Porträt Alma Mahler (1909). Foto: Madame d’Ora, Österreichische Nationalbibliothek, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Aalto Musiktheater macht mit dem Komponistinnenfestival »her:voice« zum 2. Mal das musikalische Schaffen von Frauen sichtbar
#Essen, 5. März 2025
Mit dem #Festival »her:voice« macht das #Aalto Musiktheater# erneut das musikalische Schaffen von Komponistinnen in Vergangenheit und Gegenwart sichtbar. Vom 20. bis zum 23. März 2025 gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Werke bekannter und unbekannter Frauen auf der Opernbühne und Konzertbühne zu erleben. Zudem bieten Gesprächskonzerte, Vorträge und Podiumsdiskussionen Hintergründiges zu ihrem Leben und Schaffen. Die zweite Ausgabe des von Intendantin Dr. Merle Fahrholz initiierten Festivals legt einen Fokus auf Alma Mahler Werfel (1879 bis 1964) und Missy Mazzoli (geboren 1980), deren Oper »The Listeners« derzeit als deutsche Erstaufführung am Aalto Musiktheater zu sehen ist. Die US amerikanische Komponistin wird selbst anwesend sein und in einem Gesprächskonzert am 22. März 2025 um 21 Uhr über ihre Arbeit sprechen. Mit der Ausstellung »Frau in Blau – #Oskar #Kokoschka und Alma #Mahler« im #Museum #Folkwang (20. März bis 22. Juni 2025) sowie einer Aufführung der Oper »Innocence« von Kaija Saariaho am #Musiktheater im #Revier #Gelsenkirchen (20. März 2025, 19.30 Uhr) lädt das Aalto Musiktheater darüber hinaus zu bereichernden Entdeckungen außerhalb des Programms der #Theater und #Philharmonie Essen ein.
Das kompositorische Schaffen von Alma Mahler spielt zunächst im Sinfoniekonzert VIII der Essener Philharmoniker am 20. und 21. März 2025, jeweils um 19.30 Uhr (19 Uhr Einführung) eine Rolle, wenn ihre »Fünf Lieder« in einer Bearbeitung für Alt (Solistin Bettina Ranch) und Orchester von Jorma Panula zur Aufführung kommen. Zudem erklingen Werke der Komponistinnen Anna Clyne (geboren 1980), Kaija Saariaho (1952 bis 2023) und Charlotte Sohy (1887 bis 1955). Die musikalische Leitung hat die aus Taiwan stammende Dirigentin Yi Chen Lin. Weitere Lieder von Alma Mahler werden dann unter dem Titel »Wiener Salon« am 22. März 2025 um 15 Uhr im #RWE #Pavillon der #Philharmonie Essen vorgestellt. In diesem Kammerkonzert stehen außerdem Werke ihrer Zeitgenossinnen Evelyn Faltis (1887 bis 1937) und Mathilde Kralik von Meyerswalden (1857 bis 1944) auf dem Programm. Wer weitere Details über die Komponistin Alma Mahler Werfel vor dem Hintergrund des damaligen Komponistinnen Biotops Wien erfahren möchte, hat dazu die Gelegenheit bei einem Vortrag der Musikwissenschaftlerin Annkatrin Babbe am 21. März 2025 um 15 Uhr in der Aalto Cafeteria Das Leben und Wirken Alma Mahler Werfels sind darüber hinaus Gegenstand der Themenreihe »Doppelbildnisse. Alma Mahler Werfel im Spiegel der Wiener Moderne« (20. März bis 22. Juni 2025), für die sich die Theater und Philharmonie Essen mit dem Museum Folkwang, der Folkwang Universität der Künste und der Alten #Synagoge Essen auf kreative Weise zusammengeschlossen hat.
Die zweite Schwerpunkt Komponistin des Festivals, Missy Mazzoli, fokussiert das Aalto Musiktheater mit einer Vorstellung ihrer Oper »The Listeners«, die am 25. Januar 2025 in Essen ihre deutsche Erstaufführung feiern konnte und am 22. März 2025 um 18 Uhr im Rahmen von »her:voice« letztmalig auf die Essener Bühne kommt. Bereits eine Stunde vor Beginn ist die Komponistin im Einführungsgespräch persönlich zu erleben. Im Anschluss an die Vorstellung um 21 Uhr in der Aalto Cafeteria gibt Missy Mazzoli dann in einem Gesprächskonzert unter dem Titel »Hörst du es auch?« weitere Einblicke in ihre Arbeit. Musikalisch lädt der Abend dazu ein, mit Kompositionen für Streichquartett (Mitglieder der Essener Philharmoniker) und einer Arie aus Mazzolis erster Oper »Breaking the Waves« (Aalto Sopranistin Christina Clark) weitere Facetten der US Amerikanerin kennenzulernen.
Einen Bogen zur vergangenen Spielzeit schlägt die Aufführung der Oper »Fausto« (23. März 2025, 16.30 Uhr, Aalto Theater) von Louise Bertin, die bei der 1. Ausgabe von »her:voice« im Fokus stand. Vom Fachmagazin »Opernwelt« wurde das am Aalto Musiktheater erstmals in Deutschland gezeigte Stück zur »Wiederentdeckung des Jahres« gekürt.
Auf humorvolle Art widmet sich der musikalische Krimi »Tatort Ehe – Clara und Robert Schumann« dem berühmten Komponistenpaar am 23. März 2025 um 11 Uhr im Aalto Foyer.
In 2 weiteren Konzerten hat das Publikum die Gelegenheit, das kompositorische Schaffen von Frauen kennenzulernen. Um das Leben und Werk von Charlotte Sohy (1887 bis 1955), die ihre Werke unter dem Männernamen »Charles« veröffentlichte, um überhaupt eine Aufführungschance zu haben, dreht sich ein Gesprächskonzert am 21. März 2025 um 16.15 Uhr im Foyer des Aalto Theaters. Ausgangspunkt ist ihre Sinfonie »La grande guerre«, die auf dem Programm des Sinfoniekonzerts VIII der Essener Philharmoniker steht.
Um das Thema »Engel« dreht sich ein Konzert am 23. März 2025 um 11 Uhr in der Philharmonie Essen. Das in Belgien beheimatete B’Rock Vocal Consort und Orchestra präsentiert gemeinsam mit der Mezzosopranistin Lucile Richardot das Programm »Seraphim«, das von der Renaissance bis zur Gegenwart reicht. Dazu gehören Werke von Konstantia Gourzi, Vittoria Aleotti, Maria Xaveria Perucona, Caterina Assandra, Isabella Leonarda, Sofia Gubaidulina, Hildegard von Bingen, Leonora D’Este, Louise Farrenc, Ruth Crawford Seeger, Lili Boulanger, Chiara Margarita Cozzolani und Francesca Caccini.
Im Zusammenspiel von Theorie und Praxis bietet sich neben den künstlerischen Beiträgen in Gesprächsrunden und Vorträgen Gelegenheit zum Austausch mit namhaften Kunstschaffenden wie Missy Mazzoli (Komponistin), Aleksi Barrière (Librettist) und Anna Sophie Mahler (Regisseurin) sowie den Wissenschaftlern Melanie Unseld (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Annkatrin Babbe (Alban Berg Stiftung Wien), Louis Delpech (Hochschule für Musik und Theater Hamburg), Inga Mai Groote (Universität Zürich), Vincenzina Ottomano (Università Ca’ Foscari Venezia), Elisabeth van Treeck (Kunstuniversität Graz), Stefan Jena (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Chander VanderHart (Universität für #Musik und #Darstellende #Kunst #Wien), Lydia Grün (Hochschule für Musik und Theater München) und Kerstin Schüssler Bach (Verlag Boosey & Hawkes).
Dokumentation »her:voice« 2024
Im Nachklang zur 1. Ausgabe des Festivals »her:voice« ist eine Dokumentation im Hollitzer Verlag erschienen (Herausgeberinnen Merle Fahrholz und Melanie Unseld), die zum Preis von 40 Euro im offiziellen Handel sowie im Rahmen des anstehenden Festivals im Aalto Theater erhältlich ist.
Das Festival »her:voice« findet in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Das Rahmenprogramm wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung. Der Dank gilt außerdem dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie der Philharmonie Essen für die Zusammenarbeit und ihre Unterstützung.
Karten für »Innocence« im Musiktheater im Revier. Eine Übersicht über das vollständige Programm gibt es online.
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