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Grafik: DOK Nordwest, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Krankenstand 2024 in Westfalen Lippe bleibt auf hohem Niveau

#Krankenstand 2024 in #Westfalen #Lippe bleibt auf hohem Niveau

  • AOK Gesundheitsbericht: 37,9 Prozent aller Fehltage entfielen auf Langzeiterkrankungen von mehr als 6 Wochen

Dortmund, 11. März 2025

Der Krankenstand in Westfalen Lippe bleibt auch im dritten Jahr in Folge auf hohem Niveau. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NordWest hervor. Danach weist die Gesamtbilanz der #Krankmeldungen bei den rund 1,2 Millionen bei der AOK NordWest versicherten Arbeitnehmenden für das Jahr 2024 einen Krankenstand in Höhe von 7,1 Prozent aus. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren mit Rekordwerten von jeweils 7,2 Prozent ist das ein leichter Rückgang. Erkrankte Beschäftigte erhielten von ihren behandelnden Ärzten im Schnitt 2,5 AU Bescheinigungen und fehlten 26,1 Tage krankheitsbedingt in ihren Betrieben. Dabei dauerten 37,9 Prozent der Fehlzeiten länger als 6 Wochen. »Der häufigste Grund für eine Krankschreibung waren erneut die Atemwegserkrankungen mit mehr als ein Viertel aller Krankheitsfälle«, sagt AOK Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann bei der heutigen Vorstellung des Gesundheitsberichts in Dortmund.

Hohe Schwankungen beim Krankenstand im Jahresverlauf

Im Jahresverlauf 2024 gab es hohe Schwankungen beim Krankenstand in Westfalen Lippe. Die höchsten Werte waren im Februar mit 8,4 Prozent, im Januar (7,8 Prozent) sowie im November (7,6 Prozent) zu verzeichnen. In den Monaten Mai und August gab es die niedrigsten Krankenstände mit jeweils 6,4 Prozent.

Atemwegserkrankungen häufigster Grund für Krankschreibung

Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten des Jahres 2024 sind im Wesentlichen von 6 großen Krankheitsgruppen bestimmt worden: Muskel Skelett Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Verletzungen, psychische Störungen und Verhaltensstörungen, Herz Kreislauf Erkrankungen sowie Erkrankungen der Verdauungsorgane. Insgesamt 60,7 Prozent der Arbeitsunfähigkeitsfälle und 65,1 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage entfielen auf diese sechs Krankheitsarten. Der häufigste Grund für die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen waren Atemwegserkrankungen. Im Jahr 2024 waren diese für 26,9 Prozent der #Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich. Zugleich verursachten sie mit 5,8 Fehltagen pro Fall die kürzesten Ausfallzeiten. "Die Einhaltung von Abstands und Hygieneregeln, das Tragen von Masken, regelmäßiges Lüften und die Nutzung von mobiler Arbeit haben sich schon während der #Covid 19 #Pandemie als gute Gegenmaßnahmen bewährt und sollten weiter angewendet werden, um den Krankenstand bei den Atemwegserkrankungen zu senken«, so Ackermann.

Die meisten Ausfalltage wegen Muskel Skelett Erkrankungen

Die meisten Arbeitsunfähigkeitstage wurden 2024 durch Muskel Skelett Erkrankungen verursacht, die häufig mit längeren Ausfallzeiten verbunden waren. Allein auf diese Krankheitsart waren 21,1 Prozent der Ausfalltage zurückzuführen, obwohl sie nur für 14,5 Prozent der Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich war. Das ist vor allem auf den Anteil der Langzeit Erkrankungen von über sechs Wochen zurückzuführen, der bei den Muskel Skelett Erkrankungen mit einem Anteil von 10,1 Prozent am höchsten lag.

Psychische Erkrankungen mit langen Ausfallzeiten

Auch psychische Erkrankungen spielen beim Krankenstand eine große Rolle: Obwohl sie nur 4,3 Prozent aller AU Fälle ausmachten, entfielen 11,5 Prozent aller AU Tage auf psychische Erkrankungen. Mit durchschnittlich 28,6 Arbeitsunfähigkeitstagen je Fall verursachten sie im Vergleich der Krankheitsarten die längsten Ausfallzeiten. »Hier kann betriebliche Gesundheitsförderung Ansätze bieten, um die Widerstandsfähigkeit und psychische Belastbarkeit der Belegschaft von Betrieben zu stärken. Eine gute Unternehmenskultur und Führung sind zentrale Stellschrauben, um Mitarbeiter gesund zu erhalten und langfristig an die Unternehmen zu binden«, so Ackermann.

Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit gesunken

Nach der aktuellen AOK Auswertung waren in Westfalen Lippe insgesamt 66,6 Prozent der bei der AOK Nordwest versicherten Erwerbstätigen mindestens einen Tag im Jahr 2024 krankgeschrieben. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit lag bei 10,3 Tagen.

#Gesundheitswesen und #Sozialwesen mit höchstem Krankenstand

Im Branchenvergleich ist der höchste Krankenstand bei den AOK Mitgliedern in Westfalen Lippe im Jahr 2024 mit 8,1 Prozent im Bereich Energie/Wasser und Entsorgung sowie im Verarbeitenden Gewerbe mit 7,9 Prozent zu beobachten. Der niedrigste Wert war in der Land und Forstwirtschaft mit 4,7 Prozent und im Wirtschaftszweig Banken und Versicherungen mit 4,7 Prozent festzustellen.

Unterschiede nach Alter und Geschlecht

Der AOK Gesundheitsbericht wertet auch den Krankenstand nach Alter und Geschlecht aus. Danach lag bei den Männern in Westfalen Lippe der höchste Krankenstand mit 12,8 Prozent in der Altersgruppe von 60 bis 64 Jahren, der niedrigste in der Altersgruppe von 15 bis 19 Jahren mit 5,5 Prozent. Bei den Frauen lag der höchste Krankenstand zwischen 60 und 64 Jahren bei 11,8 Prozent, der niedrigste im Alter von 30 bis 34 Jahren bei 5,2 Prozent.

Krankenstand in Westfalen Lippe über Bundesniveau

Die Fehlzeiten in Westfalen Lippe liegen mit 7,1 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 6,5 Prozent.

Betriebliches #Gesundheitsmanagement einführen

AOK Chef Ackermann weist darauf hin, dass sich das Arbeitsleben in den letzten Jahren durch eine zunehmende Digitalisierung, dem demografischen Wandel, Fachkräftemangel, Arbeitsverdichtung und Homeoffice deutlich verändert habe. »Die #Arbeitswelt 4.0 hält Einzug in alle Branchen. Sie zeichnet sich durch eine zunehmende Digitalisierung und Globalisierung sowie durch einen Wandel der gesellschaftlichen Strukturen und Werte aus. Hier braucht es in den Unternehmen ein begleitendes betriebliches Gesundheitsmanagement. Das senkt #Krankenstände und #Fluktuation, steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter und führt so zu mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit«, so Ackermann.

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