Nagelstudios, #Physiotherapie, aber auch ein mit Vorhängen verhängtes Geschäft und gefällte Bäume. Im Rahmen der Baumfällungen war den ansässigen Geschäftsleuten zudem via Presse mitgeteilt worden, die weitere Entwicklung des Standorts sei »unklar« – eine desaströse »Message«, die zudem unspezifisch und nicht nur für die Unternehmen demotivierend ist.
Weitere bekannte Geschäfte sind verschwunden, etwa die Modeboutique »Jetline«, die damals für Furore gesorgt und heute bekannte Marken wie »#Diesel« oder »#Replay« nach Gütersloh geholt hatte, das »Scotland House« von Nick Nellany, mehrere Wollgeschäfte, das Schmuckgeschäft »Zeitform«, einige weitere Modeboutiquen wie etwa »area4« oder »SOHO Zoo« und andere Geschäfte. Vor vielen Jahren gab es dort sogar eine nächtliche #Modenschau. Ein besonderes, gastronomisches Highlight war Hornbergs Suppenbar, die sich nicht durchsetzen konnte. Auch der #Weltladen war eine Zeit lang in der Spiekergasse ansässig. Das Geschäft des Gütsler CDU Chefs hatte dort unter dem Namen »Cemo« (»Silber«) seinen Ursprung.
Am Durchgang von der Mitte der Fuzo Königstraße aus hat jetzt der O2 Shop geschlossen – vor vielen Jahren hatte Dr. #Oetker dort als Versuchsballon eine Tiefkühlpizzeria betrieben.
Das Hauptproblem der #Spiekergasse ist neben schlechter Vermarktung des Quartiers an sich vor allem der Umstand, dass sie nur zur Münsterstraße hin offen und ansonsten nur durch uncharmante, dunkle Gänge zu erreichen ist. Ein Vorschlag von #Gütsel, mit dem wenigstens der Zugang vom Berliner Platz (HVP) aus sinnvoll gestaltet werden könnte, liegt auf dem Tisch.
Letztlich muss zusammen geredet und vor allem zusammen gehandelt werden. Die sogenannte »Werbegemeinschaft Gütersloh« ignoriert indes seit Jahrzehnten alle Ideen und Vorschläge und kapriziert sich offenbar lediglich auf den Weihnachtsmarkt und nurmehr den »Gütersloher Frühling«. In der Vergangenheit gab es wenig erfolgreiche Versuche, den Einzelhandel mit Aktionen wie »Alles Güte« zu beleben. Wo und wie beim Thema »Belebung der Innenstadt und des Einzelhandels« angesetzt werden kann, ist bei Gütsel nachzulesen – letztlich basaler, subtiler und professioneller.
Spiekergasse, mehr …
Spiekergasse 1
33330 Gütersloh
Externer Inhalt, Location Spiekergasse
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