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Jörn Kriebel »Save the Ocean«: Erneute Jagd auf 11 Robben in Nuussuaq – gibt es noch ein anderes Wort für »pervers«?Zoom Button

Bild: Privatinitiative »Save the Ocean« Jörn Kriebel, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Jörn Kriebel »Save the Ocean«: Erneute Jagd auf 11 Robben in Nuussuaq – gibt es noch ein anderes Wort für »pervers«?

Jörn Kriebel »Save the Ocean«: Erneute Jagd auf 11 Robben in Nuussuaq – gibt es noch ein anderes Wort für »pervers«?

#Nuussuaq, #Grönland, März 2025

Am 15. März 2025 wurden in Nuussuaq erneut 11 #Robben gejagt und auf brutale Weise getötet. Die Jagd, die an sich schon von großer #Grausamkeit geprägt ist, wurde durch das verstörende Bild einer Mutter, die ihr Kind auf dem #Boot stillte, weiter erschwert. Jörn Kriebel, Gründer der Privat Initiative »Save the Ocean«, zeigte sich zutiefst schockiert über das Foto und sagte: »So eine Mutter braucht niemand auf dieser Welt. Am besten nimmt man das Kind sofort weg. Dies ist einfach nur krank, sich mit ihrem Kind ablichten zu lassen!«

Die #Robbenjagd in #Grönland folgt einer brutalen Tradition. Bewaffnet mit #Holzspeer und #Gewehr nehmen die Jäger an der Jagd teil. Um den Robben das Abtauchen zu verhindern, werden Holzsperren mit Bootsfendern versehen, die das Überleben der Tiere nahezu unmöglich machen. Diese grausame und abscheuliche Methode, bei der die Tiere gezwungen werden, zu kämpfen und zu leiden, stellt nicht nur einen Verstoß gegen die Tierschutzgesetze dar, sondern wirft auch tiefgreifende ethische und moralische Fragen auf. In einer modernen Welt, in der der Respekt vor Lebewesen und deren Wohl zunehmend anerkannt wird, ist diese Praxis inakzeptabel.

Gerade die Jagd auf ganze Robbengruppen und familien zeigt, wie wenig Rücksicht auf das Wohlergehen dieser Tiere genommen wird. Es ist eine Praxis, die nicht nur das Leben der Robben zerstört, sondern auch den natürlichen Lebensraum und die Biodiversität gefährdet. Es stellt sich die Frage, ob solche Jagden in der heutigen Zeit überhaupt noch gerechtfertigt werden können, selbst wenn sie mit kulturellen oder wirtschaftlichen Argumenten untermauert werden.

Das #Fleisch der Robben wird oft direkt vor Ort verteilt und verzehrt, obwohl die gesundheitlichen Risiken weithin bekannt sind. Studien belegen, dass Robbenfleisch häufig mit #Quecksilber belastet ist – einem giftigen Stoff, der schwerwiegende gesundheitliche Schäden wie Krebs, neurologische Störungen und andere schwere Krankheiten verursachen kann. Es ist alarmierend, dass trotz dieser Risiken weiterhin Robbenfleisch konsumiert wird, insbesondere in Gemeinschaften, die sich der Gefahren möglicherweise nicht bewusst sind.

Ein weiteres besorgniserregendes Element der Jagd ist die Präsenz von Kindern. Diese werden oft Zeugen der brutalen Tötungsszenen, was nicht nur ihr Mitgefühl für Tiere abstumpfen könnte, sondern auch langfristige psychologische Schäden verursachen kann. Das Erleben von Gewalt, besonders in so jungen Jahren, kann zu einer desensibilisierten Haltung führen, die das Verständnis für die Bedeutung von Empathie und Mitgefühl im späteren Leben beeinträchtigen kann. Es ist unverantwortlich, Kindern solche Szenen auszusetzen, ohne die langfristigen emotionalen und psychologischen Konsequenzen zu bedenken.

Die Robbenjagd in Grönland ist ein Thema, das seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert wird. Während Befürworter die Jagd als einen wichtigen Bestandteil der kulturellen Tradition und der wirtschaftlichen Lebensgrundlage der Gemeinschaften in Grönland betrachten, kritisieren Tierschutzorganisationen diese grausame Praxis vehement. Sie warnen nicht nur vor den Auswirkungen auf die Tiere, sondern auch vor den langfristigen Folgen für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen.

Es ist an der Zeit, diese Praktiken zu überdenken und zu hinterfragen. Angesichts der fortschreitenden Bedrohung durch den Klimawandel und der zunehmenden Sensibilisierung der globalen Gemeinschaft für den Tierschutz müssen wir verantwortungsbewusst handeln. Wir müssen nach ethisch vertretbaren Alternativen suchen, die sowohl die Traditionen der indigenen Gemeinschaften respektieren als auch das Leid der Tiere minimieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, den Dialog über nachhaltige Jagdpraktiken und die Bewahrung des natürlichen Gleichgewichts fortzusetzen. Nur durch Aufklärung, verantwortungsvolle Entscheidungen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten kann eine Lösung gefunden werden, die sowohl die Lebensgrundlagen der Menschen als auch den Schutz der Tiere berücksichtigt.

Die Zeit ist reif, um eine Veränderung herbeizuführen. Wir müssen nicht nur die Praxis der Robbenjagd in Frage stellen, sondern auch ein tieferes Bewusstsein für die ethischen und ökologischen Auswirkungen unseres Handelns schaffen. Der Dialog über eine nachhaltige Zukunft muss alle Perspektiven berücksichtigen, ohne das Wohl der Tiere und der Natur zu gefährden. Nur durch ein ausgewogenes und respektvolles Miteinander können wir einen Weg finden, der sowohl der Umwelt als auch den kulturellen Bedürfnissen gerecht wird.

»Wenn das #Meer stirbt – stirbt der Mensch. Bitte kaufen Sie keine Tickets für Delfinarien. So unterstützen Sie nur das Delfinarium, aber nicht die Tiere!«

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