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Dank einer Darmspiegelung wird der Darmkrebs bei Jan Meier [Name geändert] rechtzeitig entdeckt. Vorsorgeuntersuchungen kann man ambulant bei Internisten oder in einer Praxis für Gastroenterologie machen. Bei einem auffälligen Befund überweisen diese Spezialisten in ein qualifiziertes Darmkrebs Zentrum. Foto: Klinikum Gütersloh, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Klinikum Gütersloh: Darmkrebs – schnelle Behandlung kann Leben retten

#Klinikum #Gütersloh: Darmkrebs – schnelle Behandlung kann Leben retten

Gütersloh, 11. März 2025 

Darmkrebs ist eine stille #Krankheit. Im frühen Stadium gibt es so gut wie keine Warnzeichen. Deshalb ist es so wichtig, zur Vorsorge zu gehen. Jan Meier, dessen Namen wir auf seinen Wunsch geändert haben, hat genau das gemacht. Bei einer Vorsorgeuntersuchung hat sein Internist einen auffälligen Polypen im Darm des 54 Jährigen entdeckt und ihn zur Abklärung ans Klinikum Gütersloh überwiesen.

In der #Endoskopie des Klinikum Gütersloh bekommt er schnell einen Termin. Prof. Dr. med. Gero #Massenkeil untersucht bei der Spiegelung das Innere des Darms und nimmt eine Gewebeprobe des verdächtigen Polypen. Nach einer Untersuchung des Gewebes ist klar, es handelt sich um Darmkrebs in einem frühen Stadium. »Die Diagnose war erstmal ein Schock für mich, ich hatte keinerlei Symptome, keine Schmerzen, kein Gewichtsverlust, gar nichts«, erklärt Meier.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch erläutern die behandelnden Ärzte Meier die Behandlungsoptionen. Gemeinsam mit seinen Ärzten und seiner Frau entscheidet sich Meier für die Entfernung eines Teils seines Dickdarms. »Ich bin dankbar für die Offenheit in diesen Gesprächen, auch darüber, welche Risiken mit so einer Operation verbunden sind. Ich hatte ja auch ganz viele Fragen: Habe ich Schmerzen nach der OP, kann ich danach wieder normal #essen?« Jan Meier ist froh, dass seine Frau bei allen Untersuchungsterminen und Gesprächen an seiner Seite ist und auch mal eine Frage stellt, die ihm nicht eingefallen wäre. Gemeinsam beschließen sie, auch ihren beiden Kindern gegenüber offen über die Erkrankung zu sprechen. »Zum Glück musste ich nicht lange auf einen Operationstermin warten und mit der Unsicherheit leben, das hat uns sehr geholfen.«

Schon zwei Wochen nach der Diagnose bekommt Jan Meier einen Operationstermin. Die Operateure operieren ihn minimalinvasiv mit Unterstützung des Da #Vinci Operationsroboters durch 5 kleine Schnitte in der Bauchdecke. PD Dr. med. Matthias Kapischke, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie  und minimalinvasive #Chirurgie: »Der Vorteil einer robotergestützten Darm Operation ist, das wir mit dieser Methode keine großen Schnitte und damit weniger Gewebeverletzungen und im besten Fall eine schnellere Heilung haben.« Nach nur zweieinhalb Stunden haben die Chirurgen nicht nur den Tumor, sondern auch die angrenzenden Lymphknoten vollständig entfernt. Eine Bauchoperation ist ein großer Eingriff, aber dank der gewebeschonenden Operation kann Meier nach fünf Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Schon während des stationären Aufenthalts kümmern sich Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen darum, wie es danach für den Patienten weitergeht. Eine #Ernährungsberaterin hat mit Jan Meier besprochen, wie er den Heilungsprozess nach der Operation mit fettarmer und säurearmer Kost unterstützen kann. Eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes hat mit ihm geklärt, welche Hilfsangebote er nach der Operation in Anspruch nehmen kann. Die Diagnose Krebs belastet nicht nur den Körper sondern auch die Seele. Die Patienten und ihre Angehörigen können mit einer Psychoonkologin über ihre Fragen und Ängste sprechen. Auch die Nachsorge und Kontrolle ist fester Bestandteil des Behandlungskonzeptes.

Am Klinikum Gütersloh haben sich bereits vor über 10 Jahren Experten unterschiedlicher Fachrichtungen mit niedergelassenen #Gastroenterologen und #Onkologen zu dem einzigen von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentrum im Kreis Gütersloh zusammengeschlossen, um die #Krankheit früher zu erkennen und effektiver zu behandeln. PD Dr. med. Matthias Kapischke: » Eine ganzheitliche Behandlung ist immer auch Teamwork. Von unserem gewachsenen Netzwerk und dem fachlichen Austausch profitieren die Patienten und wir als Ärzte sehr.«

Tumore des Dickdarms gehören zu den häufigsten bösartigen Krebserkrankungen. Inzwischen werden immer mehr Wucherungen frühzeitig entdeckt, weil eine wachsende Zahl an Menschen das Angebot einer Darmspiegelung wahrnimmt. Jan Meier ist genetisch vorbelastet. Nach der Diagnose hat sich herausgestellt, dass es in seiner Familie schon mehrere Fälle von Darmkrebs gab: »Im Nachhinein hätte ich das gerne früher gewusst, dann wäre ich vielleicht früher zur Vorsorge gegangen.« Männern wird ab 50, Frauen ab 55 Jahren empfohlen, zur Vorsorge zu gehen. Ist ein Familienmitglied beispielsweise mit 55 Jahren an Darmkrebs erkrankt, sollte man schon mit 45 Jahren zur Darmspiegelung gehen. Vorsorgeuntersuchungen kann man ambulant bei Internisten oder in einer Praxis für Gastroenterologie machen.

Jan Meier ist Lehrer für #Latein und #Französisch am #Gymnasium. Die Sprachen und die Arbeit als Lehrer sind seine Leidenschaft und viel mehr als ein Beruf, deshalb freut er sich, bald wieder in der Klasse zu stehen. Nach der Operation hat er regelmäßige Kontrolltermine in der Onkologischen Praxis, die Teil des Darmkrebszentrums am Klinikum Gütersloh ist und deshalb von Anfang an in die Behandlung einbezogen war. Jan Meier: »Ich bin froh, dass der Tumor früh erkannt wurde und ich dadurch deutlich bessere Heilungschancen habe.«

Das Klinikum Gütersloh betreibt das einzige zertifizierte Darmkrebszentrum im Kreis Gütersloh und macht im Darmkrebsmonat März mit verschiedenen Aktionen und Vorträgen auf das wichtige Thema Darmkrebs und Vorsorge aufmerksam.

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