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Verl: Ausstellung »Bewahren der Erinnerung« noch einmal im Heimathaus zu sehen
Verl, 10. März 2025
Verler Alltag in der NS und Kriegszeit, erlebt aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen: Für das Projekt »Bewahren der Erinnerung« haben 18 Zeitzeugen der Historikerin Dr. Katja Kosubek vor einigen Jahren ihre Erinnerungen geschildert. Jetzt wird die daraus entstandene, viel beachtete Ausstellung noch einmal im Heimathaus (Sender Straße 8) gezeigt. Zur Eröffnung am Dienstag, 18. März 2025, um 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
In den Gesprächen mit den Zeitzeugen, die zwischen 1925 und 1936 geboren wurden und zum Zeitpunkt der Interviews 85 bis 95 Jahre alt waren, sind sehr eindringliche Tondokumente entstanden. Die Zuhörer gehen auf eine Zeitreise in Kinderjahre und Jugendjahre, die geprägt waren von #Gleichschaltung, #Denunziationen, #Verfolgung und #Tod. Und in eine Zeit, in der die damaligen #Kinder und Jugendlichen hin und hergerissen waren zwischen der Begeisterung für die Hitlerjugend und den Bund Deutscher Mädel sowie der Abscheu vor den Verbrechen des NS Staates und der Angst angesichts der Schrecken des Krieges.
»80 Jahre nach Kriegsende gibt es leider immer weniger Menschen, die aus eigenem Erleben von diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte berichten können. Umso wichtiger war und ist es, ihre Erinnerungen für die Nachwelt zu bewahren«, sagt Matthias Holzmeier vom Vorstand des Heimatvereins. In ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes in Deutschland und der NS Terrorherrschaft in Europa möchten die Stadt Verl und der #Heimatverein den Zeitzeugen nun noch einmal öffentlich eine Stimme geben. »Die Ausstellung ist ein lebendiges Stück Erinnerungskultur. Natürlich kann man Berichte über diese #Zeit lesen, aber die Ereignisse von Menschen geschildert zu bekommen, die sie selbst miterlebt haben und noch dazu hier bei uns in Verl, schafft noch einmal einen ganz anderen und viel persönlicheren Zugang«, betont Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner.
Für das Projekt berichteten unter anderem Dr. Hans Krüper, Hans Kleinemas, Erwin Berenbrinker, Heinrich Schmalenstroer, Paula Mersch und Marianne Hoffmann von ihren Erinnerungen. Alle Interviews sowie das Begleitheft sind auch online zu finden.
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