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Dr. Haroun Ayech: Künstlerkolonie Solingen – Herzensort Schweiz, Infomesse, 15. bis 29. März 2025Zoom Button

Künstlerkolonie Solingen – Herzensort Schweiz. Plakat: Dr. Haroun Ayech, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Dr. Haroun Ayech: Künstlerkolonie Solingen – Herzensort Schweiz, Infomesse, 15. bis 29. März 2025

Dr. Haroun Ayech: Künstlerkolonie Solingen – Herzensort Schweiz, Infomesse, 15. bis 29. März 2025

#Solingen, 25. Februar 2025

Die Solinger Künstlerkolonie unterhielt enge Beziehungen zur Schweiz. Ihr Gründer Erwin Bowien (1899 bis 1972) war zu Beginn des Jahrhunderts in der »Belle Epoque« in Neuchâtel aufgewachsen und dort maßgeblich geprägt worden. Durch seine zahlreichen Schweizer Freundschaften, die er zeitlebens pflegte, kam er in Kontakt mit dem in Bremgarten bei Bern ansässigen Eduard M. Fallet (1904 bis 1998), der im Laufe der Jahre zum wichtigsten Förderer der Solinger Künstler wurde. Er ermöglichte es den Malern Erwin Bowien, Bettina Heinen Ayech (1937 bis 2020) und Amud Uwe Millies (1932 bis 2008), in der ganzen Schweiz zu arbeiten und einen großen »Cycle Suisse« zu schaffen.

Anfang der 1920er Jahre gründete die gebildete und emanzipierte Erna Heinen Steinhoff (1898 bis 1969) zusammen mit ihrem Mann, dem Dichter und Journalisten Hanns Heinen (1895 bis 1961), in Solingen einen kulturellen und literarischen Salon im Stil des 19. Jahrhunderts. Nobelpreisträger, Künstler, Literaten und viele andere berühmte Persönlichkeiten verkehrten hier. Ende der 1920er Jahre lernte das Ehepaar Heinen den Maler Erwin Bowien kennen, der der Familie freundschaftlich verbunden blieb und in den 1950er Jahren den Grundstein für die Solinger Künstlerkolonie legte.

Erwin Bowien, Bettina Heinen Ayech und Amud Uwe Millies bildeten das »Maler Dreigestirn« von Solingen. Sie bestritten erfolgreich erste Ausstellungen und unternahmen zahlreiche Malreisen. Bereits Anfang der 50er Jahre reisten die drei malenden Künstlerkolonist:innen nach Orselina im Tessin oberhalb von Locarno, um dort zu arbeiten. Später, bis in die 60er Jahre, führten ihre Malreisen auch nach Bern und ins Berner Oberland, nach St. Gallen und ins St. Galler Oberland sowie in die Regionen am Hochrhein. Die Malreisen in die Schweiz führte die Künstlergemeinschaft auch stets nach Bremgarten zu Dr. Eduard M. Fallet von Castelberg. Er wurde auch der wichtigste Sammler und Förderer von Bettina Heinen Ayech, Erwin Bowien und Amud Uwe Millies.

Die Bedeutung und Relevanz der Solinger Künstlerkolonie für die Schweiz zeigt sich nicht zuletzt darin, dass das Institut für Schweizerische Kunstgeschichte in Zürich kürzlich empfohlen hat, die Seiten www.erwin-bowien.com und www.bettina-heinen-ayech.com in die digitale Schweizerische Nationalbibliothek aufzunehmen.

Über diese kunsthistorisch bedeutende Verbindung zwischen der Solinger Künstlerkolonie und der Schweiz findet nun vom 15. bis zum 29. März 2025 eine Infomesse im #Pavillon #Diamant 3047, Kalchackerstrasse 18 a, in Bremgarten bei Bern, Schweiz statt. Täglich geöffnet von 17 bis 20 Uhr. Texttafeln und Reproduktionen lassen dieses Engagement lebendig werden. Mehr …

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