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Kreis Gütersloh: Strukturdaten machen bedenkliche Entwicklungen deutlich
Kreis Gütersloh, 28. Februar 2025
Auf der Onlineplattform »Regioboard Kreis GT« wurden jetzt neue Strukturdaten veröffentlicht. Diese Kennzahlen und Indikatoren geben an verschiedenen Stellen Grund zur Sorge und Anstoß zum Umdenken.
Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Kreis Gütersloh geben Anlass zur Sorge. Bereits im 2. Jahr in Folge ist ein Rückgang der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen, wie aus den Daten des »Regioboards« hervorgeht. Ebenso alarmierend sind die niedrigen Ausbildungszahlen und Ausbildungsquoten, insbesondere angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels, der durch den demografischen Wandel verstärkt wird. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig: Neben einer geringeren Zahl an Bewerbern und mangelndem Interesse an einer beruflichen Ausbildung spielen auch wirtschaftliche Unsicherheiten eine Rolle, die Unternehmen dazu veranlassen, Ausbildungsplätze nur zögerlich anzubieten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind gemeinsame Anstrengungen erforderlich, um junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und so die Fachkräftesicherung für die Zukunft zu gewährleisten.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung im Vergleich zu anderen Regionen positiv. Der Kreis Gütersloh weist nach wie vor eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf. Dies zeigt sich unter anderem in einer überdurchschnittlichen Beschäftigtendichte, also dem Verhältnis von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zur Gesamtbevölkerung. Auch das #Bruttoinlandsprodukt liegt weiterhin über den regionalen, landes und bundesweiten Durchschnittswerten.
Die wirtschaftlichen Kennzahlen machen deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte im Kreis Gütersloh im Wandel befinden. Einflussfaktoren wie #Digitalisierung, #Künstliche #Intelligenz, #Klimawandel und die damit verbundene Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft haben direkte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Um den Standort langfristig zu stärken, wurde im vergangenen Jahr ein gemeinsamer Prozess ins Leben gerufen, an dem unter anderem #Experten sowie Vertreter aus #Wirtschaft, #Bildung, #Verwaltung und weiteren Institutionen beteiligt waren. Ziel war es, eine Zukunftsvision für den Wirtschaftsstandort Kreis Gütersloh im Jahr 2035 zu entwickeln.
Das Ergebnis dieses Prozesses ist eine Strategie, die in neun Handlungsfeldern konkrete Ziele für die wirtschaftliche Zukunft der Region definiert. Mit der Veröffentlichung dieser Vision soll ein Ausgangspunkt geschaffen werden, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu gestalten und den Kreis Gütersloh als leistungsfähigen, attraktiven und widerstandsfähigen Wirtschaftsstandort zu erhalten. In den kommenden Schritten gilt es nun, aus den definierten Zielen konkrete Maßnahmen abzuleiten. Dies kann nur durch eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus #Verwaltung, #Wirtschaft und #Wissenschaft erfolgreich umgesetzt werden.
Die aktualisierten Strukturdaten sind online und frei verfügbar über das Regioboard Kreis Gütersloh abrufbar.
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