Dr. Stefan Raueiser (Kloster Irsee) und Dr. Magdalene Heuvelmann (»Tradition hat Zukunft«, Warendorf) präsentierten Rolf Brüggemann (Psychiatriemuseum »MuSeele«, Göppingen) und PD Dr. Thomas Röske (Sammlung Prinzhorn, Universität Heidelberg) den neuen Informationsraum und Ausstellungsraum »Anstalt Irsee – informieren, gedenken, bilden«. Foto: Andrea Bäumler Hergül, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
»Anstalt Irsee« trifft »MuSeele«
#Irsee, 10. März 2025
Die diesjährige Tagung der deutschsprachigen #Psychiatriemuseen fand Anfang März im #Christophsbad in #Göppingen statt. Seit 20 Jahren gehört zum Christophsbad das #Psychiatriemuseum »MuSeele«, dessen Leiter, Rolf Brüggemann, mit seinem Team auf die #Schwäbische #Alb eingeladen hatte. Dr. Stefan Raueiser vom Schwäbischen Bildungszentrum Irsee und die Historikerin Dr. Magdalene Heuvelmann (»Tradition hat Zukunft«, Warendorf) präsentierten den versammelten Fachleuten das Projekt »Anstalt Irsee – informieren, gedenken, bilden«.
Erstaunen rief die im Vergleich zu anderen #Psychiatrie Museen sehr überschaubare Größe des neuen Ausstellungsraums in Irsee hervor. Auf die Frage, wie es möglich sei, die 123 jährige Psychiatriegeschichte von Kloster Irsees auf nur 44 Quadratmetern Fläche so ansprechend darzustellen, erläuterte Heuvelmann: »Das Eine ist sicherlich die notwendige eigene Beschränkung auf nur 21 Originalobjekte. Das Andere ist die Ergänzung der Ausstellung durch die kostenlose #App ›Anstalt Irsee‹. Diese bietet mit über 4 Stunden Videomaterial und Tonmaterial vielfältige zusätzliche Informationsmöglichkeiten und Links und entlastet den Ausstellungsraum ganz wesentlich von an der Wand montierten Texttafeln.«
Das Themenspektrum der Tagung reichte von Einblicken in das Psychiatriemuseum in Zwiefalten über das Struwwelpeter Museum in Frankfurt bis hin zur Sammlung #Prinzhorn an der #Universität #Heidelberg. Der dortige Leiter, PD Dr. Thomas Röske, der das Schwäbische Bildungszentrum bei der Neugestaltung seiner »Gedenkstätte Prosektur« beraten hatte, stellte aktuelle Fragen und Forschungsprojekte zur Präsentation von Kunstwerken von Psychiatrie Erfahrenen und aktuelle Kontexte von outsider art vor. Abgerundet wurde die nur alle drei Jahre stattfindende Tagung der deutschsprachigen Psychiatriemuseen durch eine Exkursion zur Sammlung des Arztes und Kunstsammlers Ottomar Domnick in #Nürtingen. Mehr …
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