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Verhütung: sicher, zugänglich und geschlechtergerecht!
Frankfurt am Main, 7. März 2025
»Better Birth Control« und Pro #Familia fordern anlässlich des Internationalen Frauentags kostenfreie Verhütungsmittel für alle Menschen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich unabhängig vom Geld für ein Verhütungsmittel zu entscheiden, das am besten zur eigenen Lebenssituation passt. #Krankenkassen sollen die Kosten für #Verhütungsmittel übernehmen – für alle, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Einkommen.
Bisher übernehmen in Deutschland die Krankenkassen lediglich bis zum 22. Lebensjahr die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel, nicht verschreibungspflichtige Verhütungsmittel wie Kondome sind ausgeschlossen. Die Wahl eines Verhütungsmittels darf keine Frage des Geldbeutels sein! Die Konsequenzen? Sorgen beim Sex, mehr ungewollte Schwangerschaften, gesundheitliche Probleme und steigende Raten sexuell übertragbarer Krankheiten. Diese Ungleichheit kostet die Gesellschaft mehr, als es kosten würde, Verhütung für alle frei verfügbar zu machen.
Deshalb braucht es eine kostenlose Verhütung für alle – vor allem, nachdem die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorerst gescheitert ist! Gleichzeitig müssen weitere Verhütungsmittel für Männer verfügbar sein. Nicht binäre Personen und Transpersonen benötigen ebenfalls diskriminierungsfreien Zugang zu Verhütung.
»Better Birth Control« und Pro Familia fordern die Bundesregierung auf, in dieser Legislaturperiode Verantwortung zu übernehmen, Verhütung kostenlos zu machen und für alle besser zu regeln.
1. Die Kosten für Verhütungsmittel müssen von den Krankenkassen übernommen werden – für alle, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Einkommen.
2. Es sind verstärkte staatliche Investitionen erforderlich, um die Entwicklung und Verbesserung von Verhütungsmitteln voranzutreiben.
3. Noch immer wird Verhütung als »Frauenthema« angesehen. Es braucht mehr Aufklärung über die Rolle des Mannes bei der Verhütung und die Förderung der reproduktiven Autonomie für Männer.
»Verhütung bringt Freiheit, aber diese hat einen Preis. Sie geht mit Nebenwirkungen einher und kostet Geld. Wer in unserer Gesellschaft dafür zu zahlen hat, ist offensichtlich. Deshalb brauchen wir endlich kostenlose und gleichberechtigte Verhütung«, sagt Jana Pfenning, Initiatorin und Gründerin von »Better Birth Control«.
»Zugang zu Verhütung ist ein Menschenrecht! Gesetzliche Regelungen müssen sicherstellen, dass alle Menschen, die verhüten möchten, sich das sichere und gesundheitsschonende Verhütungsmittel ihrer Wahl leisten können. Niemandem darf der Zugang zu sicheren Verhütungsmitteln aus Kostengründen verwehrt bleiben. Die #Politik muss endlich handeln«, erklärt Monika Börding, Vorsitzende des Pro Familia Bundesverbands.
Die Petition wird von zahlreichen Verbänden und Stakeholdern unterstützt, darunter der Deutsche Frauenrat, die AWO, das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Terre de #Femmes, der LSVD, »ver.di«, Prof. Dr. Mandy Mangler, Dr. med. Mertcan Usluer, Thelma Buabeng, Katharina Linnipe, Ninia La Grande. Für sie alle ist der 8. März 2025 der Anlass, um zu sagen: Wir haben lang genug gewartet! Jetzt muss Verhütung endlich sicher, zugänglich und geschlechtergerecht werden!
Pro Familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V. Bundesverband, mehr …
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