»Vision« (2022) von Cornelia Es Said. Öl auf Leinwand, 40 mal 60 Zentimeter. Bild: Cornelia Es Said, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Cornelia Es Said gewinnt den Singulart Kunstpreis zum Internationalen Frauentag 2025
Berlin, 8. März 2025
#Cornelia Es #Said wurde mit dem #Singulart #Kunstpreis zum Internationalen Frauentag 2025 ausgezeichnet. Ihre Werke »Vision« (2022) und »Lady Democracy II« (2024) wurden als Sieger ausgewählt. Die offizielle Mitteilung von Singulart hebt hervor, dass ihre künstlerische Auseinandersetzung mit historischen Motiven – insbesondere die kritische Neubewertung der Referenz zu Carpeaux’ Büste »Pourquoi naître esclave?« – als innovativ und relevant eingestuft wurde.
Die Auswahl erfolgte durch eine Jury, zu der unter anderem Naja Munthe (Munthe, #Kopenhagen), Ohana Nkulufa (Almine Rech, #Brüssel), Jacqueline Harvey (Women in Art Fair, #London), Yves Marie Salanson (Sennelier, #Frankreich), Jean Christophe Camuset (»Elle Decoration« und Kurator, #Paris), Léa Bloch (Christie’s, Paris), Jean Baptiste Costa de Beauregard (»Beaux Arts Magazine«, Paris) und Steffen Michels (»OutThere«, London) zählen.
Cornelia Es Saids künstlerische Arbeit zeichnet sich durch eine authentische emotionale Intensität und ein tiefgreifendes gesellschaftliches Engagement aus. Ihre künstlerische Sprache wurde maßgeblich geprägt durch Erfahrungen in einer Arbeiterfamilie, in der Altenpflege und der kreativen Freiheit der Besetzerbewegung in Ost Berlin – ergänzt durch ein sozialwissenschaftliches Studium an der Humboldt Universität. In ihrer multidisziplinären Praxis kombiniert sie traditionelle Techniken wie #Ölmalerei, #Gouache und #Collage mit experimentellen Ansätzen, um historische Motive neu zu interpretieren und marginalisierte Perspektiven in den Fokus zu rücken. Projekte wie die Gründung des krautART ARTspace (2018) und die Initiative »Stimmen der Unsichtbaren« im Auftrag des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) belegen ihr kontinuierliches Bestreben, den künstlerischen Diskurs aktiv mitzugestalten.
Die Auszeichnung – ausgewählt aus mehr als 1.500 Einsendungen – bestätigt, dass Cornelia Es Saids kritische Auseinandersetzung mit etablierten Narrativen in einer anspruchsvollen, internationalen Kunstlandschaft auf breite Resonanz stößt und motiviert sie, weiterhin zentrale Themen wie Identität, Emanzipation und gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen.
Cornelia Es Said
Cornelia Es Said (geboren 1964) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die klassische Maltechniken – wie Öl, Gouache, Zeichnung und Collage – mit experimentellen digitalen Ansätzen verbindet. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie und geprägt von Erfahrungen in der Altenpflege sowie der kreativen Freiheit der Besetzerbewegung in Ost Berlin, schärfte sie ihren kritischen Blick im sozialwissenschaftlichen Studium an der Humboldt Universität. Als Gründerin des »krautART ARTspace« (2018) und Initiatorin des vom Karlsruhe Institute of Technology (KIT) beauftragten Projekts »Stimmen der Unsichtbaren« engagiert sie sich aktiv im Diskurs über Marginalisierung und politischen Widerstand. Ihre Arbeiten sind in internationalen privaten Sammlungen vertreten. Mehr …
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