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Neue Nationalgalerie mit Klassischer Moderne auf großer US TourneeZoom Button

Christian Schad, »Sonja«, 1928. Bild: VG Bild Kunst, Bonn 2025, Jörg P. Anders, Neue Nationalgalerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Neue Nationalgalerie mit Klassischer Moderne auf großer US Tournee

Neue Nationalgalerie mit Klassischer Moderne auf großer US Tournee

  • Modern Art and Politics in Germany 1910 through 1945. Masterworks from the Neue Nationalgalerie, Berlin

Berlin, 27. Februar 2025

Im März 2025 eröffnet im Kimbell Art Museum, Fort Worth, Texas, die erste Station der Sammlungstournee »Modern Art and Politics in Germany 1910 through 1945. Masterworks from the Neue Nationalgalerie, Berlin«. Viele der mehr als 70 Arbeiten aus der Sammlung der Neuen Nationalgalerie reisen zum ersten Mal in die USA. Im Anschluss wird die Ausstellung im Albuquerque Museum, New Mexico, und im Minneapolis Museum of Art, Minnesota, gezeigt. Weitere Stationen werden noch bekannt gegeben.

Die Ausstellung, die spezifisch für das US amerikanische Publikum entwickelt wurde, zeichnet die Entwicklung der Kunst der Moderne in Deutschland nach. Im Zentrum steht die politische Rolle der Kunst und des Museums. Denn die Sammlung der Neuen Nationalgalerie ist wie kaum eine andere tief geprägt von den sozialen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen der Zeit, gerade auch durch ihren Standort in Berlin. Über eine reine Ästhetikgeschichte hinaus verdeutlichen die Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf eindrückliche Weise die großen Stationen der Geschichte: Deutsches Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik sowie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg spiegeln sich in den Gemälden und Skulpturen der Sammlung wider. 

Die Ausstellung »Modern Art and Politics in Germany 1910 through 1945« steht in der Tradition vergangener Sammlungspräsentationen der Neuen Nationalgalerie. Ausstellungen wie »Moderne Zeiten« (2010/11), »Die schwarzen Jahre« (2015/16) und »Die #Kunst der #Gesellschaft« (2021 bis 2023) kontextualisierten bereits die Kunst in ihrer Verbindung zu #Politik und Gesellschaft und legten einen Fokus auf die Zeit des #Nationalsozialismus.

Die Ausstellung nimmt insbesondere die Kunstproduktion während der nationalsozialistischen #Diktatur von 1933 bis 1945 in den Blick. Viele Vertreter der #Moderne arbeiteten trotz politischer Repressionen unter erschwerten Bedingungen weiter, sei es im Verborgenen oder im ausländischen Exil. Die Ausstellung erzählt diese Geschichte anhand ausgewählter herausragender Kunstwerke, von denen viele 1937 in der Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt wurden, in der die Nationalsozialisten die moderne Kunst diffamierten, oder die unmittelbar als Antwort auf diese Ausstellung entstanden waren.

Mehr als 70 Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung der Neuen Nationalgalerie gehen auf Reisen, darunter so bekannte Hauptwerke wie »Stützen der Gesellschaft« (1926) von George Grosz, Christians Schads »Sonja« (1928) oder Horst Strempels »Nacht über Deutschland« (1945/46). Die Kunst aus Deutschland, etwa von Künstlern wie Max #Beckmann, Otto #Dix, Hannah #Höch, Ernst Ludwig #Kirchner, Paul #Klee oder Käthe #Kollwitz tritt dabei in Dialog mit Werken anderer europäischer Künstler dieser Zeit wie Pablo #Picasso, Wassily #Kandinsky, Giorgio de Chirico und Salvador Dalí. Thematisch stellt die Schau mit #Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Abstraktion zentrale Avantgardeströmungen vor, die die Kunst in #Deutschland und #Europa bis 1933 prägten. Daran anschließend verdeutlichen weitere Themenräume die künstlerische Auseinandersetzung mit #Politik und #Zeitgeschehen, insbesondere im Nationalsozialismus.

Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie: »Wir freuen uns sehr, unsere bedeutende Sammlung der Klassischen Moderne zum großen Teil erstmals in den USA zeigen zu können. Neben dem regen Leihverkehr mit den großen internationalen Metropolen empfinden wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, mit der explizit politischen Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch in anderen Teilen der USA präsent zu sein und unseren Bildungsauftrag zu erfüllen.« 

Joachim Jäger, stellv. Direktor und Sammlungsleiter der Neuen Nationalgalerie: »Mit dieser Ausstellung verbindet sich auch die Einladung zurückzuschauen auf eine Zeit, die von Kämpfen und Extremen gekennzeichnet war, mit zum Teil drastischen Auswirkungen für die damalige Gesellschaft. Denn Themen wie Krieg und politischer Extremismus sind für unsere heutige Gesellschaft von aktueller, globaler Relevanz.« 

Die Ausstellungstournee wird von der Neuen Nationalgalerie, Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Kimbell Art Museum organisiert und von einem Katalog begleitet. Kuratiert von Irina Hiebert Grun (Kuratorin, Neue Nationalgalerie), George T. M. Shackelford, (stellvertretender Direktor, Kimbell Art Museum) und Dieter Scholz (Kurator, Alte Nationalgalerie), in Zusammenarbeit mit Joachim Jäger (stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter, Neue Nationalgalerie) und Lisa Botti (Kuratorin, Neue Nationalgalerie), mit Unterstützung der #Freunde der #Nationalgalerie

Im Anschluss an das Kimbell Art Museum, Texas, wandert die Ausstellung ins Albuquerque Museum, New Mexico (23. August 2025 bis 4. Januar 2026) und ins Minneapolis Museum of Art, Minnesota (7. März bis 19. Juli 2026, tbc). Die Termine der weiteren Stationen werden zeitnah veröffentlicht.

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