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Spende der Gütersloher Soroptimistinnen: 3.000 Euro für das Frauenhaus und KinderschutzhausZoom Button

Scheckübergabe ans Frauenhaus und Kinderschutzhaus Gütersloh: Freudestrahlend nahmen die Mitarbeiterinnen des Teams Sarah Minich, Petra Strauss und Viktoria Krecker aus der neuen Geschäftsführung, die 3.000 Euro Spende der Soroptimistinnen von den Vorstandsmitgliedern Claudia Holtkamp und Malene Lomholt Busch entgegen., Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Spende der Gütersloher Soroptimistinnen: 3.000 Euro für das Frauenhaus und Kinderschutzhaus

Spende der Gütersloher Soroptimistinnen: 3.000 Euro für das Frauenhaus und Kinderschutzhaus

Gütersloh, 14. März 2025

Erst beim Waschen im #Frauenhaus hat sie ihn entdeckt: Den #GPS #Tracker, den ihr gewalttätiger Ehemann berechnend in den #Turnschuh des kleinen Sohns eingenäht hatte – falls seine Frau es wagen sollte, mit dem #Kind vor ihm zu flüchten. Was sie getan hatte. Als er dann kam, hatte das Gütersloher #Frauenhaus Team längst reagiert und die Betroffene vorsorglich in einer anderen Einrichtung untergebracht. Auf wen der Mann traf, war #die Polizei …

Ein Hochrisikofall – aber auch der gehört zum vielschichtigen Alltag des hiesigen Frauenhauses. Aktuell finden dort sechs von Gewalt betroffene Frauen und acht Kinder nicht nur Schutz, sondern erfahren auch eine intensive Beratung auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Davon konnten sich jüngst Claudia Holtkamp, Malene Lomholt Busch und Doris Pieper, Vorstandsmitglieder des Gütersloher Clubs Soroptimist International (SI), überzeugen. Die Soroptimistinnen zählen seit ihrer Clubgründung 2008 zu den Unterstützerinnen der Kriseneinrichtung. Diesmal übergaben sie einen #Scheck in Höhe von 3.000 Euro den Erlös des SI #Weihnachtsmarktstands

»Wir sind nicht nur für diese kontinuierliche finanzielle Hilfe dankbar«, erklärte Petra Strauss im Namen des engagierten Frauenhaus Teams, »sondern auch für die Wertschätzung, die damit für uns und unsere Arbeit einhergeht.« Beides ist notwendig, denn die Herausforderungen werden nicht weniger. Um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein, hat sich die Kriseneinrichtung daher neu strukturiert. Parallel zur neuen Namensgebung Frauen und Kinderschutzhaus Gütersloh – wurde der bislang ehrenamtlich tätige Vorstand durch eine hauptamtliche Geschäftsführung ersetzt. Dafür zeichnen nun die Mitarbeiterinnen Meike Hoffmann, Pia Kugis Johannknecht und Viktoria Krecker verantwortlich. »Wir versprechen uns davon sowohl eine Stärkung unseres NRW weit als vorbildlich eingestuften, umfangreichen Frauen und Kinderschutzkonzepts, als auch eine Optimierung unseres Beratungskonzepts«, erläuterte Viktoria Krecker mit Blick auf die bis zu 1.000 Telefonberatungen, die das Frauenhaus Team jährlich macht. »Mit diesen professionelleren und effektiveren Strukturen gehören wir zu den Vorreitern unter den Frauenhäusern, denen es zunehmend schwerer fällt, im Verteilungskampf um notwendige Gelder ihre Existenz zu sichern.« 

So fließen zwar Mittel vom Land sowie Kreis in die Einrichtung, aber das Frauenhaus ist trotzdem unterfinanziert, weil es sich maßgeblich über Tagessätze (aktuell 58,05 Euro) tragen muss. Geld, das die Zuflucht suchenden Frauen zahlen müssen. Können sie das nicht, weil sie zum Beispiel nicht jobcenterberechtigt sind oder soziale Hilfen erst später greifen, so müssen viele nicht bezahlten Belegtage über Spenden ausgeglichen werden. Eine hohe Auslastung des Frauenhauses wäre demnach rein rechnerisch – gut, »aber das ist illusorisch, denn als Kriseneinrichtung müssen wir ja immer auch Plätze für Notfälle freihalten«, rechnet Petra Strauss vor. So sei beispielsweise 2024 mit einer Belegquote von 85 Prozent ein »gutes« Jahr gewesen. Derzeit liegt die Auslastungsquote bei 72 Prozent.

Bringt das just vom Bundesrat verabschiedete #Gewalthilfegesetz da keine Unterstützung? »Es ist gut, dass es das jetzt endlich gibt, weil es die familiäre und geschlechtsspezifische Gewalt als gesellschaftliches Problem in den Fokus rückt«, ist sich das Frauenhaus Team einig. Positiv sei auch, dass damit erstmals gesetzlich sichergestellt sei, dass gewaltbetroffene Frauen einen kostenfreien Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung erhalten – aber leider erst ab 2032, wenn das Gesetz zum Tragen kommt. Und: »Es beinhaltet keinen Rechtsanspruch auf einen kostenfreien Platz in einem Frauenhaus«, gibt Petra Strauss zu bedenken. 

Auch wenn der Bund 2,6 Milliarden Euro bereitstellt, um den Kommunen dabei zu helfen, bis 2032 schon mal ein bedarfsorientiertes Schutznetz, Beratungsnetz und Präventionsnetz auf und auszubauen, so wird nicht nur das Gütersloher Team weiterhin auf Unterstützung durch Spenden für seine Arbeit angewiesen sein. Nähere Informationen dazu gibt es im Frauen und Kinderschutzhaus Gütersloh, das unter Telefon +49524134100 und online zu erreichen ist.

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