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»Karat« im Wechselspiel von Gegenwart und Historie: MDR Dokumentation verewigt 5 Jahrzehnte Bandgeschichte in Ostdeutschland, Westdeutschland und EinheitsdeutschlandZoom Button

Foto: Marcell Brell, MDR, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

»Karat« im Wechselspiel von Gegenwart und Historie: MDR Dokumentation verewigt 5 Jahrzehnte Bandgeschichte in Ostdeutschland, Westdeutschland und Einheitsdeutschland

»Karat« im Wechselspiel von Gegenwart und Historie: MDR Dokumentation verewigt 5 Jahrzehnte Bandgeschichte in Ostdeutschland, Westdeutschland und Einheitsdeutschland

#Leipzig, 18. März 2025

In der neuen #MDR Dokumentation »50 Jahre #Karat – eine deutsche Rockgeschichte« trifft das Publikum die Musiker und ihre Managerin Adele Walter, die Musikmanager Peter Schimmelpfennig (West) und Jörg Stempel (Ost) sowie prominente Begleiter der Band wie Ute Freudenberg, Katarina Witt, Inka Bause und Gregor Meyle. Die Band, die schon vor der Wiedervereinigung deutsch deutsche Rockgeschichte schrieb, ist bis heute erfolgreich. Zur #Preview des Films am 25. März 2025 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig sind wenige Tage vor der #Buchmesse alle Bandmitglieder samt #Management aus Ost und West live dabei.

#MDR Programmdirektorin Jana Brandt

»Karat hat deutsche Popgeschichte geschrieben und über Jahrzehnte immer wieder Brücken gebaut zwischen Ost und West, zwischen #Pop und #Klassik. Das macht die Band so einzigartig. Der MDR zeigt mit dieser kraftvollen Dokumentation zum 50. Bandjubiläum, dass uns die Aufarbeitung dieser Kultur und Zeitgeschichte eine Herzensangelegenheit ist.«

Deutsch deusche Erfolgsgeschichte

Als #Supergroup der #DDR Szene gegründet, spielten sich die Musiker um Frontmann Herbert Dreilich und Keyboarder und Komponisten Ed Swillms in den 1980er Jahren mit Titeln wie »Albatros«, »Der blaue Planet« und »Über sieben Brücken« in die erste Reihe der deutschen Rockbands. Dieser Erfolg machte nicht vor dem eisernen Vorhang halt. Bereits vor dem Fall der Mauer spielte »Karat« Konzerte in der #BRD, verkaufte tausende Schallplatten und trat als erste Band aus der DDR in der legendären Fernsehshow »Wetten dass …?« auf. Nach der Wiedervereinigung mussten die Musiker mehr als einmal Kämpfergeist beweisen. Kaum war die Auftragsflaute der 1990 Jahre überwunden, starb 2004 das Gesicht und die Stimme der Band, Herbert Dreilich. Sein Sohn Claudius trat in seine Fußstapfen. Der Sohn beerbt den Vater – getragen von den Bandkollegen und Fans. So etwas hat es in der deutschen Rockgeschichte noch nie gegeben.

Der Film dekonstruiert 50 Jahre Historie und begleitet die Band im Hier und Jetzt. So sind die Zuschauerinnen und Zuschauer unter anderem dabei, wenn »Karat« ihr neues Album live im Studio einspielen und als erste Rockband aus der DDR ein restlos ausverkauftes Konzert in der #Elbphilharmonie #Hamburg spielen.

Der Film ist ab 25. März 2025 in der #ARD #Mediathek abrufbar und am 30. März 2025 um 20.15 Uhr im MDR #Fernsehen zu sehen.

Autor ist Lutz Pehnert. Die Redaktion hatten Denny Niesar und Andreas Fritsch. Die Produktion wurde von Hoferichter & Jacobs GmbH (Olaf Jacobs, Inga Brantin, Sabrina Volkmer) realisiert.

Zum Film »50 Jahre Karat – eine deutsche Rockgeschichte«

Der Eintritt der Band 1975 in die Rock und Popszene der DDR ist zugleich ein Senkrechtstart. Nach zahlreichen erfolgreichen Titeln wird »Karat« mit dem Lied »Über sieben Brücken« zur beliebtesten Band der DDR – und zum lukrativen West Export. »Karats« Alben werden in Westdeutschland mehrfach vergoldet. Als einzige DDR Band tritt »Karat« sogar in der Samstagabend Show »Wetten dass …?« auf. Im eigenen Land werden die Musiker mit Kunstpreisen und dem DDR Nationalpreis geehrt. 1980 covert Peter #Maffay den Song »Über sieben Brücken«, der bis heute zu seinen erfolgreichsten Titeln gehört.

Anfang der 1990er Jahre droht die ostdeutsche Rock und Popszene sang und klanglos unterzugehen: statt vor Tausenden spielten »Karat« plötzlich vor nicht mal mehr Hundert Leuten. Erst Mitte der 1990er Jahre entdecken die Ostdeutschen die Rock und Pophelden ihrer Jugend wieder. Auch »Karat« . Zum 25 jährigen Jubiläum im Jahr 2000 spielt die Band in der Berliner Wuhlheide vor knapp 20.000 Menschen. Als Herbert Dreilich – jahrzehntelang die Stimme der Band – 2004 im Alter von 62 Jahren stirbt, steht sein Sohn Claudius vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens: Manager in Shanghai werden oder Sänger von »Karat«. Er entscheidet sich für die Musik. Der Sohn ersetzt den Vater – vielleicht ein einzigartiges Phänomen in der deutschen Rockszene.

Die Bandgeschichte von »Karat« ist geprägt durch den Einfluss vieler hervorragender Musiker – den Erfindern der Band Henning Protzmann und Ulli Pexa, verstärkt durch Ed Swilms, Herbert Dreilich, Bernd Römer und Michael Schwandt. Zeitweilig wird »Karat« verstärkt durch Thomas Natschinski, ab Mitte der 80er Jahre ersetzt Christian Liebig Hennig Protzmann am Bass, der Posten an den Tasteninstrumenten wechselt von Ed Swilms zu Thomas Kurzhals und seit 1992 zu Martin Becker. Nach dem Ausstieg von Michael Schwandt und Christian Liebig 2023 verjüngt und modernisiert sich die Band mit Heiko Jung am Schlagzeug und Daniel Bätge am Bass.

Doch die Band ruht sich nicht auf ihrem Legendenstatus aus, bleibt innovativ und experimentierfreudig. Es entstehen die Alben »Weitergehn« (2010), »Seelenschiffe« (2015), »Labyrinth« (2018) und 2025 das aktuelle Jubiläumsalbum »Hohe Himmel«.

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