In Gaza wird die Ernährungssituation durch die Blockaden von Hilfslieferungen und die massive Zerstörung immer bedrohlicher. Kinder und Erwachsene leiden unter Mangelernährung. Foto: Hosny Salah, SOS Kinderdörfer weltweit Hermann Gmeiner Fonds Deutschland, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Erneute Angriffe auf #Gaza setzen #Kinder unter Schock – SOS Kinderdörfer: Hoffnungslosigkeit und Traumata
Die erneuten massiven Angriffe auf Gaza haben Schock und Verzweiflung bei den Kindern ausgelöst. Das vermelden die #SOS #Kinderdörfer weltweit. Reem Alreqeb, Interimsleiterin der SOS Kinderdörfer in Gaza, sagt: »Dass es jetzt erneut zu Gewalt kommt, macht alles noch schlimmer. Nach Ausrufen der #Waffenruhe hatte es einen Moment der Hoffnung gegeben, aber jetzt sehen wir bei den Kindern #Angst, #Depressionen und #Traumata.«
#Kinder und Familien seien erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Auch die erneute #Blockade von #Hilfslieferungen sei kaum noch zu bewältigen. Es werde immer schwieriger, die Menschen mit #Lebensmitteln, #Medizin und sauberem Wasser zu versorgen. Alreqeb sagt: »Auch uns als Hilfsorganisation gehen die Mittel aus. Auch unsere Kinder leiden an Mangelernährung und Stress. Wir tun alles, damit es ihnen gut geht, aber je länger die #Bedrohung und die #Nahrungsmittelknappheit anhalten, desto größer wird die Anspannung bei den Kindern, aber auch bei den Betreuern.«
Ursprünglich waren die Kinder in der Stadt Rafah in einem SOS Kinderdorf betreut worden, mussten aber aufgrund der Kampfhandlungen nach Khan Younis fliehen, wo sie seitdem in einem provisorischen Lager leben. Kurz nach der Evakuierung ist das SOS Kinderdorf Rafah völlig zerstört worden. #Alreqeb ist in großer Sorge, dass sie mit den Kindern erneut fliehen muss, sollte sich die Sicherheitslage auch in Khan Younis verschärfen. »Das würde bedeuten, dass sich unsere Lage weiter verschlimmert und die Ressourcen noch knapper werden«, sagt sie.
Auch unter den Erwachsenen in Gaza wachsen laut Alreqeb Hoffnungslosigkeit und Resignation immer weiter an. »Viele Familien hatten gerade damit begonnen, ihr Leben wieder aufzubauen und sehen sich nun der brutalen Realität einer weiteren Eskalationswelle gegenüber. Die Menschen können nicht mehr«, sagt Alreqeb.
Mit einem Appell wendet sich die 36 jährige Frau an die Weltgemeinschaft: »Ich bitte sie, die Kinder und Familien in Gaza nicht alleine zu lassen. Wir sind hier mit einem unerträglichen Ausmaß an #Gewalt konfrontiert und einer Krise, die wir nicht alleine bewältigen können. Verschließen sie ihre Augen nicht davor! Die Kinder sind unschuldig, aber sie tragen die Hauptlast dieses Krieges. Sie brauchen dringend humanitäre #Hilfe, #Schutz und dauerhaften #Frieden. Bitte stehen sie den Kindern zur Seite, setzen Sie sich dafür ein, dass sie in Sicherheit und Würde leben können.«
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