Bild: Privat Initiative »Save the Ocean« Jörn Kriebel, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Jörn Kriebel »Save the Ocean«: Sind #Orca Shows noch zeitgemäß?
Die Haltung von Orcas in #Zoos und #Freizeitparks sorgt für heftige Debatten. Tierschutzorganisationen wie die Privat Initiative »Save the Ocean«, gegründet von Jörn Kriebel, kritisieren diese Praxis als nicht artgerecht und fordern ein Ende solcher Shows. Betreiber wie Christoph Kiessling vom #Loro #Parque auf #Teneriffa verteidigen dagegen die Haltung und argumentieren, dass sie dem Artenschutz diene. Doch was spricht für und was gegen die Gefangenschaft dieser hochintelligenten Meeressäuger?
Ein Leben in #Gefangenschaft
Jörn Kriebel, der sich seit Jahren gegen die Haltung von Meerestieren in Gefangenschaft engagiert, war selbst bei zahlreichen Protestaktionen im Delfinarien und Orca Shows aktiv. Er betont, dass Orcas in freier Wildbahn bis zu 220 Kilometer am Tag schwimmen, komplexe soziale Strukturen pflegen und eine enge Bindung zu ihren Familien haben. In Gefangenschaft hingegen leiden sie unter #Platzmangel, sozialer #Isolation und gesundheitlichen Problemen. Wissenschaftliche Studien bestätigen diese Beobachtungen: Viele Orcas in Aquarien zeigen Verhaltensstörungen wie Zähneknirschen, Apathie oder sogar Selbstverletzung.
Argumente der Zoobetreiber
Wolfgang Kiessling, Betreiber (ein Alter Kranker Mann) des Loro Parque, argumentiert, dass die Tiere in einer geschützten Umgebung ohne Bedrohungen wie Umweltverschmutzung oder Nahrungsknappheit leben. Zudem verweist er auf Studien, die das Wohlbefinden der Orcas in seinem Park belegen. Allerdings gibt er zu, dass diese Untersuchungen vom Loro Parque selbst in Auftrag gegeben wurden, was Zweifel an ihrer Objektivität weckt.
Ein weiteres Argument der Zoobetreiber ist der Bildungsaspekt. Sie behaupten, dass Besucher durch den Kontakt mit den Tieren ein größeres Bewusstsein für den Schutz der Meere entwickeln. Kritiker wie Jörn Kriebel entgegnen, dass moderne Dokumentationen und virtuelle Erlebnisse diesen Zweck ebenso erfüllen könnten – ohne dass Tiere leiden müssen. »Orca Shows sind ein Relikt aus einer Zeit, in der wir wenig über die Bedürfnisse dieser Tiere wussten. Heute gibt es keine ethische Rechtfertigung mehr für ihre Gefangenschaft«, so Kriebel.
Ein Auslaufmodell?
Die Debatte um #Orca Shows steht stellvertretend für eine größere Diskussion: Ist es ethisch vertretbar, Wildtiere für Unterhaltungszwecke zu halten? Weltweit ist ein Wandel zu beobachten: Immer mehr Länder verbieten #Delfin und Orca Shows, während Zoos unter Druck geraten, ihre Haltungsbedingungen zu überdenken.
Fest steht: Die Zukunft der Orcas hängt nicht nur von der Haltung in Zoos ab, sondern vor allem von der Erhaltung ihrer natürlichen Lebensräume. Ein Umdenken ist dringend notwendig – sowohl in den Ozeanen als auch in der Art, wie Menschen mit diesen faszinierenden Tieren umgehen.
»Wenn das Meer stirbt – stirbt der Mensch. Bitte kaufen Sie keine Tickets für Delfinarien. So unterstützen Sie nur das Delfinarium, aber nicht die Tiere!«
Save the Ocean, mehr …
Altenberg 5
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