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#Filmfest #Bremen: Programm, Vorverkauf hat begonnen, Stephen Frears erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen, 19. bis 23. März 2025
Bremen, 25. Februar 2025
Die Sektion Deutschlandpremieren präsentiert internationale Langfilme, die erstmals in Deutschland gezeigt werden. Aus den 12 nominierten Filmen kürt das Publikum den #Weser #Kurier Publikumspreisträger. In diesem Jahr erwartet die Zuschauer unter anderem das französische Drama »An Ordinary Case« von Daniel Auteuil, in dem der frustrierte Anwalt Monier den des Mordes an seiner Frau beschuldigten Nicolas Milik verteidigt. Trotz erdrückender Indizien nimmt Monier den Fall an und gerät dabei immer tiefer in die bedrohliche Familiendynamik des Angeklagten – eine Herausforderung, die ihn nicht nur beruflich, sondern auch persönlich an seine Grenzen bringt. Ebenso zu sehen ist das uruguayische Drama »#Milonga«, das die bewegende Geschichte von Rosa erzählt, die sich noch immer an die Regeln ihres verstorbenen Mannes hält und sich dabei zunehmend von ihrem Sohn entfremdet. Erst durch den geschiedenen Juan und ihre gemeinsame Tango Leidenschaft beginnt sie eine späte Selbstentdeckung und muss sich unbequemen Wahrheiten stellen.
Die #Humor #Satire Sektion, die seit 2018 komödiantische und satirische Filme in den Fokus rückt, bietet auch in diesem Jahr eine breite Palette humorvoller Gesellschaftsbetrachtungen. Eine Fachjury prämiert Langfilme und Kurzfilme, die gesellschaftliche Themen auf pointierte Weise aufgreifen. Zu den Highlights gehört die kanadische Komödie »Suze«, in der die titelgebende Protagonistin mit einer ungewohnten Herausforderung konfrontiert wird: Als ihre Tochter Brooke zum Studium nach Montreal zieht, muss Suze sich widerwillig um deren ungeliebten Ex Gage kümmern. Doch während sie sich mit dieser neuen Rolle abfindet, entdeckt sie durch ihre wachsende Freundschaft zu ihm zum ersten Mal, was es wirklich heißt, bewusst zu leben. Ebenso im Wettbewerb ist die deutsche Tragikomödie »Another German Tank Story«, die das Chaos beschreibt, das eine US Filmcrew in #Wiesenwalde auslöst, als sie dort eine Weltkriegsserie dreht. Während Bürgermeisterin Susanne mit Touristenströmen rechnet, Tobi ohne Führerschein fährt, Ex Partner Bert eine Geschäftsmöglichkeit wittert, Rosi ihre eigene Beerdigung plant und Wolffi von Hollywood träumt, droht ein unerwarteter Stromausfall alles zunichtezumachen.
Der Innovationswettbewerb, der seit 2018 Filme mit neuen Erzählweisen oder innovativen technischen Ansätzen auszeichnet, stellt in diesem Jahr unter anderem den griechischen Dokumentarfilm »Avant Drag« vor. Diese Dokumentation bietet einen tiefgehenden Einblick in das Leben von zehn Athener Drag Performer:innen, die sich nicht nur künstlerisch, sondern auch politisch positionieren. Während sie #Gender, #Nationalismus und #Identität dekonstruieren, kämpfen sie gleichzeitig gegen #Polizeigewalt, #Transphobie und #Rassismus. Avant Drag hinterfragt gesellschaftliche Normen und zeigt, dass sich das Anderssein nie so vertraut angefühlt hat. Ein weiteres Werk in dieser Kategorie ist das kirgisische Drama Scared, ein von Jugendlichen erstellter Mini Almanach über ihre Ängste und Sorgen in einer zunehmend unruhigen Welt. Der Film setzt sich eindringlich mit der Frage auseinander, welche Gefahren die heutige Gesellschaft prägen und wie junge Menschen damit umgehen.
Die Kategorie »Bremen und Umzu« unterstützt seit 2015 regionale Filmschaffende mit einer eigenen Plattform. Hier feiert Menschen zwischen Elbe und Weser Premiere, eine beeindruckende Dokumentation, die in 14 Episoden Menschen aus der #Elbe #Weser Region porträtiert. Inmitten von Pandemie, Krieg, Klimakrise und wirtschaftlicher Ungewissheit zeigt der Film, wie sie durch ihr künstlerisches und gesellschaftliches Wirken Hoffnung, Identität und Gemeinschaft stärken. Ergänzt wird die Sektion durch das Drama »Der #Wald« in mir von Sebastian Fritzsch. Der Film begleitet den Studenten Jan, dessen Wohnung voller Tiere steht und der sich in die Umweltaktivistin Alice verliebt. Doch durch diese intensive Beziehung gerät er in einen psychotischen Wahn, landet in der Klinik, wird exmatrikuliert und verliert seine Wohnung – bis er schließlich trostsuchend in die Natur flieht.
Neu im Festivalprogramm ist die Sektion »Gateways to the World«, die einen internationalen Wettbewerb für Filme über Orte der Sehnsucht und unendlicher Möglichkeiten präsentiert – mit besonderem Fokus auf Häfen rund um den Globus. Hier werden unter anderem das niederländische Episoden Drama »Como el viento« und »Fire Drill«, der Gewinnerfilm des Deutschen Kurzfilmpreises 2024, gezeigt.
Nach vier intensiven und abwechslungsreichen Festivaltagen küren prominente Fachjurys die besten Filme in den Kategorien »Humor/Satire«, »Innovation«, »Bremen und Umzu«, und »Gateways to the World.« Zusätzlich vergeben sie den »BAB Nachhaltigkeitspreis« und den »Global Lokal Preis von »buten un binnen««, während das Publikum im internationalen Wettbewerb der »Deutschlandpremieren« für den besten Film abstimmt. Die feierliche Preisverleihung findet am 23. März 2025 um 11 Uhr im Kleinen Haus des Theater Bremen statt, wo insgesamt 52.000 Euro an Preisgeldern vergeben werden.
Der Vorverkauf läuft seit 21. Februar 2025 online und bei den jeweiligen Spielstätten, an welchen die Vorstellungen stattfinden: Bremer Filmkunsttheater (Schauburg, Cinema im Ostertor, Atlantis), Theater Bremen und City 46.
Stephen Frears erhält Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen 2025
Die #Sparkasse Bremen und das Filmfest Bremen ehren mit dieser Auszeichnung Filmschaffende von internationalem Rang, die mit ihrem Werk das Kino nachhaltig geprägt haben. Damit reiht sich Frears in eine beeindruckende Liste von Preisträgern ein, zu der bereits Namen wie Lars von Trier, Agnès Varda, Tilda Swinton, Nina Hoss, Caroline Link, Hape Kerkeling, Aki Kaurismäki oder zuletzt John Malkovich gehören. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird seit 1999 von der Sparkasse Bremen verliehen, seit 2019 in Kooperation mit dem Filmfest Bremen und wird am Mi., 19. März 2025 im Rahmen der Eröffnungsgala des #Filmfest Bremen überreicht. Im Anschluss an die Preisverleihung feiert Frears neuer #BBC Zweiteiler »Brian and Maggie« über das letzte große TV Interview von 1989 der damals scheidenden britischen Premierministerin Magret Thatcher seine Deutschlandpremiere.
Und last but not least: Die Retrospektive wird 5 sehr unterschiedliche Werke von Stephen Frears umfassen: Sie beginnt mit den beiden frühen Werken »Mein wunderbarer Waschsalon« (1984) und »Das stürmische Leben des Joe Orton« (1987), über »High Fidelity« (2000) und »Florence Foster Jenkins« (2016) bis zu seinem aktuellsten Kinofilm »The Lost King« von 2022.
Neu 2025: »Gateways to the World« und »Global Lokal«
Das Filmfest Bremen vergibt in Kooperation mit »buten un binnen«, dem Regionalmagazin von #Radio Bremen, in diesem Jahr erstmalig einen Sonderpreis für den besten Dokumentarfilm mit einem regionalen Fokus. In der Kategorie Global Lokal stehen regionale Besonderheiten überall auf der Welt im Mittelpunkt. Es geht um Dokumentationen, die ganz nah dran sind an den Regionen und ihren Menschen und so das Publikum in ihren Bann ziehen. Stilistik, Erzählform und Länge ist den Filmschaffenden dabei völlig freigestellt, solange die spezifische Unnachahmlichkeit der beleuchteten Region herausgearbeitet wird.
»Gateways to the World«: Im 21. Jahrhundert leben wir in einer globalisierten und digitalisierten Welt, wo nicht nur der Transfer von Gütern zunehmend unseren Austausch bestimmt, sondern auch die Menschen dahinter immer mehr wahrgenommen werden. Zusammen mit bremenports schreibt das Filmfest dieses Jahr einen neuen Wettbewerb aus, der sich den Häfen und Transfers von Menschen und Gütern widmet. Im Fokus sollen hierbei die Häfen und die damit verbunden Menschen, Schiffe und Güter dieser Welt stehen. Mehr …
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