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Volkshochschule Gütersloh: französischer Impressionismus – Künstler und Bedeutung der Kunstepoche, 20. März 2025
#Gütersloh, 12. März 2025
In den späten 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der #Impressionismus in #Frankreich als Rebellion gegen die damals vorherrschende Akademiekunst und Salonkunst. Ein wesentliches Prinzip dieser neuen Kunstrichtung lag in der Darstellung der flüchtigen Eindrücke von Farbe, Licht und Bewegung.
Impressionismus: Eine Revolution der Wahrnehmung
Der Impressionismus war eine der einflussreichsten Kunstrichtungen des 19. Jahrhunderts und markierte einen radikalen Bruch mit den akademischen Traditionen der Malerei. Geprägt durch spontane Pinselstriche, helle Farben und die Faszination für Licht und Atmosphäre, setzte sich diese Bewegung vor allem in Frankreich durch, beeinflusste jedoch bald die gesamte westliche Kunstwelt.
Die Ursprünge des Impressionismus
Die Bewegung entstand in den 1860er Jahren, als eine Gruppe junger Maler begann, sich von den strengen Regeln der traditionellen Ateliermalerei zu lösen. Statt historischer oder religiöser Themen rückten sie das Alltägliche in den Mittelpunkt ihrer Kunst. Die entscheidenden Impulse lieferte die Freilichtmalerei, die dank der Entwicklung neuer, tragbarer Farbtuben erleichtert wurde. Künstler wie Claude #Monet, Pierre Auguste #Renoir, Edgar #Degas und Camille #Pissarro suchten danach, flüchtige Momente einzufangen und die Wirkung von Licht auf ihre Motive zu studieren.
Der Durchbruch und die Namensgebung
1874 organisierte eine Gruppe von Malern, darunter Monet, Renoir und Pissarro, eine eigene Ausstellung in #Paris, da ihre Werke regelmäßig von der offiziellen Pariser Kunstakademie abgelehnt wurden. Der Kunstkritiker Louis Leroy prägte daraufhin spöttisch den Begriff »Impressionismus«, inspiriert von Monets Gemälde Impression, soleil levant (1872). Die Bezeichnung war ursprünglich abwertend gemeint, wurde jedoch von den Künstlern selbst übernommen und definierte fortan die Bewegung.
Stilmerkmale und Techniken
Typisch für den Impressionismus sind kurze, sichtbare Pinselstriche, die eine lockere und dynamische Bildstruktur erzeugen. Im Gegensatz zur klassischen Malerei vermieden Impressionisten starke Konturen und mischten Farben oft direkt auf der Leinwand. Die Malweise wirkte daher weniger detailgetreu, dafür lebendiger und atmosphärischer. Zudem bevorzugten die Künstler unkonventionelle Perspektiven und Ausschnitte, oft inspiriert von der japanischen #Kunst und frühen Fotografien.
Themen und Motive
Die Impressionisten malten häufig Szenen des modernen Stadtlebens, Landschaften und alltägliche Momentaufnahmen. Paris mit seinen Boulevards, Cafés und Parks war eine zentrale Inspirationsquelle. Auch das Leben auf dem Land oder am Wasser, mit Segelbooten und Badenden, wurde immer wieder dargestellt. Das Spiel von Licht und Schatten spielte eine entscheidende Rolle, da es die flüchtige Natur des Augenblicks unterstrich.
Einfluss und Nachwirkungen
Obwohl der Impressionismus anfangs stark kritisiert wurde, setzte sich sein Einfluss durch und veränderte die Kunst nachhaltig. Er legte den Grundstein für die moderne Malerei und ebnete den Weg für nachfolgende Strömungen wie den #Postimpressionismus, #Pointillismus und #Fauvismus. Maler wie Vincent van #Gogh, Paul #Cézanne und Paul #Gauguin entwickelten impressionistische Ansätze weiter und schufen daraus ihre eigenen revolutionären Stile.
Heute gilt der Impressionismus als eine der beliebtesten Kunstrichtungen. Werke von Monet, Renoir und Degas hängen in den bedeutendsten Museen der Welt und ziehen Millionen von Kunstliebhabern an. Was einst als Provokation galt, wird nun als Meilenstein der Kunstgeschichte gefeiert – eine eindrucksvolle Bestätigung für die Kraft der Innovation und den Mut zur Veränderung.
Am Donnerstag, 20. März 2025, lädt die Gütsler #Volkshochschule um 19 Uhr zu einem Bildervortrag ein, in dem Klaus Kirmis die wichtigsten künstlerischen Prinzipien und Künstler vorstellt. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon +495241822925 oder online (Kursnummer G21055).
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